interfilm

  • Zipfelmützen und Schweinebraten (13.12.2011)

    Geschenke haben Potenzial – das einer Beleidigung und die einer Schmeichelei. Zur Geltung kommt nicht ausschließlich die Differenz von Schenkendem und Beschenktem, sondern auch Rang, Status, so wie Liquidität.



  • Sich treiben lassen (22.11.2011)

    Einen kleinen Seitenhieb auf die durchaus problematische Förderung von Filmfestivals in der sich ansonsten seiner kulturellen Vielfalt brüstenden Hauptstadtpolitik konnte sich Festivalleiter Heinz Hermanns bei der Eröffnung des 27. Interfilm Kurzfilmfestivals nicht verkneifen. “Das Medienboard Berlin-Brandenburg ist zwar einer der Hauptförderer, aber wir werden dennoch nicht hauptsächlich gefördert”.



  • Die Gewinner des 27. Interfilm Kurzfilmfestivals (20.11.2011)

    Mit einem Besucherrekord von über 16.000 Besuchern ging heute das 27. Internationale Kurzfilmfestival Berlin Interfilm erfolgreich zu Ende. Gezeigt wurde ein Mammutprogramm von 500 Filmen aus 68 Ländern in 50 Wettbewerbs- und Sonderprogrammen.



  • Big Budget und Hirschgeweih (13.11.2011)

    Film ist nie nur die Summe seiner erzählten Geschichten – Film, und vor allem Filmfestivals sind immer auch kulturelles Ereignis, intermediales Event und gebündelte Zustandsbeschreibung, die sich auf globales, gesellschaftliches und politisches Leben konzentriert. An der diesjährigen 27. Ausgabe des Interfilm-Kurzfilmfestivals kann man den Status quo der internationalen Film- und Festivalszene besonders gut ablesen.



  • "Eine eigene Form" (11.11.2011)

    500 Filme, 50 Programme und diverse Sponsoren und Partner – Alexander Stein ist Festivalproduzent und zweiter Geschäftsführer des Interfilm-Festivals, dem zweitältesten internationalen Kurzfilmfestival Deutschlands. Er sprach mit uns über die Zusammenarbeit mit filmaffinen Mittelständlern, die Entwicklung des Kurzfilms in den letzten zwanzig Jahren und dessen Potential für Förderungen.



  • Shorts Attack im Babylon Mitte und Passage Kino (11.10.2011)

    Da beklagt wird, dass etwas abhanden gekommen ist, muss zunächst festgestellt werden, dass etwas vorhanden war: der Dialekt. Im deutschsprachigen Film findet man ihn heutzutage selten, dabei macht dieser den Charme unzähliger amerikanischer, britischer und französischer Produktionen aus. Die Interfilm-Kurzfilmreihe Shorts Attacks geht am 12.Oktober im Babylon Mitte und am 16.Oktober im Passage-Kino mit “Deutsch für Profis – Helden der Mundart” nicht nur dem Charme, sondern auch den vorprogrammierten Missverständnissen auf den Grund.



  • Erster Einblick in die 27. Interfilm-Ausgabe (04.10.2011)

    Noch feilen die Interfilmer fleißig am diesjährigen Programm, doch bereits die ersten Infos zum kommenden Festival, das vom 15. bis 20 November stattfinden wird, lassen Bemerkenswertes erahnen. Für 27. Ausgabe erreichten die Kuratoren 7000 Kurzfilme aus aller Welt. 450 werden davon in 50 Programmen, sechs Wettbewerben und sieben Kinos zu sehen sein.



  • “Shorts Attack” im September (20.09.2011)

    Das Interessante als auch Zynische an terroristischen Anschlägen ist, dass die Weltvorstellung, die uns dadurch vermittelt wird, bei näherer Betrachtung keine Alternative sondern nur eine Extrapolation der Unseren ist. Während große Unternehmen durch enorme Kapitalverschiebungen den öffentlichen Raum dermaßen umgestalten, dass dieser als solches nicht mehr wahrgenommen wird, zerstören ihn Terroristen einfach.



  • Shorts Attack auf dem Badeschiff (03.08.2011)

    Shorts Attack geht im August wieder open air auf das Badeschiff der Arena Berlin. Live-Musik gibt es diesmal von Lili and the Rythm Tigers. Gezeigt werden 15 Kurzfilme in 90 Minuten – bizarre Stasifilme treffen auf Beobachtungen im Mauerstreifen, DEFA-Perlen, Happenings und Musikclips. Das Motto des Abends “Rock the Wall” fühlt ganz klar dem Sound des Kalten Krieges nach.



  • shorts attack!: “Beach Me!” in der Passage und im Babylon (11.07.2011)

    Münchner Winterträume zerplatzen und deutsche Mädchen-Sommermärchen finden im biederen Wolfsburg ihr Ende. Was bleibt sind Sommer, Sonne und Strand in fernen Ländern und an nicht ganz so fernen Seen – und shorts attack, das monatliche Kurzfilmmagazin von interfilm. Deren Motto im Juli: Beach Me!



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