Russische Filmwoche Berlin: Russland im Fokus


Spacewalker

Darum geht es:
Wir befinden uns in den 1960er Jahren. Der Kalte Krieg hält die Welt in seinem eisigen Griff und die beiden Großmächte USA und UdSSR liefern sich ein erbittertes Wettrennen um die Vormachtstellung in puncto Raumfahrt. 1965 will die UdSSR ihren Vorsprung weiter ausbauen und den ersten Weltraumspaziergang eines Menschen ermöglichen. Der erste Testflug schlägt jedoch fehl und das Testschiff explodiert während des Fluges. Für die Suche nach den Ursachen bleibt den Verantwortlichen keine Zeit. Die Piloten Pavel Belyaev (Konstantin Khabenskiy) und Alexey Leonov (Evgniy Mironov) müssen ins All, wenn die UdSSR das Rennen gewinnen will. Es ist nun an ihnen, das ebenso prestigeträchtige wie risikoreiche Vorhaben zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Was du zum Film wissen musst:
Die Bilder, die Regisseur Dmitriy Kiselev und sein Kameramann Vladimir Bashta in “Spacewalker” auf die Leinwand zaubern, müssen sich vor der Konkurrenz aus Hollywood zu keinem Zeitpunkt verstecken. Wilde Landschaftsaufnahmen und fein konstruierte Bilder machen “Spacewalker” optisch zu einem Genuss. Auch das Thema der Raumfahrt in der Sowjetunion wirkt frisch und bietet Potenzial. Dagegen bleibt “Spacewalker” über seine Länge von 135 Minuten in Sachen Charakterzeichnung über weite Strecken flach. So ist “Spacewalker” zwar ein optisch und thematisch interessantes, aber am Ende ein doch recht eindimensionales Werk. Wen das nicht abschreckt, der sollte definitiv einen Blick wagen. – Paul Lufter

Termine bei der Russischen Filmwoche:
28.11.17 21:00 Uhr delphi LUX
02.12.17 18:00 Uhr Russisches Haus

Seite: 1 2 3 4

24. November 2017 | In Russische Filmwoche | Kommentare deaktiviert

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments are closed.