23. JFFB: Nicht ganz koscher


Personal Affairs

Darum geht es:
Die Ehe von Nabeela und Saleh besteht seit Jahren aus einem eintönigen Trott: Nabeela strickt, kocht und schläft auf dem Sofa vor ihrer Seifenoper ein, Saleh sucht im Internet nach Definitionen aller möglicher Begriffe und lässt sich dabei, ganz der Pascha, von Nabeela bedienen. Kommunikation besteht zwischen den beiden nur noch in Form eines irritierten gegenseitigen Anzischens und Poltern. Saleh bittet seine Söhne um Hilfe. Der eine verzog innerhalb des Landes und möchte selbst möglichst keine ernsthafte Beziehung eingehen und der andere lebt in Skandinavien glücklich verliebt. Ein Besuch der Eltern, bei dem er ihnen seine Freundin vorstellen möchte, soll diesen zu neuem Aufschwung verhelfen.

Was du zum Film wissen musst:
Maha Haj ist eine palästinesische Filmemacherin, die in Nazareth lebt und mit “Personal Affairs” ihr Spielfilmdebüt präsentiert. Er feierte 2016 in Cannes in der Sektion “Un certain regard” Weltpremiere und wurde beim Haifa International Film Festival zum besten Spielfilm gekürt.
– TV

Termine beim 23. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB):
Sonntag, 09. Juli, 20:00 Uhr, Thalia Programmkino, mit Einführung

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1. Juli 2017 | In Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam | Kommentare deaktiviert

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