4. Woche der Kritik: Kontroverse! Kino! Kosslick…


“Ironie oder Anarchie?” am Dienstag, den 20., werden zwei spannende Beiträge zum Ausgangspunkt genommen, um über die Kraft des Chaos und des Witzes im zeitgenössischen Kino zu sprechen. Im Kurzfilm “Air Time” zeichnet das Künstlerkollektiv VOLL:MILCH ein Bild einer vollautomatisierten Welt, in der menschliches Handeln überflüssig geworden ist: Ein absurder Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit!
Im spanischen Beitrag “Searching for Oscar” folgt Regisseur Octavio Guerra einem etablierten Filmkritiker, der keine Filme mehr sieht, und zeichnet so das Bild einer merkwürdigen Festivallandschaft mit ihren seltsamen Riten und Dynamiken nach.

Lukas Feigelfelds Abschlussfilm "Hagazussa" geht der Diskussion zum Thema "Extreme auskosten" voraus. Foto: Woche der Kritik

Lukas Feigelfelds Abschlussfilm “Hagazussa” geht der Diskussion zum Thema “Extreme auskosten” voraus. Foto: Woche der Kritik

Abschließend wird am Donnerstag, 22., “Hagazussa” auf die Leinwand projiziert. Regisseur Lukas Feigelfeld inszeniert in seinem Abschlussfilm der DFFB das Schicksal einer verstoßenen jungen Frau vor einer mystischen Bergkulisse in symbolisch überfrachteten Bildern.
Im Anschluss debattieren unter dem Titel “Extreme auskosten” Feigelfeld, die Autorin und Filmkritikerin Siliva Szymanski (“Hotel Central” / Online-Filmmagazin “Hard Sensations“) und der Filmemacher Thomas Arslan (“Gold” / “Helle Nächte“) über das Potenzial der Überschreitung visueller Tabus und dem Mut zur Übertreibung. Müssen Filme Grenzen verletzen? Und wenn ja, wozu?

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8. Februar 2018 | In Woche der Kritik | Keine Kommentare »

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