interfilm 2018: Von Oscar-Kandidaten und Kindergeburtstagen


Vom 20. bis 25. November findet das internationale Kurzfilmfestival Interfilm zum 34. Mal statt. Mehr als 400 Filme aus über 60 Ländern präsentiert das Festival in 52 Programmen und in acht Berliner Kinos. Euch erwarten Animationsfilme, Dokumentarfilme, experimentelle Filme und vieles mehr!

Im internationalen Wettbewerb, dem Herzstück des Festivals, sind 79 Filme aus 39 Ländern zu sehen, die aus über 6000 Einreichungen ausgewählt wurden. Dabei fiel die Wahl auf 40 Animationsfilme und 39 Kurzspielfilme. Ob Konflikte in der Familie, skurrile Begegnungen im Alltag oder Erstaunliches aus der Arbeitswelt – das Themenspektrum der diesjährigen Kurzfilmauswahl könnte breitgefächerter nicht sein. Zum ersten Mal qualifizieren sich in diesem Jahr die Gewinnerfilme des internationalen Wettbewerbs für eine Teilnahme bei den Oscars.

Im Dokumentarfilmwettbewerb laufen 23 Filme in drei Programmen, im deutschen Wettbewerb 22 Filme in vier Programmen. Ob persönliche Ängste, berührende Schicksale oder gesellschaftliche Umbrüche: Immer eröffnen sich neue Perspektiven – auf Vertrautes und auf Fremdes.
Um Natur und Umwelt geht es im Green Film-Wettbewerb, politische und soziale Missstände bestimmen die Filme des Wettbewerbs Konfrontationen. Online könnt ihr die Filme der beiden Wettbewerbe noch bis zum 22. November Filme anschauen und für eure Favoriten abstimmen.
Bei eject _XXI, der langen Nacht des abwegigen Films, auch bekannt als Kindergeburtstag für Erwachsene, könnt ihr als Publikum einen Preis vergeben und mit Tröten, Klatschen und Luftballonwerfen im Verlauf des Abends euren Lieblingsfilm küren. Danach wird im Roten Salon weitergefeiert. Die bunte Sause startet am Freitag, den 23. November, ab 22 Uhr in der Volksbühne.

Neben den fünf Wettbewerben gibt es viele weitere spannende Programme. Die Sektion Focus On zeigt dieses Jahr Filme aus Kolumbien, den europäischen Überseegebieten in der Karibik und der spanischen Metropole Madrid und vermittelt vielfältige Eindrücke der verschiedensten Lebenswirklichkeiten.

Um die Rechte von Frauen und Mädchen geht es z.B. im Spezialprogramm Girls‘ Riot, das von 15- bis 17-jährigen Kuratorinnen während eines Workshops zusammengestellt wurde. Apropos Frauen: Insgesamt zeigen 126 Regisseurinnen ihre Filme bei der diesjährigen Ausgabe von Interfilm. 59 Filme wurden ohne die Angabe eingereicht, ob der Film von einem Regisseur oder einer Regisseurin stammt.
Außerdem erwarten euch Filmtalks wie etwa ein Gespräch mit der Lead Animatorin und dem Head of Painting von Wes Andersons „Isle of Dogs“ am Sonntag ab 15 Uhr im Babylon 1.
Auf Virtual Reality-Horror könnt ihr euch am 21. November ab 20 Uhr im Kuppelsaal des Zeiss-Großplanetariums freuen.
Die Partywütigen unter euch bekommen gleich mehrere Gelegenheiten, das Tanzbein zu schwingen. Eröffnet wird die 34. Ausgabe von Interfilm am Dienstag, den 20. November, um 21 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Danach geht es zur Party in den Roten Salon. Die Preisverleihung findet am Samstag ab 21 Uhr im Roadrunner‘s Club statt. Ab 23 Uhr startet dort die große Festivalparty.
Wer jetzt noch nicht vor Vorfreude platzt, kann auf der Website des Festivals weitere Events und Spezialprogramme entdecken und sich mitreißen lassen.

Stefanie Borowsky

Wir haben einen Blick in das umfangreiche Programm geworfen und unsere Lieblinge für euch zusammengestellt…

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19. November 2018 | In Interfilm

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