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	<description>Jeder Tag ein Festivaltag!</description>
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		<title>Max Raabe eröffnet das Jüdische Filmfestival</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/max-raabe-eroffnet-das-18-judische-filmfestival-berlin-und-potsdam</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jüdisches Filmfestival Berlin und Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Otto Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Max Raabe in Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Meret Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Galliner]]></category>
		<category><![CDATA[Richy Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Sönke Wortmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weltpremiere von "Max Raabe in Israel" wird das 18. Jüdische Filmfestival in Berlin und Potsdam am 4. Juni im Rahmen einer feierlichen Gala im Potsdamer Hans Otto Theater eröffnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18881" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/juedisches_filmfestival_2012.jpg"><img class="size-full wp-image-18881" title="juedisches_filmfestival_2012" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/juedisches_filmfestival_2012.jpg" alt="Festivalleiterin Natalie Galliner: &quot;Ein wichtiges Anliegen des Festivals ist und war immer, den Anteil jüdischer Filme, Filmemacher und Themen erneut in der Filmlandschaft in Deutschland zu stärken." width="500" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Festivalleiterin Nicola Galliner: &quot;Ein wichtiges Anliegen des Festivals ist und war immer, den Anteil jüdischer Filme, Filmemacher und Themen erneut in der Filmlandschaft in Deutschland zu stärken.</p></div>
<p>Die Weltpremiere von &#8220;<em>Max Raabe in Israel</em>&#8221; wird das<strong><a href="http://berliner-filmfestivals.de/jewish-film-festival-berlin" target="_blank"> 18. Jüdische Filmfestival in Berlin und Potsdam</a></strong> am 4. Juni im Rahmen einer feierlichen Gala im Potsdamer Hans Otto Theater eröffnen. Max Raabe und das Palastorchester tourten 2010 mit ihrem Programm &#8220;Heute Nacht oder nie&#8221; durch Israel. Sie traten vor Menschen unterschiedlichsten Alters auf, den ganz jungen, die die deutschen Lieder erstmals hörten und den ganz alten, bei denen die Lieder Erinnerungen wachriefen. Fast alle Textdichter des Repertoires waren jüdischer Herkunft, viele von ihnen wurden vom Nazi-Regime ermordet. &#8220;<em>Max Raabe in Israel</em>&#8221; zeigt, wie der Musiker in Israel empfangen wurde und welches Echo er auf sein Konzertprogramm bekommen hat, zeigt Begegnungen mit Menschen, deren Liebe für die Musik der 1920er Jahre zum Teil eng mit der eigenen Familiengeschichte verbunden ist. Produziert wurde der Dokumentarfilm von Sönke Wortmann. Zur Weltpremiere des Films werden Max Raabe und das Palastorchester als Ehrengäste erwartet und bei der Festival-Eröffnung sogar live auftreten. Knapp 30 Filme werden in diesem Jahr präsentiert, davon allein zwölf deutsche Produktionen und Ko-Produktionen, außerdem Filme aus Israel, USA, Frankreich, England, Holland und Argentinien.</p>
<p>&#8220;Mehr Juden ins Kino&#8221; lautet das Motto des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals, für das der Fotograf und Künstler Daniel Josefsohn eine Kampagne mit eindrücklichen, schwarzen Plakaten gestaltet hat. Festivalleiterin Nicola Galliner über den Slogan: &#8220;Ein wichtiges Anliegen des Festivals ist und war immer, den Anteil jüdischer Filme, Filmemacher und Themen erneut in der Filmlandschaft in Deutschland zu stärken. Vielen jüdischen Künstlern wurde in der Nazidiktatur die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, sie wurden vertrieben und ermordet. Diese dadurch in der deutschen Filmwirtschaft hinterlassene Lücke erneut mit Leben zu füllen und vielleicht auch irgendwann einmal wieder zu schließen, ist die Motivation des Festivals, die durch die neu gestaltete Kampagne unterstrichen wird.&#8221;</p>
<p>Unter der erneuten Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck werden die beiden Schauspieler und diesjährigen Festivalpaten Meret Becker und Richy Müller das 18. Jüdische Filmfestival Berlin &amp; Potsdam am 4. Juni im Hans Otto Theater in Potsdam  offiziell eröffnen. Nach der feierlichen Gala wird das Festival dann vom 5. bis 7. Juni im Filmmuseum Potsdam fortgesetzt. Vom 7. bis 16. Juni präsentiert das Festival sein Programm wie gewohnt im Kino Arsenal in Berlin.</p>
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		<title>Mutantenkino-Macher Flux im Gespräch</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/mutantenkino-macher-flux-im-gesprach</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 09:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Filmrauschpalast Moabit]]></category>
		<category><![CDATA[Mutantenkino]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch 216 Tage, dann ist Schluss mit lustig. Das sagt zumindest der Mayakalender. Zeit, sich dem Thema Apokalypse mit all seinen Mythen, zahlreichen Fehlversuchen in der Vergangenheit und zukünftigen Konsequenzen als Vorbereitung auf den großen Knall anzunehmen. Flux, den Organisator von Mutantenkino, begleiten diese Fragen schon sein ganzes Leben. Bevor am Samstag die vierte Ausgabe der Reihe Arbeiten von John Carpenter huldigt, erklärt Flux die Idee hinter Mutantenkino, warum er vergessene und verlassene Orte liebt und wie er sich den Untergang der Welt eigentlich vorstellt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18856" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/flux.jpg"><img class="size-medium wp-image-18856 " title="flux" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/flux-300x300.jpg" alt="Mutantenkinomacher Flux: &quot;Falls es Hart auf Hart kommt und man sich tatsächlich mit Mutanten herumplagen müsste, ist mein großes Vorbild Chalton Heston in &quot;The Omega Man.&quot;" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Mutantenkinomacher Flux: &quot;Falls es Hart auf Hart kommt und man sich tatsächlich mit Mutanten herumplagen müsste, ist mein großes Vorbild Chalton Heston in &quot;The Omega Man&quot;.</p></div>
<p>Noch 216 Tage, dann ist Schluss mit lustig. Das sagt zumindest der Mayakalender. Zeit, sich dem Thema Apokalypse mit all seinen Mythen, zahlreichen Fehlversuchen in der Vergangenheit und zukünftigen Konsequenzen als Vorbereitung auf den großen Knall anzunehmen. Flux, den Organisator von Mutantenkino, begleiten diese Fragen schon sein ganzes Leben. Bevor am Samstag die vierte Ausgabe der Reihe Arbeiten von John Carpenter huldigt, erklärt Flux die Idee hinter <strong><a href="http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/mutantenkino-im-filmrauschpalast-moabit" target="_blank">Mutantenkino</a></strong>, warum er vergessene und verlassene Orte liebt und wie er sich den Untergang der Welt eigentlich vorstellt.</p>
<p><strong>Flux, wie kamst du auf die Idee, apokalyptische Filme zeigen zu wollen?</strong><br />
Schon seit meiner Kindheit haben mich verlassene und verfallene Orte und karge Landschaften magisch angezogen. Bis heute ist es so, dass ich an keinem Brachland oder verlassenen Haus vorbeigehen kann, ohne einen Blick hineingeworfen zu haben und irgendetwas von dort mitzunehmen. Irgendwann fängt man natürlich an, genauer über diese Orte nachzudenken; man grübelt über Verfall, Vergänglichkeit und über untergegangene Zivilisationen nach. Das Apokalyptische scheint eine lange Tradition in unserer christlich geprägten westeuropäischen Gesellschaft zu haben, denn in jeder Epoche gab es Untergangspropheten und Endzeiterwartungen. Irgendwann fing ich an, Bücher, Filme und Computerspiele, die sich mit der Thematik beschäftigen, zu verschlingen und zu sammeln. Als in den letzten Jahren dann &#8220;<em>The Road</em>&#8221; und Emmerich&#8217;s &#8220;<em>2012</em>&#8221; ins Kino kam und der endende Mayakalender in aller Munde war, dachte ich mir, eine monatliche Veranstaltungsreihe zum Thema Weltuntergang wäre angebracht &#8211; und was eignet sich besser dafür, als Filme zu zeigen? Vor allem Filme, die sich nicht wie &#8220;<em>2012</em>&#8221; sehr plakativ und effektgeladen mit dem Thema beschäftigen, sondern auch unbekanntere Werke abseits des Mainstreamkinos.</p>
<p><strong>Organisierst du das Projekt allein oder hast du andere Freunde des Mutantenfilms, die dir dabei helfen?</strong><br />
Anfangs organisierte ich die Mutantenkino-Abende komplett alleine, aber mittlerweile konnte ich noch einen Freund dazugewinnen, einen Cineasten und Filmkritiker, der mir den Kontakt zu den äußerst engagierten Betreibern des Filmrauschpalast Moabit vermittelt hat, die sofort von der Idee begeistert waren. Aus diesem Kontakt ist auch die John-Carpenter-Nacht am kommenden Samstag entstanden.</p>
<p><strong>Erzähl ein bisschen was zu den wechselnden Locations. Warum immer ein anderer Ort? Und warum finden deine Vorführungen in, wie du sagst, &#8220;dystopischem Ambiente an endzeitlichen Orten&#8221; statt?</strong><br />
Durch meine eigene Faszination für verlassene Orte und die besondere Atmosphäre und Stimmung, die sie erzeugen, kam ich auf die Idee, Mutantenkino auch an solchen Orten stattfinden zu lassen. In engen Kellerräumen oder von der Geschichte gezeichneten Gebäuden entfalten die Filme ein noch intensiveres Gefühl. Das ist nicht zu vergleichen mit einem x-beliebigen voll ausgestatteten Multiplexkinos. Berlin ist voll von zerstörten, vernachlässigten, versteckten oder unvollendeten Orten, die alle irgendwann einmal funktional, modern oder im Aufbruch zu etwas entstanden und konzipiert worden sind – und jetzt keine Rolle mehr spielen. Welche Bedeutung werden die Orte irgendwann einmal haben, die wir heute wie selbstverständlich in unserem Alltag besuchen und nutzen? Und noch viel spannender ist die Frage, welche Bedeutung die heutigen Orte haben werden, wenn unsere gesellschaftliche Ordnung einmal nicht mehr existieren sollte? Genau mit solchen Fragen möchte Mutantenkino spielen.</p>
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		<title>Kolumne: Einsvierundzwanzig</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/kolumne-einsvierundzwanzig-2</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bar 25]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinized-Sexy An Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bei vierundzwanzig Bildern pro Sekunde auf und bisweilen auch vor der Leinwand passiert, kann Geschichte schreiben oder auch sofort in Vergessenheit geraten. Unsere Autorin Patricia Schwan schreibt an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen über Erlebnisse und Gedanken zu Film und Kino. Diese Woche hat es ihr die Party-Szene Berlins angetan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_18845" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/bar_25.jpg"><img class="size-full wp-image-18845  " title="bar_25" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/bar_25.jpg" alt="Bar 25: Lustig war das schon, das Leben im selbstgebauten Party-Zirkus, Foto: Movienet Filmverleih " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Bar 25: Lustig war das schon, das Leben im selbstgebauten Party-Zirkus, Foto: Movienet Filmverleih </p></div>
<p>Denkmäler versauen die Liebe, das weiß spätestens seit &#8220;Wir sind Helden&#8221; jeder Vollidiot. Zumindest, wenn er der Sängerin Judith Holofernes Genuschel verstehen konnte. Wer ein Denkmal bekommt, ist in der Regel nicht mehr am Leben und &#8211; in Stein gehauen &#8211; den Blicken und Sichtweisen der Überlebenden widerspruchslos ausgesetzt. Das will ja keiner, denke ich mir, und bin deshalb erstaunt über das Denkmal, das sich ausgerechnet die lebendige Berliner Party-Szene mit gleich zwei Dokumentarfilmen setzt: &#8220;<a href="http://berliner-filmfestivals.de/Video/berlinized-sexy-an-eis-von-lucian-busse" target="_blank"><strong><em>Berlinized &#8211; Sexy An Eis</em></strong></a>&#8221; und &#8220;<em>Bar 25</em>&#8220;.</p>
<p>Der eine Streifen führt zurück in die End-80er und 90er Jahre des gerade nicht mehr geteilten Berlins, als man aus jeder Garage eine Strandbar machen konnte. Einigermaßen interessiert haben mich noch die Aussagen der Zeitzeugen, die von der Einzigartigkeit einer Ära reden, in der täglich die ungewöhnlichsten Begegnungen passieren konnten. Angetrieben durch die Kräfte, die zwei aufeinanderprallende Systeme freigesetzt hatten, schien für einen Moment alles denkbar. Wo immer man sich auf die Suche machte, fand man Raum, sich neu zu erfinden. Das war sicher sehr aufregend. Damals. Weniger aufregend, jedenfalls nicht so sehr, wie der Film glauben machen will, finde ich dagegen die Geschichte der Macher um die Bar 25. Lustig war das schon, das Leben im selbstgebauten Party-Zirkus, und schade ist das auch mit der Mediaspree und so. Aber ganz ehrlich: Historisch? Ist das einen ganzen, abendfüllenden, 95-minütigen Film wert?</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/Fe__VrAz5d0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie ich oben schon erwähnte, werden Denkmäler ja meistens posthum errichtet, es sei denn, man setzt sich noch zu Lebzeiten eines, so wie Riester mit seiner Rente oder Rammstein mit ihrem Mausoleum vor der O2 World. Im Falle der Berliner Party-Szene tun die Akteure gerne so, als sei sie jetzt tot. Sätze wie: &#8220;Das wird es so in Berlin nicht mehr geben.&#8221;, fallen z.B. in &#8220;<em>Bar 25</em>&#8221; und werden ernst gemeint. Woher will man das denn bloß wissen? Die Welt ist groß und bunt und alles was hier passiert, passiert irgendwo anders auf diesem Erdball auch gerade. Aber wenn man schon dabei ist, sich ein Denkmal zu errichten, dann muss man sich auch totsagen, das versteh ich schon.</p>
<p>Schön ist immerhin, dass alle Protagonisten beider Filme am Denkmalbau freiwillig beteiligt sind. Das unterscheidet sie von den Toten und ihren Denkmälern. Knut der Eisbär zum Beispiel wurde nicht gefragt und im Sommer baut ihm der Zoo eine Bronzestatue. Das berührt mich wirklich zutiefst, zumal der Bär schlafend dargestellt werden soll. Wie unschmeichelhaft. Oder nehmen wir Herrn Wowereit, der ist zwar nicht tot, setzt sich aber mit dem Großflughafen Berlin Brandenburg gerade äußerst unfreiwillig ein Denkmal in Sachen Schlampigkeit und Fehlplanung. Aber das ist jetzt vielleicht zu metaphorisch.</p>
<p>Halten wir es lieber mit der Rentnerin Margarete Ogaza, und erklären Dinge für tot, die wirklich verschwinden sollten. 1999 überreichte die Künstlerin dem Bürgeramt Spandau eine Pferdeskulptur, um dem Amtsschimmel im Spandauer Rathaus ein Denkmal zu setzen. Dem hat sie mal so richtig die Liebe versaut.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Die Autorin Patricia Schwan betreibt das Programmkino-Blog &#8220;Off-Kino Berlin&#8221; mit wöchentlichen Tipps zum Berliner Off-Kino-Programm und Artikeln zu aktuellen Independent Filmen. <a href="http://www.offkino-berlin.de" target="_blank">www.offkino-berlin.de</a></p>
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		<title>Mutantenkino im Filmrauschpalast Moabit</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/mutantenkino-im-filmrauschpalast-moabit</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Assault on Precinct 13]]></category>
		<category><![CDATA[Die Klapperschlange]]></category>
		<category><![CDATA[Filmrauschpalast]]></category>
		<category><![CDATA[John Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Rusell]]></category>
		<category><![CDATA[Mutanten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal angenommen, man wacht eines Tages auf, zieht nichtsahnend seine Vorhänge beiseite und entblößt damit ein grauenvolles Bild von der Welt: Ein blutroter, von Asche durchzogener Himmel, verbrannte Erde, die jegliches Leben unmöglich macht und natürlich jede Menge Zombies, die gierig und ausgehungert ihre abgefaulten Nasen an der eigenen Fensterscheibe plattdrücken. Was ist das? Richtig, die Apokalypse!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_18836" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/the-thing.jpg"><img class="size-full wp-image-18836  " title="the-thing" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/the-thing.jpg" alt="In &quot;The Thing&quot; trifft eine Forschungsgruppe bei einer ihrer Expeditionen in der Antarktis auf ein außerirdisches Raumschiff, inklusive scheinbar lebloser Kreatur" width="500" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">In &quot;The Thing&quot; trifft eine Forschungsgruppe bei einer ihrer Expeditionen in der Antarktis auf ein außerirdisches Raumschiff, inklusive scheinbar lebloser Kreatur</p></div>
<p>Mal angenommen, man wacht eines Tages auf, zieht nichtsahnend seine Vorhänge beiseite und entblößt damit ein grauenvolles Bild von der Welt: Ein blutroter, von Asche durchzogener Himmel, verbrannte Erde, die jegliches Leben unmöglich macht und natürlich jede Menge Zombies, die gierig und ausgehungert ihre abgefaulten Nasen an der eigenen Fensterscheibe plattdrücken. Was ist das? Richtig, die Apokalypse!</p>
<p>Folgt man den Annahmen des Veranstalters der Filmreihe &#8220;Mutantenkino&#8221;, kann uns das Ende der Welt praktisch jederzeit ereilen, schließlich hat sich die Ankündigung dessen bereits in vielen Religionen als Dauerbrenner erwiesen, bei verschiedenen Sekten Massensuizid hervorgerufen und wurde nicht zuletzt auch schon von etlichen Hollywood-Blockbustern verwurstet. Wer nun die Panik in sich aufsteigen spürt, sollte sich aber nicht zuhause vergraben, sondern stattdessen lieber ins Kino gehen. Am Samstag geht das Mutantenkino in die vierte Runde und zeigt im Filmrauschpalast Moabit ab 19 Uhr drei zentrale Werke vom Master of Disaster John Carpenter: Den Anfang macht &#8220;<em>Assault on Precinct 13</em>&#8221; (1976), in dem die Jugendgang Warlords die verheerenden Auswirkungen inflationären Waffengebrauchs demonstriert, gefolgt von der Science-Fiction-Dystopie &#8220;<em>Escape from New York</em>&#8221; (1981), in welcher der Big Apple nun das größte Hochsicherheitsgefängnis der Welt ist, aus dem sich Kurt Russell als Desperado mit Augenklappe seinen Weg bahnen muss. Seinen Höhepunkt findet der Endzeit-Event dann mit &#8220;<em>The Thing</em>&#8221; aus dem Jahre 1982, wenn eine Forschergruppe in der Antarktis auf extraterrestrisches Leben trifft.  Da der Eintritt frei ist, bleibt hinterher für besonders störanfällige Seelen noch genügend Geld übrig, um sich einen Schutzwall aus bis unters Dach gestapelten Konservendosen zu bauen. Das Ende der Welt kann kommen.</p>
<p>Alina Impe</p>
<p><strong>Mutantenkino</strong>, 19. Mai, 19 Uhr, Filmrauschpalast Moabit, <a href="http://mutanten.org/" target="_blank">www.mutanten.org</a></p>
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		<title>Rückblick auf die erste Ausgabe des &#8220;Korean Cinema Today&#8221;</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/ruckblick-aud-die-erste-ausgabe-des-korean-cinema-today</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korean Cinema Today]]></category>
		<category><![CDATA[Bleak Night]]></category>
		<category><![CDATA[Im Sang-soo]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Ki-young]]></category>
		<category><![CDATA[Lee Changdong]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry]]></category>
		<category><![CDATA[The Housemaid]]></category>
		<category><![CDATA[Yoon Sung-hyun]]></category>

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		<description><![CDATA[Kultur wird im Wesentlichen verstanden als die Gesamtheit der Verhaltenskonfigurationen einer Gesellschaft, als System der überlieferten Vorstellungen, die den Menschen im Leben Orientierung geben und ihre Wertvorstellungen und Verhaltensweisen prägen. Kultur ist also eine durch menschliches Handeln prägende, sich dabei stetig wandelnde Tiefenstruktur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/The_housemaid.jpg"><img class="size-full wp-image-18816" title="The_housemaid" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/The_housemaid.jpg" alt="Fabelhaftes Sittenportrait: &quot;The Housemaid&quot; von Im Sang-soo" width="500" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Fabelhaftes Sittenportrait: &quot;The Housemaid&quot; von Im Sang-soo</p></div>
<p style="text-align: left;">Kultur wird im Wesentlichen verstanden als die Gesamtheit der Verhaltenskonfigurationen einer Gesellschaft, als System der überlieferten Vorstellungen, die den Menschen im Leben Orientierung geben und ihre Wertvorstellungen und Verhaltensweisen prägen. Kultur ist also eine durch menschliches Handeln prägende, sich dabei stetig wandelnde Tiefenstruktur. Das ostasiatische Wertesystem und speziell das koreanische zeichnen sich durch die Jahrtausende gewachsenen Grundwerte aus. Es basiert auf einer Synthese  schamanistischer, buddhistischer, konfuzianischer und taoistischer Philosophie und ihrer Varianten. In der westlichen Tradition ist das kulturelle Miteinander geprägt durch Ciceros &#8220;Salus populi suprema lex esto&#8221; (Das Volkswohl soll höchstes Gebot sein). In der koreanischen Tradition haben die naturrechtlichen Morallehren eine vergleichende Funktion, allerdings haben die aus der Aufklärung stammenden Ideale von Gleichheit, unabhängiger Justiz, Bürgerrechten und Demokratie kein Äquivalent. Sie wurden erst Mitte des 20.Jahrhunderts implantiert. So ist das Design vieler koreanischer Filme europäisch, die Wertvorstellungen ihrer Protagonisten ostasiatisch. Nun mag einer sagen, dass das chinesische und japanische Kino mit einem ähnlichen Bruch aufwartet, nur gestaltet sich dieser in Korea anders. Korea kämpft um (s)eine Identität. Es kann wenig Simplifizierendes, Stereotypentaugliches anbieten. Der Japaner hat den Samurai. Der Chinese hat Kung Fu. Der Koreaner, tja, der lässt sich bei der Entfaltung seiner Geschichten viel, für europäische Verhältnisse zu viel Zeit.</p>
<p>Für das vergangene <strong><a href="Die Geduld der Koreaner" target="_blank">Korean Cinema Today</a></strong> musste man darum Sitzfleisch mitbringen. Seinen Anfang nahm das Ganze mit Lee Changdongs &#8220;<em>Poetry</em>&#8220;. In der ersten Szene spielen Kinder am Ufer eines Flusses. Es ist idyllisch und unberührt. Der Fluss fließt und transportiert dabei ein totes Mädchen. Die Kinder wissen nicht so wirklich, wie sie dieses Bild einzuordnen haben. Dann der Schriftzug &#8220;Poetry&#8221;. Bei dermaßen ätzendem Sarkasmus kann man sich ein trockenes Lachen nicht verkneifen. Anschließend folgt die Kamera ganze 139 Minuten einer an Alzheimer erkrankten Frau, die notgedrungen ihren Enkel aufzieht, der wiederum am Tod des Mädchens eine entscheidende Mitschuld trägt. Ihr Bemühen um kreative Entfaltung sollte nicht unterschlagen werden. Außerdem muss sie Beihilfe leisten, um den Mord an dem Mädchen zu vertuschen. Das klingt, um das abgedroschene Wort mal zu verwenden, postmodern.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/fo2dfY317-k?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch die koreanische Kultur ist eine postmoderne und der Ort des Films ist eine Provinzstadt. Im frühhistorischen Korea, in Alt-Choson bildeten Staat und Religion eine Einheit. Die Rechtsordnung schützte Leben und privates Vermögen. Die agrarwirtschaftliche Gesellschaft mit einem Patriarchen an der Spitze unterschied zwischen Adeligen und Sklaven. Die Tote ist die Tochter einer einfachen Bäuerin. Die Täter kommen überwiegend aus vermögenden Verhältnissen. Sie denken nicht daran, die bestehende Ordnung aufzugeben. So muss die 66jährige alte Dame ihren Anteil am Schweigegeld auftreiben. Interessant dabei ist, dass das Kriminalmotiv deutlich im Hintergrund steht. Die große Leistung dieses Films besteht darin, das Unvermögen zur Artikulation in Bildern festzuhalten. Man merkt, dass dieser alten Dame eine Menge durch Kopf geht, nur sie findet keine passenden Worte. Ihre Verzweiflung manifestiert sich schließlich in einem Gedicht, was am Ende des Films vorgelesen wird und dabei von der Stimme eines Nachhilfelehrers zur Stimme der alten Frau und zur Stimme des toten Mädchens wechselt.</p>
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		</item>
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		<title>Sorgenkind deutscher Kinderfilm</title>
		<link>http://berliner-filmfestivals.de/2012/05/sorgenkind-deutscher-kinderfilm</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Wir Älteren sollten die Jungen nicht nur von uns Vorgedachtes nachvollziehen lassen, müssen ihnen zubilligen, aktiv sein zu wollen, im produktiven Sinne unbequem. …", sagte einmal der erst kürzlich verstorbene DEFA Regisseur Helmut Dziuba. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Filmfördergesetzes (FFG), das auch das Genre des Kinder – und Jugendfilm berücksichtigt, kochen die Debatten seit Ende des vergangenen Jahres nicht nur um den so genannten "guten Film" sondern auch um die Bedingungen und Richtlinien im deutschen Kinderfilm hoch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18797" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/hanni-und-nanni.jpg"><img class="size-full wp-image-18797" title="hanni-und-nanni" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/hanni-und-nanni.jpg" alt="Erfolg drückt sich oft in Zahlen aus: Auch im deutschen Kinder- und Jugendfilm wird oft auf Franchise-Produkte gesetzt. Filmszene: &quot;Hanni &amp; Nanni&quot; (Universal Pictures)" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Erfolg drückt sich oft nur in Zahlen aus: Auch im deutschen Kinder- und Jugendfilm wird meist Franchise-Produkte gesetzt. Filmszene: &quot;Hanni &amp; Nanni&quot; (Universal Pictures)</p></div>
<p><strong>Der deutsche Kinder- und Jugendfilm braucht mehr Normalität und weniger Schubladen</strong>.</p>
<p>&#8220;Wir Älteren sollten die Jungen nicht nur von uns Vorgedachtes nachvollziehen lassen, müssen ihnen zubilligen, aktiv sein zu wollen, im produktiven Sinne unbequem. …&#8221;, sagte einmal der erst kürzlich verstorbene DEFA Regisseur Helmut Dziuba. Vor dem Hintergrund der Novellierung des Filmfördergesetzes (FFG), das auch das Genre des Kinder – und Jugendfilm berücksichtigt, kochen die Debatten seit Ende des vergangenen Jahres nicht nur um den so genannten &#8220;guten Film&#8221; sondern auch um die Bedingungen und Richtlinien im deutschen Kinderfilm hoch. Die Diskussion wird geführt als ein Konglomerat aus Interessenskonflikten, Pflichten, Verordnungen und Ansprüchen unterschiedlichster Gruppen, wie Politik, Konsument, Wirtschaft und Filmemacher und ist nur schwer zu entwirren. Eins aber ist offenbar: Es muss noch viel getan werden, um den sich nur langsam entwickelnden Kinder- und Jugendfilm, im Übrigen ein äußerst schwieriges Genre, weil er so unterschiedliche Zielgruppen vereint, voranzubringen. Die Probleme sind unterschiedlichster und komplexer Natur, die von der Geringschätzung des Genres, über Daumenschrauben des Jugendschutzes bis hin zu inhaltlich verarmten Stoffen reicht.</p>
<p>Dem deutschen Kinder- und Jugendfilm werden häufig eskapistische Tendenzen und Realitätsferne vorgeworfen, die Flucht in nostalgische Geschichten, Abenteuer oder Fantasiewelten bestimmen nach wie vor filmische Stoffe. Mit der wirklichen Welt der jungen Generation haben die meisten Filme nichts zu tun. Selten können sie sich gegen die Konkurrenz aus dem Ausland behaupten. Besonders die Niederlande und skandinavischen Länder zeigen wie es geht. Berlinale-Beiträge wie der niederländische Film &#8220;<em>Patatje Oorlog</em>&#8221; oder der ebenfalls aus den Niederlanden stammende &#8220;<a href="http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/kauwboy" target="_blank"><em>Kauwboy</em></a>&#8221; zeigen, wie selbstverständlich sich eben doch die hierzulande oft tabuisierten Themen Tod, Krieg und Trauer in den so genannten Kinder- und Jugendfilm integrieren lassen. Kritiker wie Manfred Hobsch heben dabei hervor, dass es möglicherweise an der Filmförderung in diesen Ländern liegt, dass gerade originäre Stoffe eine Chance erhalten, schließlich werden 25 Prozent der Fördermittel dort für Kinder- und Jugendfilme eingesetzt. Die in Deutschland vom Medienboard verabschiedeten Förderentscheidungen allein für April zeigen dagegen wieder einmal, wie schmalspurig man auf Nummer sicher geht und sich für die Unterstützung von Romanvorlagen entscheidet. &#8220;<em>Hanni &amp; Nanni 3</em>&#8221; bekommt 250.000 Euro und &#8220;<em>Peterson und Findus</em>&#8221; 100.00 Euro Förderung. (sic!)</p>
<p>In Deutschland überwiegt nach wie vor – wie auf einer Mitgliederkonferenz der Filmwirtschaft im April 2012 noch einmal von Lothar Mikos, dem geschäftsführenden Direktor des Erich Pommer Institutes, hervorgehoben wurde – die Förderung filmwirtschaftlicher Projekte und nicht die Förderung von Filmkultur. Auch vor diesem Hintergrund lassen sich die einseitigen Produktionen im Bereich Kinder- und Jugendfilm lesen. Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann versucht sich in die Debatte einzubringen und monierte bereits mehrfach öffentlich die Verantwortung der Fernsehanstalten, die sich verstärkter auch finanziell an Produktionen beteiligen müssten, statt nur auf Remakes, Bestseller-Verfilmungen oder Märchen zu setzen. Zu wenig setzten sie auf originäre Stoffe. Doch auch im 200. Jubiläumsjahr der  Kinder- und Hausmärchen legt zumindest die ARD schon mal wieder nach und verfilmt weitere Märchen neu, denn das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt und die herausragende Quote heiligt die Mittel. Erst am 30. April endeten die Dreharbeiten des rbb und SR in Berlin und Brandenburg zur Neuverfilmung des Märchens &#8220;Hänsel und Gretel&#8221;, das erst 2006 vom ZDF neu produziert worden war.</p>
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		<title>Shorts Attack im Babylon Mitte und Passage Kino</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal dreht sich in den Mai-Shorts alles um das Rad. Rein thematisch hat schon der erste Beitrag den Dreh raus und wenn man einen Drehwurm von „A short history of a wheel“ (1992) von Tony Hill aus England bekommt, ist das rein natürlich. Ein experimenteller Film aus der Perspektive des Rades. Wer da nicht durchdreht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18787" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/the_man_who_lived_on_his_bike.jpg"><img class="size-full wp-image-18787" title="the_man_who_lived_on_his_bike" src="http://berliner-filmfestivals.de/wp-content/uploads/the_man_who_lived_on_his_bike.jpg" alt="Das Leben auf dem Fahrrad: &quot;The man who lives on his bike&quot; von Guillaume Blanche" width="500" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Das Leben auf dem Fahrrad: &quot;The man who lives on his bike&quot; von Guillaume Blanche</p></div>
<p style="text-align: left;">Diesmal dreht sich in den Mai-Shorts alles um das Rad. Rein thematisch hat schon der erste Beitrag den Dreh raus und wenn man einen Drehwurm von &#8220;<em>A short history of a wheel&#8221; </em>(1992) von Tony Hill aus England bekommt, ist das rein natürlich. Ein experimenteller Film aus der Perspektive des Rades. Wer da nicht durchdreht&#8230;</p>
<p>In den anderen Filmen der beiden Vorstellungen im Babylon Mitte und den Passagekinos Neukölln erwarten den Zuschauer Kurzfilme, die sich mit einem speziellen Rad – dem Fahrrad – beschäftigen. Die in Montreal entstandene filmische Hommage &#8220;<em>The man who lives on his bike&#8221;</em> (2012) von Guillaume Blanchet an seinen Vater, der über 120000 km per Fahrrad in seinem Leben fuhr, ist ein audiovisuell perfekt gemachter Film. Blanchet zeigt in rasanten Bildern, die sehr gelungen durch die treibende Filmmusik von Paul Maco zeigen, dass ein Leben auf dem Fahrrad nicht unmöglich ist. In &#8220;<em>Bike Kitchen&#8221;</em> (2010) kommen Hardcore-Biker aus Österreich zu Wort. Die Dokumentation zeigt einen Ort in Wien, der sich als Selbsthilfewerkstatt und als sozialer Treffpunkt, nicht nur für Freunde der Speiche, Klingel und Co. versteht.</p>
<p>Einige Animationen regen neben den &#8216;normalen&#8217; Filmen auch zum Schmunzeln an und sorgen sicher neben guter Unterhaltung über das Fahrrad an sich auch für Lacher. Das konträre Programm zur komischen Seite bilden natürlich auch etwas ernster gestrickte Filme, die offerieren, wie gefährlich es sein kann, wenn man mit dem Zweirad unterwegs ist. Zum Beispiel macht in &#8220;<em>Faster&#8221;</em> (2009) von Marie Ulrich aus den USA eine Fahrradkurierin ein schmerzliches, aber auch erhellendes Erlebnis. Eigentlich nur staunen kann man hingegen über die waghalsigen Kunststücke von Danny Macaskill in der Doku <em>&#8220;Way back home&#8221; </em>(2011) von Dave Sowerby. Macaskill überwindet praktisch jedes Hindernis und betreibt somit den Sport Parkour &#8211; nur eben auf dem Fahrrad. Von skurril, heiter und komisch bis spannend, tragisch und tiefgründig also wieder eine gelunge,  bunte Mischung in der Kurzfilmreihe Shorts Attack &#8211; die nicht nur sehenswert für Fahrradfahrer ist.</p>
<p>Sven Bruelke</p>
<p><strong>Shorts Attack </strong>16. Mai Babylon Mitte, 20. Mai Passage Kinos Neukölln, Programm unter <a href="http://www.shortsattack.com" target="_blank">www.shortsattack.com</a></p>
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