Transmediale

  • Diagnose: Postdigitalität (23.01.2014)

    “Trash” und “Treasure”; die wachsamen Augen rund um transmediale-Kurator Kristoffer Gansing haben erkannt, was man bislang nur ahnen konnte – wir bewegen uns auf einer digitalen Mülldeponie mit einzelnen Schätzen zwischen Datenmüll und Zukunft, Glasfaser-Plaque und Schwerelosigkeit, Transparenz und Überwachungsprogramm.



  • Festivalbericht 2013 - Die Leinwand als Kunsthalle (05.02.2013)

    Der kluge Bert Brecht hat in seinem Stück “Baal” einen schönen Satz verewigt. Er lautet: “Geschichten, die man versteht, sind nur schlecht erzählt” Mag man diesem Befund glauben schenken, dann hat das Filmprogramm der 2013er transmediale erneut alles richtig gemacht.



  • Mehr ist manchmal mehr (29.01.2013)

    Im Theatersaal des HKW ist ein Bild auf die Leinwand projiziert. Darauf zu sehen: Der französische Intellektuelle André Malraux inmitten eines Meeres von Fotografien. Sie zeigen Eckpfeiler der Kulturgeschichte, Statuen, Gesichter, Architektur – menschliches Schaffen, verteilt über den ganzen Globus, in vielen Jahrhunderten entstandene Artefakte. Es ist ein Sinnbild, das Marcel Schwierin für das Filmprogramm der diesjährigen transmediale, die vom 29. Januar bis zum 3. Februar im Haus der Kulturen der Welt stattfindet, ausgewählt hat.



  • Als Pluto noch ein Planet war (18.12.2012)

    In ihrer 26. Ausgabe begibt sich die transmediale, zum zweiten Mal unter der künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing, vom 29. Januar bis zum 3. Februar 2013 im Haus der Kulturen der Welt “Back When Pluto Was A Planet”. Das zum Netz-Akronym gewordene BWPWAP bezieht sich auf die Aberkennung von Plutos Planetenstatus im Jahr 2006, der Transmediale dient dieser Umstand als Ausgangspunkt für die Frage nach Verlagerungen und Erfindungen, die sich durch technologische Entwicklungen und neue Wissensparadigmen ergeben.



  • Wer kreist hier eigentlich um wen? (10.02.2012)

    Man mag Wortspiele auf der transmediale. Hieß es im letzten Jahr noch RESPONSE:ABILITY, das dazugehörige Videoprogramm SyncExistence, bleibt sich die neue Leitung unter dem bübischen Kristoffer Gansing treu – und achtet natürlich auch auf einen möglichst maßlosen Umgang mit Sonderzeichen.



  • Voll wahrer Fundstücke (31.01.2012)

    Eine Leinwand am Ende des Ganges, darauf zu sehen: Frauen die sich allein betrinken, gegen genveränderte Lebensmittel eintreten, vor üblen Männern warnen oder Videospiele hacken, sodass ihre eigene Gefühlslandschaft als Pixelschrift überm Avatar aufleuchtet.



  • Schon mal vorschlafen – transmediale in ihrer 25. Ausgabe (10.01.2012)

    Nach einem Jahr Erholungszeit warten ab dem 31. Januar wieder dicke Programmkataloge auf die Besucher der 25. transmediale. Unter der neuen künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing piept und pluckert es im Haus der Kulturen der Welt rund um das Thema “in/compatible”.



  • transmediale: “Re-Touching McLuhan” (26.05.2011)

    Drei Tage im Mai feiert die kanadische Botschaft einen ihrer berühmtesten Exporte: Marshall McLuhan. Im eigens konzipierten McLuhan Salon präsentiert die transmediale (wir berichteten) das McLuhan Centennial Weekend anlässlich des 100ten Jahrestages der Geburt von Herbert Marshall McLuhan. Im Mittelpunkt steht dabei eine Konferenz, welche vom 27. bis zum 29. Mai stattfinden wird.



  • Transmediale 11: Festivalbericht (09.02.2011)

    Es gibt wenige Festivals in Berlin, die mit einem Programm aufwarten, welches auch nach mehrstündiger Lektüre des Katalogs noch nicht komplett durchschaubar ist. Selbst die Beschränkung auf eine einzelne Sektion, in diesem Fall das Filmprogramm SyncExistence, schützt nicht vor Sinnüberreizung. Zumal sich bewegte Bilder nicht nur im von Marcel Schwierin kuratierten Segment finden, sondern auch als Installationen, Visuals und anderen hochästhetischen Strukturen.



  • transmediale.11 im Haus der Kulturen der Welt (29.01.2011)

    Die transmediale.11 widmet sich als internationales Festival für Kunst und digitale Kultur vom 1. bis 6. Februar 2011 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin den radikalen Veränderungen unseres digitalen Zeitalters. Mit dem Titel “Response:Ability” ruft die transmediale.11 zur gemeinsamen Reflexion darüber auf, wie wir heute mit und im Internet leben.



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