Afrikamera 2019: Schwerpunkt auf den portugiesischsprachigen Ländern


Beim Festival von Locarno wurde Mamadou Dia für „Baamun-Nafi“ mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet. Foto: Afrikamera

Baamun Nafi

Darum geht es:
In einem afrikanischen Dorf in Afrika ist Tierno ein respektierter Mann und das religiöse Oberhaupt der muslimischen Gemeinde. Er hat eine Frau und eine Tochter im heiratsfähigen Alter. Als sein älterer Bruder Ousmane nach langer Abwesenheit aus dem Ausland zurückkommt, verfolgt dieser den Plan, Bürgermeister zu werden und damit den Ort in seine Macht zu bekommen. Die anfängliche Skepsis seiner Mitmenschen gegenüber seiner strengen und radikalen Auffassung der religiösen Riten kann er durch Geld und das Versprechen nach mehr, beseitigen. Ousmane möchte den neuen Kurs gleich bei der eigenen Familie durchsetzen und besteht auf die Hochzeit seines Sohnes mit Tiernos Tochter Nafi. Die beiden haben nichts gegen eine solche Verbindung, da sie sich tatsächlich lieben, doch Nafis Vater Tierno sieht darin die Gefahr, dass sein Bruder dadurch die erwünschte, und ihm als bedrohlich erscheinende Macht, erlangt.

Was du zum Film wissen musst:
Der senegalesische Regisseur Mamadou Dia gewann mit diesem Film den Goldenen Leoparden beim diesjährigen Festival in Locarno. „Baamun Nafi“ ist Mamadou Dias Debütfilm. Afrikamera richtet in Berlin die Deutschlandpremiere des Filmes aus. Der Hauptdarsteller Alassane Sy lebt mehrheitlich in London und gilt als aufstrebender Star, eine Zusammenarbeit mit Netflix steht bevor. Er ist bisher als Schauspieler und Model tätig gewesen.

Weiterlesen: Unsere ausführliche Kritik zum Film „Eine Vaterfigur für alle„…

Termin bei Afrikamera:
Montag, den 11. November um 20.30 Uhr, im Kino Arsenal

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2. November 2019 | In AFRIKAMERA

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