Jüdisches Filmfestival eröffnet mit Kriegsdrama „Zaytoun“


Stephen Dorff israelischen Kampfpiloten in "Zaytoun". Foto: Senator

Stephen Dorff israelischen Kampfpiloten in "Zaytoun". Foto: Senator

Das Jüdische Filmfestival freute sich im letzten Jahr über so viele Besucher wie nie. Dieses Jahr wird das Festival in seiner mittlerwiele 19. Ausgabe abermals in Berlin und Potsdam gastieren. Nach der Eröffnung am 29. April im Potsdamer Hans Otto Theater geht es zunächst im Potsdam Museum (vom 30. April bis 2. Mai) weiter. Vom 2. bis 11. Mai verortet sich das Festival wie gewohnt im Berliner Kino Arsenal. Am 12. Mai zeigt das Festival wieder je zwei Highlights in drei Berliner Spielstätten – diesmal in den Lichtspielhäusern Filmkunst 66, Kino Eiszeit und dem Kino Toni.

Als Eröffnungsfilm konnte Festivalleiterin Nicola Galliner „Zaytoun„, den neuen Film des preisgekrönten israelischen Regisseurs Eran Riklis („Lemon Tree„, „Die syrische Braut„), gewinnen. Der Film erzählt die Geschichte des palästinensischen Jungen Fahed (Abdallah El Akal) und des über Beirut abgeschossenen israelischen Kampfpiloten Yoni (Stephen Dorff). Auf den ersten Blick verbindet die beiden nichts. Doch ein Zufall macht aus den einstigen Feinden Weggefährten. Sie wollen zurück nach Israel und begeben sich auf den Weg durch ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land. Obwohl beide sich in so vielen Dingen unterscheiden, Yoni versucht in seine Heimat zurückzukehren, Fahed wurde aus eben dieser vertrieben, freunden sie sich miteinander an und gehen gemeinsam den schweren Weg zurück in ihr Land. Regisseur Eran Riklis und der junge Hauptdarsteller Abdallah El Akal werden den Film auf der Eröffnungsgala am 29. April im Hans Otto Theater präsentieren.

Auch die Festivalpaten 2013 stehen jetzt fest: Margarita Broich, Filmschauspielerin („Quellen des Lebens„, „Effi Briest„) und auf bekannten Theaterbühnen in Deuschland gefeiert, unterstützt das Festival in diesem Jahr. An ihrer Seite steht Christian Berkel, einer der auch international gefragten deutschen Schauspieler, der zuletzt in Kinofilmen wie Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“ und „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ zu sehen war. Die Moderation der Eröffnung übernimmt in diesem Jahr die Journalistin und Moderatorin Georgia Tornow.

MD

Jürisches Filmfestival Berlin und Potsdam, 29. April bis 12. Mai, www.jffb.de


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