Ulrich Seidl
Ulrich Seidl im Interview zu „Paradies: Liebe“
Gemeinsam mit Michael Haneke steht Regisseur Ulrich Seidl international für das österreichische Autorenkino. Der gebürtige Wiener polarisiert mit seinem authentischen Kino, welches er mit dokumentarisch anmutenden, radikalen Werken umsetzt. Nach Erfolgen wie "Hundstage" (2000) oder "Import Export" (2007) gelingt Seidl mit seiner Paradies-Trilogie ein besonderer Coup
„Paradies: Liebe“ von Ulrich Seidl
You like more this then kiss? Man könnte „Paradies: Liebe“ als Ulrich Seidls (hier zum Interview mit dem Regisseur) fünften Spielfilm betrachten. Es gibt ein Drehbuch, was bis zu „Hundstage“ nicht der Fall war. Andererseits schreibt er auch hier die speziell luzide Art des Dokumentarischen in seiner Arbeit fort. Seine Filme waren schon immer Spiel-Filme, […]
Berlinale 2013: Erste Wettbewerbs-Filme
Die ersten sechs Wettbewerbsfilme der 63. Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) stehen fest. Beiträge von Gus van Sant und Ulrich Seidl versprechen hohe Filmkunst.
„Pieta“ von Kim Ki-Duk gewinnt Goldenen Löwen in Venedig
Die Jury um Michael Mann sprach den Goldenen Löwen der 69 Filmfestspiele in Venedig dem koreanischen Beitrag "Pieta" von Kim Ki-Duk zu. Der 51-Jährige Regisseur stellt in seinem neuen Werk einen Geldeintreiber in den Mittelpunkt des Geschehens, der seine Opfer häufig verstümmelt. Als dann eine Frau in sein Leben tritt und behauptet, seine Mutter zu sein, verändert sich der Kriminelle.
Festivalbericht vom Nowe Horyzonty Film Festival in Wroclaw
Es gibt Filmfestivals, die sind so toll, dass man am liebsten niemandem davon erzählen möchte, um sie ganz für sich allein zu behalten. Deswegen müssen wir an dieser Stelle davon berichten, dass das Nowe Horyzonty (auf deutsch "Neue Horizonte") Filmfestival in Wroclaw (Breslau), Polen ganz und gar nicht zu empfehlen ist. Wir wollen am Liebsten gar nicht weiter darüber sprechen, dass im Juli das Wetter dort fantastisch ist, die Leute unglaublich freundlich, die Unterkünfte sehr kostengünstig und die Filmauswahl superb. Also bitte gehen sie weiter, es gibt dort nichts zu sehen!
Waiting for Raoul – Ein Rückblick auf das 65. Filmfestival von Cannes
Es gehört zu den schönsten Traditionen an der Croisette, dass dort zu Beginn jedes Wettbewerbsbeitrages einem uralten Ritual gefrönt wird. Kaum ist der Festivaltrailer über die Leinwand gelaufen und sind die letzten Klänge Ennio Morricones aus „Days of Heaven“ verklungen, brüllt irgendwer laut und vernehmlich "RAOUL!" in den Saal – und alle lachen.
Zwischenbericht zum 65. Filmfestival in Cannes
Michael Hanekes "Liebe" ("Amour") gilt bisher als Favorit für die Goldenen Palme des 65. Internationalen Filmfestivals in Cannes.






