Französische Filmwoche 2022: Frische französischsprachige Filmperlen

Vom 24. bis 30. November 2022 gibt die Französische Filmwoche in Berlin und erstmals auch zeitgleich in anderen deutschen Städten Einblicke in das aktuelle Filmschaffen im cinephilen Nachbarland. Festivalbesucher*innen können sich auf aktuelle französischsprachige Filme freuen, die erst in den kommenden Wochen und Monaten in Deutschland ins Kino kommen werden. Hier unsere Filmtipps...

610 Berlin – Warszawa: Polen unter der Lupe

610 Berlin – Warszawa findet von 23. bis 30. November 2022 statt. Das Filmfest zeigt in Warschau in international gefeierte Werke deutscher Regisseur*innen und in Berlin Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme aus und über Polen. Diese offenbaren allesamt ungeschminkt den polnischen Alltag und laden uns zur Kinoreise durch eine lebendige, aber auch gespaltene Nation ein.

38. Interfilm: INTRO von Anne Isensee

Wahrscheinlich hat es noch nie ein Film geschafft, auf so kurzer Distanz mit einem solchen Minimum an visuellen Reizen, derart zu überwältigen – und Gedanken in neue Bahnen zu lenken. Ein kurzer Animationsfilm, der begeistert.

38. Interfilm: Kurzfilme und Konfetti

Vom 15. bis 20. November 2022 findet das internationale Kurzfilmfestival Interfilm zum 38. Mal statt. Euch erwarten neben 350 Kurzfilmen in über 50 Programmen auch Workshops, Partys und mehr. Hier unsere Kurzfilmtipps von Stefanie Borowsky...

„Besonderheit des portugiesischen Kinos ist die Freiheit“

Im Interview spricht Helena Araújo, Leiterin der Portuguese Cinema Days, die von 5. November bis 6. Dezember im Moviemento gastieren, über die Highlights des Programms und die Stärken des portugiesischen Kinos.

32. FFC: Vielfältiger Einblick ins ost- und mitteleuropäische Filmschaffen

Vom 8. bis 13. November 2022 bietet das FilmFestival Cottbus einen wie gewohnt spannenden und umfassenden Überblick über das politisch relevante und vielfältige Filmschaffen in Ost- und Mitteleuropa. 219 Filme aus 48 Produktionsländern, darunter viele internationale, Deutschland- und Weltpremieren, zeigt das Festival. Hier unsere Filmtipps...

LESETIPPS der Redaktion

RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH von Andreas Dresen

Andreas Dresens Film konnte den Silbernen Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle und den Silbernen Bär für das Beste Drehbuch einheimsen.

72. Berlinale: SONNE von Kurdwin Ayub – GWFF Preis Bester Erstlingsfilm

In ihrem Spielfilmdebüt SONNE spürt Kurdwin Ayub postmigrantischen, weiblichen Lebensrealitäten nach.

72. Berlinale: COMEDY QUEEN von Sanna Lenken – Gläserner Bär Generation Kplus

Die schwedische Tragikomödie, die den Gläsernen Bären in der Kategorie Generation Kplus gewann, setzt sich mit verschiedenen Phasen der Trauer auseinander.

NEU! – Festivalkino für Zuhause: Streaming auf BFF – NEU!

MELLOW MUD („Es esmu šeit“) von Renārs Vimba

Gewinner des Gläsernen Bären bei der 66. Berlinale! Klarkommen. Bloß nicht anderen vertrauen und Hilfe suchen. Sich nur auf sich selbst verlassen. Ungefähr so denkt die 17-jährige Raya (stark: Elina Vaska), als ihre Großmutter stirbt und ihr kleiner Bruder Robis und sie plötzlich alleine in der Hütte irgendwo im lettischen Nirgendwo sitzen. Ein Film über das Erwachsenwerden.

THE LAST FAMILY von Jan Matuszynski

Ein trotzt aller Schicksalsschläge warmer Film über die extrem besondere und doch so menschlich schlichte Beksinski-Familie. Ausgezeichnet u.a. bei den Filmfestivals in Locarno und Cottbus, begeisterte das Portrait der Künstlerfamilie Publikum und Kritik gleichermaßen!

BEZNESS AS USUAL von Alex Pitstra

Der Niederländer Alex Pitstra unternahm mit seinem Filmprojekt BEZNESS AS USUAL den Versuch, seine Familiengeschichte aufzuarbeiten. Er schuf aber eine Dokumentation, die, über zehn Jahre hinweg entstanden, von kulturellen Unterschieden, Annäherungen und schließlich unüberwindbaren Hindernissen erzählt.

BODY von Malgorzata Szumowska

Bei der Berlinale 2015 gewann Malgorzata Szumowska für BODY den Silbernen Bären für die Beste Regie. Dass seelisches Leid echte körperliche Schmerzen verursacht, ist bekannt. Seit Olga ihre Mutter verloren hat, verbietet sie sich jedes Recht auf Genuss. Egal was sie isst, es darf nicht im Körper bleiben. Nach ihrem letzten Selbstmordversuch ist sie nun in stationärer Behandlung.