67. Berlinale

(22 Artikel)


  • 67. Berlinale: “As duas Irenes” von Fabio Meira

    Ein Sommer, der alles verändert Die 13-jährige Irene (Priscila Bittencourt), ein nachdenkliches, zurückhaltendes Mädchen, wächst behütet in einem kleinen brasilianischen Ort in einer wohlhabenden, bürgerlichen Familie mit den Eltern und zwei Schwestern auf. Doch die familiäre Idylle trügt: Eines Tages entdeckt Irene, dass ihr Vater (Marco Ricca) ein Doppelleben führt. Er hat noch eine zweite […]

  • 67. Berlinale: “House in the Fields” (OT: “Tigmi n Igren”) von Tala Hadid

    Zwischen Träumen und Realität Khadija lebt mit ihrer Familie in einem entlegenen Dorf im Atlasgebirge in Marokko. Die lebensfrohe Sechzehnjährige hat viele Träume, die auf den ersten Blick so gar nicht in das Bild einer traditionellen Berberfamilie passen. Sie möchte selbstbestimmt leben und später Anwältin werden. Eine besonders enge Bindung hat sie zu ihrer älteren […]

  • 67. Berlinale: “Una mujer fantástica” von Sebastián Lelio – Teddy-Award und Silberner Bär für das Beste Drehbuch

    Die Frau in mir In der Eröffnungssequenz zeigt der Film kommentarlos majestätische Bilder eines riesigen Naturspektakels: die Wasserfälle von Iguazú an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Dorthin möchte Orlando seine Partnerin auf eine gemeinsame Reise mitnehmen. Doch soweit wird es nicht mehr kommen. Nach einem romantischen Abend zu zweit, wacht Orlando in der Nacht […]

  • 67. Berlinale: “Die andere Seite der Hoffnung” (OT: “Toivon tuolla puolen”) von Aki Kaurismäki – Silberner Bär für die Beste Regie

     Komplementärfarben der Menschlichkeit Helsinki in Finnland, zwei Schauplätze. Wikström, ein in die Jahre gekommener Hemden- und Krawattenvertreter trennt sich wortlos von seiner trinkenden Frau und startet mit einem nicht ganz unbedeutenden Pokergewinn noch einmal ganz neu – als Wirt eines heruntergekommenen Restaurants. Der junge Syrer Khaled gelangt als blinder Passagier auf einem Transportschiff nach Finnland. […]

  • 67. Berlinale: “Almost Heaven” von Carol Salter

    Die letzte Ehre erweisen Ying Ling verlässt ihr Elternhaus, um viele Kilometer weit entfernt eine Stelle anzunehmen. Für viele junge Erwachsene sei es nämlich schwer, Anstellung zu finden, im modernen China. Die 17-Jährige, im Wesentlichen noch ein unreifes Kind, das sich vor der Dunkelheit und Geistern fürchtet, lebt fortan mit Gleichaltrigen in einer einfachen Bleibe, […]

  • Interview mit Regisseur Julian Radlmaier zu “Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“

    In der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale feierte “Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes” vom jungen Regisseur Julian Radlmaier seine Weltpremiere. Im Interview mit Berliner Filmfestivals spricht Radlmaier über seine literarischen und visuellen Inspirationsquellen, die Wichtigkeit einer politischen Aussage im Film und über sein Verständnis von Demokratie.

  • 67. Berlinale: “Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes” von Julian Radlmaier

    Auf den Hund gekommen Weil er keine Drehbuchförderung bekommt, legt das Arbeitsamt dem jungen Regisseur nahe, sich unter die Erntehelfer auf einer Apfelbaumplantage zu mischen und nützlich zu machen. Um vor seinen Freunden nicht schlecht dazustehen und seiner Flamme zu imponieren, erklärt er die Situation zur Recherche für seinen neuen Film. Spontan schließt sich ihm […]