Feinste Filmperlen aus Osteuropa beim 29. FilmFestival Cottbus


Corpus Christi (OT: Boze Cialo)

Darum geht es:
Daniel soll frühzeitig aus dem Jugendgefängnis entlassen werden und in einem abgelegenen Ort in einer Sägemühle arbeiten. Durch den Kontakt mit dem Priester im Gefängnis hatte er sich für eine Laufbahn in der Kirche interessiert, doch als Vorbestrafter hat er keine Chance. Bevor er entlassen wird, lässt er eine Soutane des Priester mitgehen und zieht diese an. Im Dorf hält man ihn für einen richtigen Priester und es trifft sich gerade gut, dass der aktuelle Geistliche wegen seiner Alkoholsucht etwas kürzer treten muss, so dass Daniel kurzerhand einspringt. Diese Arbeit und die Unterbringung im Pfarrhaus gefallen ihm schließlich auch viel besser als die Option mit der Sägemühle. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten fühlt sich Daniel mit seiner neuen Aufgabe wohl und nimmt sie sehr ernst – zu sehr für manchen Geschmack.

Was du zum Film wissen musst:
Der polnische Regisseur Jan Komasa hat mit seinem Sozialdrama und Thriller bereits nach seiner Premiere auf dem Filmfestival in Venedig von sich reden gemacht und schaut auf eine prominente Festivalauswertung zurück, die Toronto und Busan beinhaltet. Er gewann international mehrere Preise für den besten Film, das beste Drehbuch oder den besten Hauptdarsteller. Der Film wurde als polnischer Beitrag für den Oscar für den besten ausländischen Film eingereicht. Nach dem Kriegsdrama „Miasto 44“ präsentiert Komasa seinen zweiten Spielfilm beim Filmfestival in Cottbus. –TV

Termin beim 29. FilmFestival Cottbus:
Polske Horyzonty – Abschlussfilm
Samstag, 09.11.2019, 19:00 Uhr, Stadthalle

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31. Oktober 2019 | In FilmFestival Cottbus

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