Afrikamera: Sahelzone im Fokus


afrikamera_2017
Eine Woche lang, vom 13. bis 19. November 2017, beherbergt das Arsenal erneut neue Filmproduktionen aus Afrika, einem Kontinenten, der filmtechnisch nur wenig von sich reden macht. Diesem Umstand verschreibt sich das Festival Afrikamera seit nun genau zehn Jahren und fungiert als Plattform für den Austausch zwischen Filmemacher und Publikum beider Kontinente. Eine Mischung aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme zeigt jährlich wie vielfältig diese große Kulturregion in Wirklichkeit ist. Durch das Medium Film wird es möglich, auf unterhaltsame und sinnliche Weise vorgefertige Meinungen und Vorstellungen zu konterkarieren.

Die Jubiläumsausgabe konzentiert sich 2017 auf Filme aus der Sahelzone. Diese Region, die sich von Westen nach Osten von Küste zu Küste erstreckt und gleich an der Sahara angrenzt, zeichnet sich durch ein sehr trockenes und karges Klima aus, das von Dürren heimgesucht wird. Es umfasst ungefähr eine Länge von 6.000 km, eine Breite von 150 km sowie zehn Ländern, wobei Senegal, Burkina Faso, Niger, Nigeria und Äthiopien dabei die größeren sind. In den letzten Jahren machte genau diese Region insbesondere von sich reden, weil sich hier Tendenzen einer fundamentalistischen Religionsauslegung auszeichneten und es zu terroristischen Schmieden kam. Die Filme des Programms schauen auf gesellschaftliche Strukturen und erzählen interessante Geschichten von ganz alltäglichen Menschen.

Teresa Vena

Hier zwei Empfehlungen aus dem Programm…

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14. November 2017 | In AFRIKAMERA | Keine Kommentare »

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