Film-Tipps und Kino-Highlights für die Berlinale 2020


Generation

Kokon

Darum geht es:
Es ist Sommer 2018 in Kreuzberg, der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nicht nur deshalb wird dieser Sommer für die 14-jährige Nora (Lena Urzendowsky), die mit ihrer älteren Schwester Jule (Lena Klenke) und der alkoholkranken Mutter zusammenlebt, ein ganz besonderer. Nora muss sich mit pubertären körperlichen Veränderungen herumschlagen, raucht ihren ersten Joint und da ist noch Romy (Jella Haase), zu der sich Nora immer mehr hingezogen fühlt.

Was du zum Film wissen musst:
Regisseurin und Drehbuchautorin Leonie Krippendorff verortet ihre sympathische Coming-of-Age-Geschichte ganz klar in Berlin, genauer gesagt in Kreuzberg, rund um das Kottbusser Tor. Mit Jella Haase in der Hauptrolle drehte Krippendorff bereits ihren Abschlussfilm „Looping“ (2016), der mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch zu „Kokon“ wurde für die Berlinale Talents Script Station 2018 ausgewählt. – StB

Termine bei der 70. Berlinale:
Freitag, 21. Februar, 19:30 Uhr, Urania
Samstag, 22. Februar, 20:30 Uhr, HAU Hebbel am Ufer (HAU 1)
Sonntag, 23. Februar, 17:00 Uhr, Cubix 8
Donnerstag, 27. Februar, 14:00 Uhr, CinemaxX 1
Sonntag, 01. März, 13:30 Uhr, CinemaxX 3

Hauptdarstellerinnen im französischen Panorama-Beitrag „Mignonnes“ von Maïmouna Doucouré: Ilanah Cami-Goursolas, Esther Gohourou, Médina El Aidi-Azouni und Fathia Youssouf (v.l.n.r.). © Jean-Michel Papazian/ Bien ou Bien Productions

Mignonnes (Die Süßen)

Darum geht es:
Die elfjährige Amy kommt in eine neue Schule. Sie beobachtet drei Kameradinnen beim Tanzen und möchte unbedingt zu ihnen gehören. Eine von ihnen, Angelica, ist ihre Nachbarin und sie freundet sich mit ihr an. Besessen übt sie für sich Tanzen und lässt sich von anzüglichen Videos auf YouTube inspirieren. Gleichzeitig erwarten ihre Mutter und sie, dass ihr Vater aus dem Senegal zurück nach Paris kommt. Amy freut sich darauf, bis sie erfährt, dass er nicht alleine kommen wird, sondern mit seiner neuen Braut.

Was du zum Film wissen musst:
Maïmouna Doucouré hat in ihrem ersten Langspielfilm den Stoff ihres Kurzfilms „Maman/s“ weiterentwickelt, in dem es auch um das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen ging, einer vermeintlich konservativen, wie die des Heimatlandes ihrer Eltern, und einer vermeintlich progressiven, wie die in Frankreich. Dabei greift die Regisseurin auf ihre persönliche Familiengeschichte zurück. Sie thematisiert zudem das sexualisierte Bild der Frau in unserer Gesellschaft und welchen Einfluss dies auf das Erwachsenwerden hat. – TV

Termine bei der 70. Berlinale:
Samstag, 22. Februar, 12:30 Uhr, Zoo Palast 1
Sonntag, 23. Februar, 14:30 Uhr, Thalia Programmkino (Potsdam)
Montag, 24. Februar, 13 Uhr, Urania
Dienstag, 25. Februar, 12:30 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain
Donnerstag, 27. Februar, 10 Uhr, Zoo Palast 2

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