Film-Feinkost aus dem Nachbarland


FP_Eroeffnung_KasiaMazur_1Am Mittwoch, den 20. April fiel in Berlin am Abend der Startschuss für ein Festival. Wer in unserer Hauptstadt lebt, sie kennt, oder schon von ihr gehört hat, weiß, dass das nichts Außergewöhnliches ist. Kulturelle Hoch-Events frequentieren Berlin in dichter Folge. Jedes Festival liefert aufs Neue einen Grund zum Feiern, die elfte Ausgabe des filmPOLSKA macht da keine Ausnahme.

FP_Eroeffnung_KasiaMazur_4Im altehrwürdigen Berliner Babylon-Kino fand der Auftakt statt. Eine Spielstätte, die schon zu DDR-Zeiten Filmkunst an die Öffentlichkeit brachte, wenngleich die damals etwas feiner selektiert war. Am Abend der Festival-Eröffnung diente das Babylon als Knotenpunkt der deutschen und polnischen Gemeinden Berlins. Veredelt mit der Anwesenheit von Jerzy Skolimowski, dem polnischen Film-Veteran, der schon an Polanskis Debüt schrieb und seinen neuen Film 11 Minuten“ (hier unsere Kritik zum Film) persönlich vorstellte. Das jüngste Werk des Filmemachers verkettet die Schicksale einer Handvoll Fremden zu einem rasanten Geflecht und zeugt vor allem vom visuellen Einfallsreichtum, der in Polen seit Jahrzehnten Standard ist. Noch ehe der Film über die Leinwand flackerte, ehrte das Festival all jene mit Preisen, die sich für Kultur im Allgemeinen und insbesondere polnische Kultur starkmachen.

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21. April 2016 | In filmPolska

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