Filmkritik

An den Rändern Berlins

In BERLIN JWD erkundet Bernhard Sallmann (ehemalige) Stadtränder, janz weit draußen.

14 Films: AN EINEM SCHÖNEN MORGEN von Mia Hansen-Løve

Von der Insel der Eliten ins Pariser Altersheim: Mia Hansen-Løve erzählt in ihrem neuen Film von Abschied und Neuanfang.

38. Interfilm: INTRO von Anne Isensee

Wahrscheinlich hat es noch nie ein Film geschafft, auf so kurzer Distanz mit einem solchen Minimum an visuellen Reizen, derart zu überwältigen – und Gedanken in neue Bahnen zu lenken. Ein kurzer Animationsfilm, der begeistert.

65. DOK Leipzig: LOVE IS NOT AN ORANGE von Otilia Babara

Das Thema Arbeitsmigration und deren folgen steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms - besonders im Hinblick auf das Verhältnis von Müttern zu ihren Kindern.

65. DOK Leipzig: FAVORITE DAUGHTER von Dana Reilly

Highlights in allen Filmformen: Wenke Bruchmüller war von der Kurzdoku FAVORITE DAUGHTER als herzliches Familienporträt sehr angetan.

65. DOK Leipzig: ONE ROAD TO QUARTZSITE von Ryan Maxey

Ryan Maxeys Dokumentarfilm ONE ROAD TO QUARTZSITE, der im Wettbewerb um den Publikumspreis auf dem 65. Internationalem DOK Leipzig läuft, porträtiert Lebensentwürfe in der amerikanischen Arbeiterstadt Quartzsite.

ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS von Uli Decker

In ihrem wunderbaren, klugen, mutigen und fantasievoll animierten Dokumentarfilm ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS geht es um sie selbst, Uli, die schon als Kind die Fesseln spürt, die ihr die traditionell-starren Geschlechterrollen auferlegen, die in ihrem Heimatdorf hochgehalten werden.

ME, WE von David Clay Diaz

David Clay Diaz zweiter Langfilm beschäftigt sich mit dem westlich-deutschen Verhältnis zu Migration und Geflüchteten.

RIMINI von Ulrich Seidl

Ulrich Seidl nimmt sein Publikum mit nach RIMINI. Der italienische Badeort hat ebenso wie sein Protagonist Richie Bravo seine besten Tage hinter sich. Ein klassisches Seidl Setting, um die Abgründe der Menschen auszustellen.

MUTTER von Carolin Schmitz

In Carolin Schmitz neuestem Film MUTTER erzählen acht Frauen zwischen 30 und 75 von ihrem Muttersein. Zu sehen ist allerdings nur Anke Engelke wie sie ihren Alltag bestreitet und dabei lippensynchron zu den Sprechenden agiert. So lotet Schmitz die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion aus.

LIEBE, D-MARK UND TOD – AŞK, MARK VE ÖLÜM von Cem Kaya

Der Dokumentarfilmer Cem Kaya porträtiert in seinem filmischen Essay LIEBE, D-MARK UND TOD - AŞK, MARK VE ÖLÜM die Hintergründe dieser Migrations- und Musikbewegung, die außerhalb der Diaspora größtenteils unbekannt geblieben sind.

ALICE SCHWARZER von Sabine Derflinger

Als öffentliche Person polarisiert Alice Schwarzer ungemein. Sabine Derflingers Dokumentationsfilm nähert sich ihr zugeneigt biografisch, wie Stefanie Borowsky schreibt.

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