7 Filme, die ihr im Juni nicht verpassen solltet


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Darum geht es:
1989 in Ostberlin feiert Wilhelm Powileit seinen 90 Geburtstag und alle Verwandten, Freunde und politischen Kameraden finden sich ein, um ihm die Ehre zu erweisen. Powileit ist ein bedeutendes und verehrtes Mitglied der kommunistischen Partei der DDR. Zu seiner politischen kommt auch eine allgemeine Unbeugsamkeit. Er herrscht über seine Mitmenschen mit Härte, Zynismus und Spott. Insbesondere mit seiner Ehefrau legt er sich gerne an, die zu seinem Ehrentag ein Fest ausrichten will und in seinen Augen nichts richtig machen kann. Das Verhältnis zu seinem Sohn ist ebenfalls spannungsreich, nur für seinen Enkel Sascha hegt er offenbar ehrliche Zuneigung. Doch der verspätet sich und niemand traut sich, Wilhelm den Grund dafür zu beichten.

Was du zum Film wissen musst:
Matti Geschonneck inszeniert den gleichnamigen Roman von Eugen Ruge mit in der Hauptrolle einen hervorragenden Bruno Ganz. Auch die weiteren Rollen sind mit namhaften deutschen Schauspielern besetzt wie Hildegard Schmahl als Ehefrau, Sylvester Groth als Sohn und Gabriela Maria Schmeide als Haushälterin. Unter den Gratulanten mischen sich Pit Bukowski und Stephan Grossmann. Obwohl die Geschichte vor dem Hintergrund der DDR und ihrem nahenden Verfall spielt, lassen sich die Geschichte und die Charaktere auch davon ausgelöst als spannende, ironische Sozialstudie lesen. “In Zeiten des abnehmendes Lichts” feierte bei der diesjährigen Berlinale in der Sektion Berlinale Spezial seine Premiere.

Start: 1. Juni

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5. Juni 2017 | In Sonstiges | Kommentare deaktiviert

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