Festival-Macher: Andreas Meissner, der mit Organisationswahn


sehsuechte-Festivalleiter Andreas Meissner

sehsuechte-Festivalleiter Andreas Meissner

In unserer „Festival-Macher“-Reihe möchten wir euch die Menschen vorstellen, die für die vielen großartigen Berliner Film Festivals verantwortlich sind.

Im Portrait dieses Mal: Andreas Meissner, eine Hälfte der sehsüchte-Leitungs-Doppelspitze. Damit ist Meissner verantwortlich für das größte internationale Studentenfilmfestival Europas.

Zum Film kam der Medienwissenschaftler „über Umwege“, nachdem er erst in Göttingen studierte, sich dann aber in Richtung von Film und Fernsehen verändern wollte. Die Organisation der sehsüchte ist Teil des Studiums an der ausrichtenden Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. So kam es, dass Meissner schon im ersten Jahr „ins erfrischend-kalte Festivalwasser geworfen“ wurde, wo er unter anderem für das 2009er Programm verantwortlich war. Als es um Leitungsaufgaben fürs kommende Jahr ging, baten die Kommilitonen den mit 28 Jahren Lebenserfahrung schon etwas älteren Studenten mit „dem Organisationswahn“, wie er selbst sagt, neben Christina Schröder in die Verantwortung.
Für Meissner ein Weg, um sich in „der Praxis auszutoben“. Sehsüchte soll unter seiner Leitung „nicht nur das größte, sondern vor allem das schönste Festival für Nachwuchsfilmemacher in Europa bleiben“, blickt er hoffnungsvoll auf die Potsdamer Festival-Tage Ende April.

29. März 2010 | In Sehsüchte

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