Gangsterläufer

Achtung Berlin 2011: Auf halber Strecke

Ist ein Glas bei einer Füllmenge von fünfzig Prozent halbvoll oder halbleer? Die Sichtweise macht den Unterschied. Aus psychologischer Perspektive könnte man auch sagen, hinter halbleer verbirgt sich eine pessimistische Grundhaltung des Betrachters. Als halbvoll dagegen betrachtet der Optimist sein Glas. Im Fall von achtung berlin lohnt sich die letztere Perspektive, denn der diesjährige Jahrgang mit seinen knapp 80 Spiel- und Dokumentarfilmen ist ein starker, wie die Filme der Brüder Laas ("Frontalwatte", "Papa Gold") und Richard Wilhelmers ("Adams Ende") oder Ivette Löckers "Nachtschichten" zeigen.

achtung berlin 2011: Film aus Berlin und Brandenburg

Wenn am Mittwoch (13. April) vor dem Kino International in der Karl-Marx-Allee der rote Teppich ausgerollt wird, steht Film aus heimischen, gar regionalen Gefilden auf dem Spielplan gleich mehrerer Kinos der Stadt. Achtung Berlin, wie ein Weckruf also, hallt es von da an durch die Säle, denn achtung berlin, das ist der Name des Filmfestivals, dass dessen Leiter Hajo Schäfer und Sebastian Brose in der Windeseile von nur sieben Jahren zu einer Marke aufbauten, die trotz des thematisch recht engen Fokus weit in die Republik strahlt.

achtung berlin 2011: Erste Einblicke in das Programm

Vom 13. bis 20. April 2011 zeigt achtung berlin wieder rund 80 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aller Laufzeiten, die ganz oder teilweise in Berlin und Brandenburg realisiert wurden. Eröffnet wird das Festival in diesem Jahr von "Die letzte Lüge" des Berliner Regisseurs Jonas Grosch ("Résiste – Aufstand der Praktikanten").