23. JFFB: Nicht ganz koscher


1945

Darum geht es:
Es ist das Jahr 1945 in einer kleinen ungarischen Ortschaft. Die meisten scheinen gut über den Krieg gekommen zu sein, machen ihre Geschäfte und gehen ihren Beschäftigungen nach, als plötzlich Unruhe von den Dorfbewohnern Besitz ergreift. Zwei Männer, vermutlich Vater und Sohn, sind nämlich gerade mit dem Zug angekommen und lassen zwei schwere Holzkisten aufladen, die sie ins Dorf bringen wollen. In den Kisten sollen sich Parfüms, Cremen und andere Kosmetika befinden. Wie ein Lauffeuer macht die Neuigkeit die Runde und sofort steht fest, dass es sich bei den Fremden um zwei überlebende Juden handelt, die ihren entwendeten Besitz zurückhaben wollen. Dies betrifft unter anderem den Inhaber der Drogerie, der noch schnell allfällige Beweise vernichtet.

Was du zum Film wissen musst:
In scharf konturierten, schwarz-weißen Bildern inszeniert der ungarische Regisseur Ferenc Török ein, trotz seiner Ruhe und Verzicht auf Pathos, tief beeindruckendes Sozialdrama. “1945“, genauso lakonisch wie sein Titel es suggeriert, überzeugt durch Präzision und hinterlässt sowohl inhaltlich als auch ästhetisch einen intensiven Eindruck auf den Zuschauer. – TV

Termine beim 23. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB):
Montag, 03. Juli, 20:00 Uhr, Eva Lichtspiele, in Anwesenheit des Regisseurs

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1. Juli 2017 | In Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam | Kommentare deaktiviert

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