Berlinale
„Wichtig an den Filmen ist, dass sie eine universale, überall verständliche Botschaft haben und ein dringliches, relevantes Thema verhandeln.“
Jenni Zylka, Leiterin der Perspektive Deutsches Kino, im Interview.
RIMINI von Ulrich Seidl
Ulrich Seidl nimmt sein Publikum mit nach RIMINI. Der italienische Badeort hat ebenso wie sein Protagonist Richie Bravo seine besten Tage hinter sich. Ein klassisches Seidl Setting, um die Abgründe der Menschen auszustellen.
AXIOM von Jöns Jönsson
AXIOM (Encounters) von Jöns Jönsson zeichnet das faszinierende Porträt einer Person, die sich vordergründig scheinbar immer wieder neu erfindet.
RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH von Andreas Dresen
Andreas Dresens Film konnte den Silbernen Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle und den Silbernen Bär für das Beste Drehbuch einheimsen.
PETITE MAMAN von Céline Sciamma
Wie wäre es gewesen, wenn man seine Eltern als Kinder kennengelernt hätte? Stefanie Borowsky schreibt über Céline Sciammas neuen Film.
72. Berlinale: FLUX GOURMET von Peter Strickland
Der britische Regisseur Peter Strickland verfolgt in seinem neuen Werk, das bei der 72. Berlinale in der Sektion Encounters die Weltpremiere feierte, den unkonventionellen Schaffensprozess eines kulinarischen Kollektivs, das im Rahmen eines Residenzprogramms auf einem stattlichen Anwesen eingeladen wurde.
72. Berlinale: MILLIE LIES LOW von Michelle Savill
MILLIE LIES LOW ist das Langfilmdebüt der Neuseeländerin Michelle Savill - eine "herrlich schräge Tragikomödie", wie BFF-Autorin Stefanie Borowsky befindet.
BAD TALES (FAVOLACCE) von Damiano und Fabiano D’Innocenzo
Für FAVOLACCE (BAD TALES) erhielten die 1988 geborenen Brüder Damiano und Fabiano D'Innocenzo bei der 70. Berlinale den Silbernen Bären für das Beste Drehbuch.
Around the World in 14 Films: Gedanken zum „Festival der Festivals“
Seit 2006 verfolgt Around the World in 14 Films das Ziel, dem Berliner Kinopublikum die (bisher) noch unveröffentlichten Highlights des Festivaljahres zugänglich zu machen. Das selbsternannte "Festival der Festivals" lud vom 2. bis 11. Dezember 2021 wieder mit zahlreichen Deutschlandpremieren zu einer cineastischen Weltreise ein.
NEU im KINO: WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders
Filmische Reise durch ein Jahrhundert Familiengeschichte Zu Beginn des Films spricht ein kleines Mädchen frei heraus in die Kamera. Johanna erzählt, sie sei eine Fee und komme aus Walchensee. Am meisten Angst habe sie vor der Dunkelheit und dem Wald...
IM KINO: HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Maria Speth
Maria Speth zeichnet mit HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE nicht nur ein empathisches, warmherziges Porträt eines grundsympathischen Lehrers und seiner Schüler:innen, die gemeinsam die Held:innen dieses Films bilden. Speth zeigt auch auf eindrucksvolle Weise, wie Integration – nicht nur in der Schule – funktionieren kann.
DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Mohammad Rasoulof
In vier Episoden erzählt DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Schuld, Moral und individueller Verantwortung. Eigene Erfahrungen und Geschichten sind es, die der seit 2017 im Iran erneut festgehaltene Regisseur in seinem heimlich und an der Zensur vorbei gedrehten Film verarbeitet.











