AFRIKAMERA

Festivalbericht Afrikamera 2011

Das diesjährige Afrikamera zeigte eine Werkschau an überwiegend aktuellen afrikanischen Produktionen. Sehr junge Filme, die den Eindruck vermittelten, dass sich Filmemacher des Kontinents mit ihren Arbeiten nicht wirklich jenseits von Gegenwart und Zukunft bewegen. Die Reflexion der afrikanischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert gelang dem ein oder anderem Film vortrefflich.

Afrikamera 2011 im Kino Arsenal

Nach Meinung einer berühmt-berüchtigten Vertreterin der deutschen Aristokratie schnackseln die Bewohner des afrikanischen Kontinents gerne und auch viel und wohl auch fast nur das, wie die Dame 2008 noch einmal in einem weiteren Interview bekräftigte. Schon der damalige Interviewpartner Michel Friedmann stellte erwidernd vor gut zehn Jahren in einer Talkshow fest, dass auch andere Erdbewohner gerne schnackseln und wohl auch mehr als nur das, gleich den Afrikanern.

Afrikamera: Ein Kontinent zwischen Zukunft und Vergangenheit

Afrikamera geht in die dritte Runde. Unter dem Motto "African Leaders – African Future – African Movies" zeigt das Festival im Kino Arsenal vom 18. bis 21. November eine Auswahl von Spiel– und Dokumentarfilmen, die sich mit der vergangenen wie zukünftigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Kontinents auseinandersetzen.

Afrikamera Festivalleiter Alex Moussa Sawadogo im Interview

Vom 11. bis 14. November zeigt das Filmfestival „AFRIKAMERA“ unter dem Motto „African Soundscapes – African Movies“ Filme junger afrikanischer Filmemacher. Festivalleiter Alex Moussa Sawadogo sprach mit Berliner-Filmfestivals.de über das Konzept und den Anspruch des Festivals. Was ist das Konzept des Filmfestivals „Afrikamera“ und was möchten sie damit erreichen?