Filmkritik

4. Human Rights Film Festival Berlin: GHOSTS OF AFGHANISTAN von Graeme Smith

GHOSTS OF AFGHANISTAN ist die Geschichte eines konservativen Erwachsens und einer schleichenden Ernüchterung über den 20 Jahre währenden Krieg gegen den Terror aus der Sicht eines zumindest anfangs Überzeugten.

17. achtung berlin: NOTES OF BERLIN von Mariejosephin Schneider

Wer Berlin liebt, kennt den Blog notesofberlin.com, auf dem Gründer Joab Nist seit 2010 allerlei kuriose und skurrile Zettelbotschaften aus der Hauptstadt versammelt.

THE SUNLIT NIGHT von David Wnendt

Eine romantische Komödie, die von New York ins norwegische Hinterland führt, und eine junge Künstlerin zur Hauptfigur hat. Frisch getrennt, sucht sie Abstand von zu Hause und Inspiration für ihre Arbeit. Doch da ist dieser grummelige Norweger, dem sie helfen muss, eine Scheune in verschiedenen Gelbtönen zu streichen.

DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Mohammad Rasoulof

In vier Episoden erzählt DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT von Schuld, Moral und individueller Verantwortung. Eigene Erfahrungen und Geschichten sind es, die der seit 2017 im Iran erneut festgehaltene Regisseur in seinem heimlich und an der Zensur vorbei gedrehten Film verarbeitet.

QUO VADIS, AIDA? von Jasmila Žbanić

Jasmila Žbanićs QUO VADIS, AIDA? ist quasi buchstäblich ein Aufruf gegen das Vergessen und eine mahnende Erinnerung daran, wie Krieg die Menschen um ihr Leben betrügt.

CENSOR von Prano Bailey-Bond

Die walisische Regisseurin Prano Bailey-Bond bezieht sich in ihrem Spielfilmdebüt CENSOR auf die berüchtigte Ära der sogenannten "Video Nasties" und nimmt damit die moralische Panik der damaligen Zeit aufs Korn.

MATTHIAS & MAXIME von Xavier Dolan

Wie scharf ist die Trennlinie zwischen freundschaftlicher Vertrautheit und amouröser Intimität? Xavier Dolans MATTHIAS & MAXIME erzählt von aufkeimenden, unerwarteten Gefühlen.

GLÜCK von Henrika Kull

Von den Glücksgefühlen und der Liebe zweier Frauen, die beide in einem Berliner Bordell arbeiten, handelt der zweite Spielfilm der deutschen Regisseurin und Drehbuchautorin Henrika Kull.

DER RAUSCH (OT: DRUK) von Thomas Vinterberg

In DER RAUSCH nimmt Thomas Vinterberg (DAS FEST, DIE JAGD), einer der Mitbegründer des Dogma 95-Manifestes, die Alltagsdroge Alkohol und deren positive wie negative Folgen in den Blick.

DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN von Nadine Heinze und Marc Dietschreit

In DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN nimmt das Regieduo Nadine Heinze und Marc Dietschreit das wichtige Thema der häuslichen Pflege und Rundumbetreuung, die häufig Pflegekräfte aus Osteuropa übernehmen, auf tragikomische Weise in den Blick.

71. Berlinale: JESUS EGON CHRISTUS von David Vajda und Saša Vajda

David und Saša Vajdas Drama JESUS EGON CHRISTUS, das auf der 71. Berlinale in der Perspektive Deutsches Kino läuft, kombiniert fiktionale und dokumentarische Formen. Dabei sticht der Hybridfilm durch feinfühlige Charakterdarstellungen heraus, die auf stereotype Zuschreibungen verzichten.

In den Kinos: DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE von Ramon Zürcher und Silvan Zürcher – Preis für Beste Regie

Abgründe sind da an der Oberfläche für Lisa und Mara. Auf den Tisch gelegt werden sie jedoch nicht. Die Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher kreieren mit DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE den tragischkomischen zweiten Teil einer Trilogie über menschliches Zusammensein.

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