26 Berlinale-Highlights und Insidertipps


Elliot und Greta - zwei Seelenverwandte haben sich gefunden. Foto: Shane Reid

Elliot und Greta – zwei Seelenverwandte haben sich gefunden. Foto: Shane Reid

GENERATION 14Plus

„Girl Asleep“ von Rosemary Myers (Australien)

Darum geht es:
Greta ist 14 und neu an der Schule. Während ihre Eltern das neue Haus einrichten und die große Schwester mit dem städtischen Frauenschwarm rumknutscht muss Greta sich entscheiden, ob sie mit der angesagten Mädchen-Gang oder dem total verschwurbelten Elliot befreundet sein will. Beides geht nicht, es ist eine Entscheidung fürs Leben. Greta wählt Elliot, in ihm hat sie einen Seelenverwandten gefunden. Ihm zeigt sie auch ihre Spieluhr, die ihre Mutter ihr mit fünf Jahren schenkte und die Greta immer noch in eine Welt voller Magie entführt. Doch nicht mehr so stark, wie früher. Der Wald verblasst, seine Monster verschwinden. Greta spürt, dass sich ihre Welt ändert – der fünfzehnte Geburtstag steht bevor.

Was du zum Film wissen musst:
Die Theater-Adaption „Girl Asleep“ ist ein wilder, quietschbunter Ritt durch die Gedankenwelt einer verwirrten Teenagerin, die sich gegen das Erwachsenwerden sträubt. Mit viel Liebe zum Detail und einem großartigen Gespür für das dramatische Kopfkino einer Pubertierenden gelingt Regisseurin Rosemary Myers eine fantasievolle Coming-of-Age-Geschichte, die richtig Spaß macht.

Termine bei der 66. Berlinale:
Freitag, 12. Februar um 19:30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt (HKW)
Samstag, 13. Februar um 16:30 Uhr im CinemaxX 3
Dienstag, 16. Februar um 13 Uhr im HKW
Sonntag, 21. Februar um 20 Uhr im HKW

Wie cool wäre es, wenn die Idole vergangener Tage wieder lebendig wären? Foto: Berlinale 2016

Wie cool wäre es, wenn die Idole vergangener Tage wieder lebendig wären? Foto: Berlinale 2016

„Triapichniy Soyuz“ (Rag Union) von Mikhail Mestetskiy (Russische Föderation)

Darum geht es:
Zusammen mit seiner Mutter wohnt der stille Vania irgendwo in Moskau. An seinen Teenager-Wänden kleben Kurt Cobain, Freddy Mercury, John Lennon und Elvis Presley, die er gerne zum Leben erwecken würde. Eine coole Gesellschaft wäre das. Überhaupt sind die ganzen guten Leute tot, glaubt Vania, und macht sich viele Gedanken über das Zurückholen dieser „guten Leute“. Da trifft der einsame, stille Lockenkopf auf drei Typen, die sich „Rag Union“ (Lumpen-Union) nennen. Obwohl deren laute, ungehobelte Art so gar nicht zu Vania passt, fühlt er sich gleich hingezogen zu den drei Chaoten. Vielleicht gelingt es ihm mit ihrer Hilfe, die Toten wieder zum Leben zu erwecken?

Was du zum Film wissen musst:
Rasant, kreativ und ironisch zeichnet Regisseur Mikhail Mestetskiy das Bild einer Jugendbande, die mehr will, als Lagerfeuer und Bierduschen. Die wilde Energie, die in allen vier Jungs steckt, sind unglaublich mitreißend. Ein kraftvoller Film über Freundschaft, Loyalität und die Suche nach richtigen Entscheidungen.

Termine bei der 66. Berlinale:
Samstag, 13. Februar um 13 Uhr im HKW
Dienstag, 16. Februar um 16.30 Uhr im CinemaxX 3
Samstag, 20. Februar um 15.30 Uhr im Cubix 8

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