5 Filme, die im April keiner verpassen sollte


Alessandro Borghi und Roberta Mattei in "Tu nichts Böses" von Claudio Caligari. ©missingFILMs

Alessandro Borghi und Roberta Mattei in “Tu nichts Böses” von Claudio Caligari. ©missingFILMs

Tu nichts Böses (OT: Non essere cattivo)

Darum geht es:
Vittorio und Cesare sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie leben in einer römischen Vorstadt, gehen kleineren Drogengeschäften nach oder halten sich mit Diebstählen und Raubüberfällen über Wasser. Beide leben in den Tag hinein, schlagen sich die Nächte um die Ohren, ständig aufgedreht und gleichzeitig benebelt von den verschiedenen Drogen. Während Cesare erfolglos versucht, für seine Mutter und seine todkranke Nichte da zu sein und seiner Freundin ein gemeinsames Leben zu ermöglichen, lernt Vittorio eine alleinerziehende Mutter kennen und übernimmt Verantwortung für sie. Er geht einer geregelten Arbeit nach und kommt von den Drogen ab. Die Freundschaft zu Cesare leidet an dieser Wandlung und wird auf die Probe gestellt.

Was du zum Film wissen musst:
Der italienische Regisseur Claudio Caligari präsentiert ein Sozialdrama fern vom Klischee der italienischen “dolce vita”. Sein Stil wirkt authentisch und zeugt von seinen Anfängen im dokumentarischen Fach. Caligari starb 2015 mit 67 und hinterließ, nebst sechs Dokumentationen aus den 1970er Jahren, insgesamt nur drei Spielfilme. Er ist in Italien bisher wenig bekannt, geschweige denn über die Landesgrenzen hinaus. Die Hauptrollen in “Tu nichts Böses” übernehmen Luca Marinelli und Alessandro Borghi, beide aufstrebende Schauspieler, die abwechselnd in den vergangenen Jahren bei der Berlinale als “Shooting Stars” eingeladen waren. Marinelli lebt zurzeit in Berlin.

Weiterlesen: Unsere ausführliche Kritik “Abseits der Dolce vita von Teresa Vena zum Film…

Start: 6. April

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10. April 2017 | In Sonstiges | Keine Kommentare »

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