Kurzfilmtag 2019: Bunte Mischung gegen die Dunkelheit



Doch nicht nur in Kinos halten die Kurzen am 21. Dezember Einzug. Ob Wohnzimmer oder Weihnachtsmarkt, WG-Küche oder Waldlichtung, Schloss oder Shoppingcenter, Bibliothek oder Bauernhof – jeder Ort kann sich in einen Spielort für Kurzfilme verwandeln. Unter dem diesjährigen Motto „Was wäre, wenn…“ warten verschiedenste Filmprogramme darauf, entdeckt und gemocht zu werden und am dunkelsten Tag des Jahres Trübsal zu vertreiben.

Wer nicht nur zuschauen, sondern mitwirken und selbst Kurzfilme vorführen möchte, kann sich noch anmelden, aus verschiedenen Filmprogrammen Favoriten auswählen und ein Werbepaket und professionelle Unterstützung bei der Vorbereitung der Kurzfilm-Events dazubekommen. Mitmachen und einmal Filmvorführer*innen sein können alle: Privatpersonen, Vereine oder Kinos. Als prominente Botschafter*innen des Kurzfilmtages sind 2019 Schauspielerin Marleen Lohse, Regisseur Andreas Dresen, YouTuber Rezo und KiKA-Moderator Tim Gailus dabei.

Die Idee zum Kurzfilmtag kommt aus Frankreich. Dort fand „le jour le plus court“ („der kürzeste Tag“) zum ersten Mal 2011 statt. Seit 2012 gibt es den Kurzfilmtag auch in Deutschland, koordiniert von der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm. Mittlerweile haben sich Kurzfilmfans aus vielen anderen Ländern der Idee angeschlossen, den kürzesten Tag des Jahres mit kurzen Filmen zu feiern und sich gemeinsam auf mehr Tageslicht zu freuen. Wer mitfeiern möchte, findet auf der Website des Kurzfilmtags mehr Infos, u.a. auch eine Karte mit allen Berliner Spielstätten und Orten bundesweit, an denen am 21. Dezember Kurzfilme zu sehen sind.

Stefanie Borowsky

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16. Dezember 2019 | In Allgemein

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