Filmkritiken der 64. Berlinale


Stellan Skarsgård spielt Hauptrollen in Lars von Triers "Nymhomaniac" und in Hans Petter Molands Überraschung "Kraftidioten". Er ist eines der Gesichter der Berlinale 2014. (c) Berlinale

Stellan Skarsgård spielt die Hauptrollen in Lars von Triers „Nymhomaniac“ und in Hans Petter Molands schwarzhumorigen Wettbewerbsfilm „Kraftidioten“. Foto: Berlinale

Film, Film, Film – jedes Jahr bietet die Berlinale viele sehenswerte Arbeiten  – gerade abseits des Wettbewerbs. In ihre 64. Ausgabe sind es über 400 Filme, die ihr Publikum suchen. An dieser Stelle geben wir einen Übersicht zu allen unseren Filmkritiken, quer durch die Sektionen.

WETTBEWERB

Boyhood von Richard Linklater
Begonnen hat alles im Jahr 2001. Ellar Coltrane alias Mason ist sechs Jahre alt und lebt mit seiner achtjährigen Schwester Samantha und seiner alleinerziehenden Mutter Olivia in Texas.

Die Schöne und das Biest von Christophe Gans
Eine bemerkenswerte Schönheit schützt nicht vor Kitsch und zu wenig Tiefgang.

 „Aloft von Claudia Llosa
Eine Geschichte über Verantwortung und radikale Neuanfänge.

Wu Ren Qu“ (No Man´s Land) von Ning Hao
Leichen pflastern den Heimweg von Rechtsanwalt Pan Xiao.

Kreuzweg von Dietrich Brüggemann
In 14 Kapitel gegliedert: Die Soldatin der Nächstenliebe auf ihrer Mission.

Stratos“ von Yannis Economides
Der cineastische Soundtrack zur griechischen Krise.

Zwischen Weltenvon Feo Aladag
Ein Weg zur Verständigung – Tarik dolmetscht für den deutschen Soldaten Jesper.

Kraftidioten“ von Hans Petter Moland
Klug und wahnsinnig amüsant, aber doch keine Überraschung: Die besten tiefschwarzen Gangsterkomödien kommen traditionell aus Nordeuropa.

Nymphomaniac Vol. I von Lars von Trier (außer Konkurrenz)
Der Orgasmus ist der kleine Tod, ein Zeitfenster von wenigen Sekunden, in dem das Alles rauschhaft ins Nichts kollabiert.

´71 von Yann Demange
Der junge, ahnungslose britische Soldat Gary Hook (Jack O’Connell) gerät zwischen die Fronten.

The Monuments Men von George Clooney
345 Männer und Frauen aus 13 Nationen, die Monument Men, waren bereit ihr Leben zu geben.

Die geliebten Schwestern von Dominik Graf
In 170 Minuten schildert Dominik Graf die Beziehung zwischen Schiller (Florian Stetter) und den Schwestern Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius) und Caroline von Beulwitz (Hanna Herzsprung).

The Grand Budapest Hotel von Wes Anderson
Wes Andersons Film ist neben all der handwerklichen Perfektion eine Hommage an Autorenschaft, Erzählkunst und das Erinnern.

Jack von Edward Berger
Edward Berger brennt ein Missstand unter den Nägeln. In einer egoistischen Welt ist der empathische Seitenblick, das Mitgefühl für den Mitmenschen abhanden gekommen.

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