Borghi: "Claudio Caligari ist mein Meister"


In diesem Jahr wurdest du von der Berlinale als “Shooting Star” nach Berlin eingeladen. Was war das für eine Erfahrung? Glaubst du, dass dies einen Einfluss auf deine Karriere haben wird?
Borghi: Es war eine großartige Gelegenheit, die größte meiner bisherigen Karriere. Insbesondere weil sich die Gelegenheit bietet, mit Agenten und Castern aus aller Welt in Kontakt zu treten. Ich weiß nicht, ob sich dies auf meine Karriere auswirken wird, aber mit Sicherheit war es eine Erfahrung, die meine Sicht auf diesen Beruf zusätzlich verändert und mir einmal mehr zeigt, dass es keine künstlerische Grenzen gibt. Und dass wir, wenn wir es wollen, überall hinkommen können, auch dorthin, wo wir es uns gar nicht vorstellen konnten.

Für welche Filmproduktionen, abgesehen von der italienischen, würdest du gerne arbeiten?
Borghi: Ich habe keine Vorlieben, mein Wunsch ist es, ein universelles Kino zu machen und meine Neugier treibt mich dazu, mit jedem arbeiten zu wollen, der Lust hat, schöne Geschichte zu erzählen. Hoffen wir, dass diese Neugier nicht nur die meine ist, sondern auch die der anderen.

Gibt es Schauspieler, die du als Vorbilder siehst?
Borghi: Es gibt wirklich viele, es ist immer schwierig, diese Frage zu beantworten. Ich glaube, dass Leonardo Di Caprio gerade ganz oben ist, am höchsten Punkt, den man gerne erreichen würde.

Gibt es Regisseure der Vergangenheit, die du gerne getroffen hättest und mit denen du gerne gearbeitet hättest?
Borghi: Ich habe die Filme von Tony Scott wirklich sehr geliebt, der uns leider so früh verlassen hat. “The Fan” und “Man on Fire” sind einige der Filme aus meiner Jugend, wegen derer ich mich ins Kino verliebte.

Welche Regisseure oder Autoren der Gegenwart bewunderst du?
Borghi: Zum Glück erleben wir im Moment eine wundervolle Zeit im internationalen Kino. Wenn ich aber nur einen einzigen auswählen sollte, würde ich gerne mit Christopher Nolan arbeiten, ein wahres Genie unserer Zeit.

Was sind deine nächsten Projekte?
Borghi: Zurzeit arbeite ich am Set der Serie “Suburra“, die erste italienische Produktion von Netflix.

Die Fragen stellte Teresa Vena für Berliner Filmfestivals.

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10. April 2017 | In Internationale Filmfestspiele Berlin | Kommentare deaktiviert

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