Festival des gescheiterten Films: Nachschlag


Szene: Sternenkreuzer Abartica

Es scheint geschafft. Die 5. Staffel des Festivals des gescheiterten Films ist erfolgreich abgeschlossen. Fast! Nach einer ausgedehnten Tour durch diverse bundesdeutschen Städte kehrt das Festival am 28. Mai noch einmal nach Berlin ins Babylon Mitte zurück und präsentiert ein Best of des „Scheiterns“. Denn: Gescheitert ist in diesem Jahr niemand. Das Festival erfreute sich eines wachsenden Publikumszuspruchs und bewies zum wiederholten Male, dass Scheitern nichts mit fehlender Qualität zu tun haben.

Jedes Festival, jeder Entscheidungsakt von Redaktionen, Verleihern produziert einen Fundus von abgelehnten Filmen, die trotz höchster Qualität keinen Weg an die Öffentlichkeit finden, aber durchaus in der Substanz die Fähigkeiten hätten, innovative Impulse zu geben. Wenn Filme scheitern, hat das in den seltensten Fällen etwas mit Qualität zu tun. Ganz das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Je höher der Anspruch an Form und Inhalt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Werk nicht durch die mit Scheuklappen vernagelte Brillen der Entscheider dringt. Es werden immer Perlen übersehen, die glücklicherweise aufgelesen wurden.

Das Programm zum Download

Festival des gescheiterten Films 28. Mai, ab 19 Uhr; Babylon Mitte

Eine kurzer und amüsanter Ausblick: „Raumausstatter Stagl“ (Regie: Hubert Sielecki, Paul Braunsteiner)

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