Seite 2
20.07.2011
Filmreihe: “The Blues” in der Brotfabrik
Wer heutzutage etwas über den Blues sagt, meint in erster Linie die Vorgeschichte der Rockmusik, die auf Baumwollfeldern in den Südstaaten der USA beginnt und heute bei dem x-ten Revival steht. Natürlich gibt es diese Geschichte, und es ließe sich viel darüber sagen, doch heute geht es nur um den Blues – und das ist gut so. Die Brotfabrik präsentiert vom 21. Juli bis 1. August die vierteilige Dokumentation “The Blues”.
14.07.2011
Interview mit “Chaplin Complete”-Kurator Friedemann Beyer
Friedemann Beyer war von 2001 bis 2007 geschäftsführender Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und verantwortete dort zahlreiche Restaurierungen und DVD-Veröffentlichungen deutscher Klassiker. Für das Babylon kuratierte er Filmreihen über Billy Wilder, die Coen-Brüder, Alfred Hitchcock und aktuell die Charlie Chaplin-Retrospektive. Wir sprachen mit ihm über die Entwicklung des Babylon, das neue Kinoerlebnis Stummfilm, finanzielle Hürden und digitale Filmkopien.
23.06.2011
Werner Herzog Werkschau im Zeughauskino
Während in Frankreich und in den USA Werner Herzogs aktuelle Filme beachtet und leidenschaftlich diskutiert werden, finden in Deutschland nur wenige Filme den Weg auf die Kinoleinwand. Und wo im Ausland Herzog neu entdeckt wird und sich ein junges Publikum für dessen frühe Filme interessiert, steht eine Neubewertung von Herzogs Werk hierzulande nach wie vor aus.
13.06.2011
Filmreihe: Carl Andersen in den Tilsiter Lichtspielen
Der österreichische Berlin-und Beziehungs-Filmemacher Carl Andersen (“Mondo Weirdo”, 1990) hatte in seinen letzten Filmen mit einem immer kleineren Budget und immer größeren Fertigstellungsproblemen zu kämpfen. Sein bislang letzter Film, die filmische Collage einer glücklosen Dreiecksbeziehung “Chien Fuck!”, gedreht 2006, wurde erst 2008 aufgeführt.
06.06.2011
Filmreihe: “Zur Geschichte des Western-Genres” im Arsenal
Das Mißfallen des Einzelnen in einer Welt der Etikette, des seralisierten Alltags und die Einsicht, dass wenig auf der Welt von wirklicher Bedeutung ist, rufen uns ein Genre ins Gedächtnis, dass seit einiger Zeit ein kleines Revival feiert – der Western. Gut 50 Jahre machte er rund ein Viertel aller in Hollywood entstandener Filme aus. Nun beschert uns das Kino Arsenal vom 8. Juni bis 31. Juli ein üppiges Potpourri der wichtigsten Streifen aus dem cineastischen Raum, dessen räumliche Determinanten einzig die Staub- und die Blutwolke stellen. Der Filmkritiker Bert Rebhandl wird am 8.Juni das Programm mit Howard Hawks Genreklassiker “Rio Bravo” eröffnen.
02.06.2011
Shorts Attack im Juni
Massengymnastik im freien Fall, 15 000 Fotos zu einem Flugfilm montiert, eine Kuh, die hängend (wie ringend) nach Freunden sucht und darüber hinaus die erste Landung von Menschen auf dem Mars: Diesmal widmet sich Shorts Attack dem “Traum vom Fliegen” in seinen unterschiedlichsten Facetten.
30.05.2011
Filmreihe: “Die Kunst der Lichtgestaltung” im Arsenal
Das Scharnier zwischen den Visionen eines Filmschaffenden und den Bedürfnissen eines Zuschauers nennt man Film. Ein Film ist ein konstruierter Lichtfluss, der gegen eine Wand geworfen, Fantasien materialisiert und die eigenen Bedürfnisse in einen Konsensstrom führt. Er ist bis zu einem gewissen Grade konservativ, doch skeptisch gegen alles Veraltende, bis zu einem gewissen Grade fortschrittlich, doch viel zu sehr Erbe, um zu radikalen Versuchen zwecks allgemeiner Weltverbesserung zu neigen.