38 Highlights und Insidertipps zur 67. Berlinale


"Oskars Amerika" von  Torfinn Iversen erzählt von Außenseitern, die sich auf eine lange Reise machen © Eili Bråstad Johannessen

„Oskars Amerika“ von Torfinn Iversen erzählt von Außenseitern, die sich auf eine lange Reise machen. © Eili Bråstad Johannessen

Oskars Amerika

Darum geht es:
Außenseiter Oskar träumt davon, in den Sommerferien mit seiner Mutter nach Amerika zu fliegen, um dort wie ein Indianer durch die Prärie zu reiten. Doch dann fliegt seine Mutter allein nach Amerika, um sich einen Job zu suchen. Oskar muss die Ferien bei seinem griesgrämigen Großvater auf dem Land verbringen. Im Dorfkino lernt er Levi kennen, einen Mann, der mit seinem Pony Horsie spricht. Die beiden Außenseiter werden Freunde. Als Oskars Mutter nicht wiederkommt und Levi ins Heim gesteckt werden soll, schmieden die beiden einen Plan: Mit dem alten Boot von Levis Urgroßvater und Horsie im Gepäck wollen sie über den Ozean fahren – nach Amerika!

Was du zum Film wissen musst:
Der norwegische Regisseur Torfinn Iversen, Jahrgang 1985, war 2009 Teilnehmer der Berlinale Talents. 2012 war er bereits mit seinem Kurzfilm „Levis Hest“ in der Sektion Generation bei der Berlinale zu Gast. Motive aus „Levis Hest“ finden sich in seinem berührenden Spielfilmdebüt „Oskars Amerika“ wieder. – StB

Termine bei der 67. Berlinale:
Mittwoch, 15. Februar, 09:30 Uhr, Zoo Palast 1
Donnerstag, 16. Februar, 12:30 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain
Freitag, 17. Februar, 13:00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt

Michael Winterbottom kommt mit "On the Road" zurück nach Berlin © Berlinale

Michael Winterbottom kommt mit „On the Road“ zurück nach Berlin. © Berlinale

„On the Road“

Darum geht es:
Mit ihrem Album „My Love is Cool“, das 2015 die britischen Charts stürmte, waren Ellie Rowsell, Joff Oddie, Joel Amey und Theo Ellis – Bandmitglieder von Wolf Alice – von einem Tag auf den anderen in aller Munde. Als sie auf Tour durch Großbritannien und Irland gehen, macht sich Regisseur Michael Winterbottom mit auf den Weg und dokumentiert das zähe und nicht enden wollende Tourleben. Fließend, unaufdringlich und fast unsichtbar bewegt sich die Kamera zwischen Auf- und Abbau, Tourbusleben, Backstage-, Liveshow- und Interviewsessions hin und her und webt in das dokumentarische Zeugnis ein kleines fiktionales Liebesdrama zwischen dem Roadie Joe (Hames McArdle) und der Interims-Tourmanagerin Estelle (Leah Harvey) ein.

Was du zum Film wissen musst:
Michael Winterbottom erhielt 2003 den Goldenen Bären für „In this World“ und 2006 den Silbernen Bären für „The Road to Guantanamo“ auf der Berlinale und war zuletzt mit seinem Film „The Look of Love“ zu Gast auf dem Festival. Mit „On the Road“ drehte er ein Konzertroadmovie, das gänzlich ohne Handlungsrahmen auskommt und dennoch über 120 Minuten eine Sogwirkung entfaltet, die die meisten Zuschauer mit Musik im Blut den Saal verlassen lässt. – SuT

Termine bei der 67. Berlinale:
Freitag, 10. Februar, 19:30 Uhr, HKW
Sonntag, 19. Februar, 20:00 Uhr, HKW

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