Venedig

UND MORGEN DIE GANZE WELT von Julia von Heinz

Was erzählt UND MORGEN DIE GANZE WELT dann? Dass linke Gewalt gefährlich ist, aber unausweichlich - also Provokation als Diskursangebot? Zumindest den Anschein scheint der UND MORGEN DIE GANZE WELT zu erwecken.

Das Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala im Interview zu ICH SEH ICH SEH

Mit “Ich seh, ich seh” erschuf das österreichische Duo Veronika Franz und Severin Fiala einen Debütfilm der besonders düsteren Art. Im Interview erzählen die beiden wie sie ihre Geschichte verstehen, was kollaboratives Arbeiten für sie bedeutet und wie hilfreich das deutsche Fernsehen manchmal für den Arbeitsprozess sein kann.

69. Berlinale: „The Souvenir“ von Joanna Hogg

Vexierbilder einer Filmemacherin Die britische Regisseurin Joanna Hogg ist seit dem Beginn ihrer Filmkarriere mit Tilda Swinton befreundet. Diese war – damals noch vollkommen unbekannt – bereits in ihrem Abschlussfilm „Caprice“ (1988) die Hauptdarstellerin. In „The Souvenir“ spielt nun deren Tochter Honor Swinton Byrne ihre erste große Rolle. In den 1980er Jahren studiert Julie (Honor […]

„Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck

Im Auge des Betrachters „Deine Augen verraten mir, dass du mehr gesehen hast als wir alle.“ Und Kurts (Tom Schilling) Augen haben wirklich schon mehr gesehen, mehr als ein junger Mensch ertragen kann. Sein Weg zur Kunst war geprägt von Trauer und Schmerz, Hoffnung und Liebe. Er beginnt in Dresden 1937. Kurt (jung: Cai Cohrs) […]

Bilanz der 73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig

Zum 73. Mal seit seiner Gründung im Jahr 1932 haben die Filmfestspiele in Venedig für zehn Tage ihr Auge auf das Weltkino gerichtet und den Lido mit 55 Filmen allein im offiziellen Wettbewerb volllaufen lassen.

Fragen an Berit Petzsch und Juliane Springsguth zu Stadtlichter – Internationale Lichtenberger Filmnächte

Das Filmfestival Stadtlichter – Internationale Lichtenberger Filmnächte hat gleich sieben besondere Orte als Kino-Spielorte für Lichtenberg entdeckt. Wir haben Projektleiterin Berit Petzsch und Kuratorin Juliane Springsguth einige Fragen gestellt…

2. Woche der Kritik, Hackesche Höfe Kino Berlin

Der Verband der deutschen Filmkritik und die Heinrich-Böll-Stiftung veranstalten anlässlich der Berlinale vom 11. bis 18. Februar die Woche der Kritik im Hackesche Höfe Kino. An sieben Abenden werden unter unterschiedlichen Schwerpunkten internationale Kurz- und Langfilme vorgeführt. Unser Blick auf die Diskurs-Grundlage...

„Im Keller“ von Ulrich Seidl

Es lauert im Keller Im Keller lauert die Wahrheit. Bereit, als Angst einflößendes Ungetüm die Stiegen zu erklimmen und vor dem Bewusstsein zu deklamieren: Hier bin ich, kennst du mich noch? In Ulrich Seidls Dokumentation „Im Keller“ (Österreich 2014), werden allerlei vermeintliche Kellerungetüme ans Licht befördert, so schön böse und schwarz und zum Totlachen und […]

Filmemacher Noaz Deshe gewinnt auf dem Filmfest Potsdam den Goldenen Adler

Am Sonntag endete die Premieren-Ausgabe des 1. Internationalen Filmfests Potsdam mit einem letzten Höhepunkt, der Preisverleihung. Den ersten Adler in Gold sicherte sich Drama "White Shadow" des in Berlin lebenden israelischen Filmemachers Noaz Deshe.

„Araf – Somewhere in Between“ von Yesim Ustaoglu

Regisseurin Yesim Ustaoglu reiht sich mit ihrem stillen Sozialdrama "Araf – Somewhere in Between" neben türkischen Größen wie Nuri Bilge Ceylan, Semih Kaplanoglu oder Asli Özge ein.

Acht Kino-Tipps für den Mai 2014

Acht Filme, die ihr euch im Mai nicht entgehen lassen solltet: Unsere Auswahl vereint Festival-Entdeckungen wie "Im Namen von..." (Berlinale) oder dem Sundance-Gewinner "Fruitvale Station" mit nationalem ("Stereo" mit Bleibtreu & Vogel) und internationalem Star-Kino ("Die zwei Gesichter des Januars" mit Mortensen und Dunst)...

„Tao Jie – Ein einfaches Leben“ („A Simple Life“) von Ann Hui

Dennoch undurchsichtig Ann Huis Drama „A Simple Life“ darf wortwörtlich verstanden werden. Mit sanftem Humanismus wird in beinahe zwei Stunden das Leben von zwei guten, einfachen Menschen skizziert, zu denen man eine fast unzumutbare Zuneigung empfindet. Ein Film so klar wie Wasser und so dynamisch wie eine Flasche Volvic – keine Turbulenzen, keine Stromschnellen, kein […]