Programm vom StummfilmLIVEfestival im Babylon


Poster StummfilmLIVEfestival

Poster StummfilmLIVEfestival

Zwischen dem 16. und 25. Juli präsentiert das Babylon Mitte In Zusammenarbeit mit IL CINEMA RITROVATO aus Bologna sein StummfilmLIVEfestival. Das Filmfestival eröffnet am 16. Juli mit Federico Fellinis „MACISTE ALL’INFERNO“ aus dem Jahre 1926. Anschließend ist ab 22 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz eine Freiluft-Vorführung von Fritz Langs Klassiker „Metropolis“ geplant mit einer Vertonung von DJ Raphael Marionneau geplant.
Schon einen Tag später, am Samstag, den 17. Juli, steht mit der Vorführung von Walter Ruttmanns „BERLIN – DIE SINFONIE DER GROSSTADT“ ein Highlight in neuer Dimension auf dem Programm. Die Weltpremiere des Films ist ab 20:00 Uhr auf den über 3000 Monitoren des Berliner Fensters, also in circa tausen Wagons der Berliner U-Bahnen, zu sehen.

Hier das Programm der Tage (laut Babylon-Homepage) im einzelnen…

Freitag 16. Juli
19.30 Eröffnung MACISTE ALL` INFERNO
I 1925, R.: Guido Brignone; mit Bartolomeo Pagano, 95 Min.
Musik: Marco Dalpane & Ensemble
Der Teufel persönlich nimmt den Kraftmenschen Maciste zu sich in die Hölle, um ihn ins Verderben zu stürzen. Doch Kraftmensch Maciste weiß sich zu wehren… Ein surreales, visuell betörendes Spektakel, das Federico Fellinis erstes und nachhaltig prägendes Filmerlebnis wurde.

22.00 METROPOLIS auf dem Rosa-Luxemburg-Platz (Open Air)
D 1927, R.: Fritz Lang; mit Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Heinrich George, 150 Min.
Die komplettierte Fassung von Fritz Langs monumentaler Zukunftsvision in einer elektronischen Neuvertonung vom Meister der abstrait-Musik Raphael Marionneau.

Sa 17. Juli
16.00 TAGEBUCH EINER VERLORENEN
D 1929, R.: Georg Wilhelm Pabst; mit Maren Pedersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio, Oscar Stribolt, Tora Teje, 104 min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Die junge Thymian, selbst noch ein Kind, wird vom Gehilfen ihres Vaters verführt und nach der Geburt ihres unehelichen Kindes von der Familie in ein Heim gesteckt. Dort leidet sie, wie die anderen Mädchen, unter dem sadistischen Regiment des Vorsteher-Paares. Sie flüchtet mit Hilfe des jungen, mittellosen Grafen Osdorff und landet in einem großstädtischen Bordell…
Nach einer Romanvorlage der populären Schriftstellerin Margarethe Böhme liefert der Film
einen zeitgenössischen Kommentar zum Thema Mißbrauch. Das schöne Gesicht der
Louise Brooks gewinnt durch ihr Leiden noch an Reiz.

17.00 CABIRIA
I 1914, R.: Giovanni Pastrone; mit Carolina Catena, Lidia Quaranta, Gina Maragnoni, 123 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Wir schreiben das 3. Jahrhundert v. Chr. Nach einem Ausbruch des Ätna gerät die junge Cabiria in die Gewalt von Seeräubern…
Italiens erster und bedeutendster Monumentalfilm in einer restaurierten Fassung.

18.30 STRAIGHT SHOOTING
USA 1917, R.: John Ford; mit Harry Carey, Duke R. Lee, George Berrell, Molly Malone, Ted Brooks, 71 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Cowboy Flint schneidet die Wasserversorgung des Farmers Sims ab. Als Sims‘ Sohn Wasser schöpfen möchte, wird er durch einen von Flints Leuten erschossen. Cheyenne soll nun auch Sims erledigen, doch als er ihn und seine Familie vor dem frisch ausgehobenen Grab seines Sohnes antrifft, wechselt er die Seiten…
STRAIGHT SHOOTING ist einer der wenigen frühen Filme John Fords, die ungekürzt und –beschädigt überliefert sind. Eine Art Prototyp für viele seiner späteren Western, die vom rauhen Alltag amerikanischer Siedler erzählen.

20.00 THREE BAD MEN
USA 1926, R.: John Ford; Goerge O’Brien, Olive Borden, Lou Tellegen, 92 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Drei Outlaws des Wilden Westens kommen einem jungen Mädchen zu Hilfe, dessen Vater von Pferdedieben getötet wurde. Sie nehmen es in ihre Obhut und beschließen, einen Mann für sie zu finden. Liebevolle Charakterzeichnung und deftiger, augenzwinkernder Humor in einem frühen Meisterwerk John Fords.

20.00 FOOLISH WIFES
USA 1922, R.: Erich von Stroheim; mit Erich von Stroheim, Miss DuPont, Maude George, 117 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
‘Graf‘ Sergius Karamzin lebt in Saus und Braus zusammen mit zwei ‘Cousinen‘ in der Villa ‘Amorosa‘ in Monte Carlo. Das Geld für ihren üppigen Lebensstil erwerben sie sich durch Hochstapelei und mit dem Waschen von Falschgeld im hauseigenen Casino. Wie lange wird das gut gehen?
Stroheims bissige Satire auf naive reiche Amerikanerinnen und den Dünkel des europäischen Adels stieß nicht auf die Gegenliebe der Produzenten, die die acht (!) Stunden dauernde Urfassung des Films radikal kürzten – sehr zur Enttäuschung Stroheims.

22.00 BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT
D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min.
Musik: Tronthaim
Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der später 20er Jahre.

22.15 DR. JEKYLL AND MR. HYDE
USA 1921, R.: John S. Robertson; mit John Barrymore, Charles Lane, Brandon Hurst, Cecil Clovelly, Nita Naldi, 67 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Eine frühe, packende Version des Horror-Klassikers. In der Titelrolle verkörpert John Barrymore einen wohlsituierten Arzt, der sich ein Serum zusammen braut, das ein grausames Alter-Ego zutage treten lässt. Doch wie lange kann seine doppelte Identität überleben, ehe eine der beiden Persönlichkeitshälften die Macht über die andere übernimmt?

23.15 BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT
D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min.
Musik: Tronthaim
Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der später 20er Jahre.

So 18. Juli
14.30 DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED
D 1926, R.: Lotte Reiniger; Scherenschnitt, 60 Min.
Musik: Trio Glycerine
Der junge, attraktive Prinz Achmed reist auf seinem fliegenden Pferd in ferne Länder und erlebt magische Abenteuer. Dabei schließt er Freundschaft mit einer Hexe, trifft Alladin, kämpft mit Dämonen und verliebt sich in eine Prinzessin.
Lotte Reinigers Film ist ein Meisterwerk der durch sie begründeten Scherenschnitt-Technik, die Generationen Kindern und Erwachsene gleichermaßen verzaubert.

16.00 MACISTE ALL‘ INFERNO
I 1925, R.: Guido Brignone; mit Bartolomeo Pagano, 95 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Der Teufel persönlich nimmt den Kraftmenschen Maciste zu sich in die Hölle, um ihn ins Verderben zu stürzen. Doch Kraftmensch Maciste weiß sich zu wehren… Ein surreales, visuell betörendes Spektakel, das Federico Fellinis erstes und nachhaltig prägendes Filmerlebnis wurde.

16.15 LA PASSION DE JEANNE D’ARC
F 1928, R.: Carl Theodor Dreyer; mit Maria Falconetti, Eugene Silvain, André Berley, Maurice Schutz, 110 min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Carl Theodor Dreyers bewegende Chronik des Prozesses gegen Jeanne d’Arc wegen des Vorwurfs der Ketzerei und der vergebliche Versuch ihrer klerikalen Ankläger, sie zum Widerruf ihrer übersinnlichen Erscheinungen zu bewegen, ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

18.00 DER FLORENTINER HUT
F 1928, R.: René Clair; mit Albert Préjean, Geymond Vital, Olga Tschechowa, Paul Olivier, 60 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Auf dem Weg zu seiner Hochzeit , der ihn durch einen Wald führt, isst Fadinards Pferd den Strohut einer Dame auf, die sich hier mit einem Liebhaber vergnügt hat. Um die Frau nicht in Schwierigkeiten zu bringen, muss Fadinards genau den gleichen, seltenen Strohhut auftreiben. Dies bringt seine eigene Ehe in ernsthafte Gefahr…

19.00 GÖSTA BERLING
S 1924, R.: Mauritz Stiller; Greta Garbo, Lars Hanson, Gerda Lundequist, Otto Elg-Lundberg, 183 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Der junge, attraktive Priester Gösta Berling wird als Hauslehrer auf das Schloss einer Gräfin engagiert und verliebt sich in deren Stieftochter, die er unterrichten soll.
Greta Garbos erster Film mit Mauritz Stiller, dem sie wenig später über Deutschland nach Hollywood folgte, entstand nach dem Roman von Selma Lagerlöff.
Stillers großartige Bilder und Inszenierung bringen die Magie der “göttlichen“ Garbo bereits voll zum Tragen.

19.30 QUEEN KELLY
USA 1929, R.: Erich von Stroheim; Gloria Swanson, Walter Byron, Seena Owen, 101 Min.
Musik: Joachim Bärenz

Mo 19. Juli
17:30 HARAKIRI
D 1919, R.: Fritz Lang; mit Paul Biensfeld, Lil Dagover, 80 Min
Musik: Joachim Bärenz
Fritz Langs Film schildert die Liebesgeschichte einer früh verwaisten Japanerin, die ihr Herz an einen Europäer verschenkt, sehnsüchtig auf dessen Rückkehr wartet und sich, als sie sich betrogen sieht, genau wie ihr Vater durch Harakiri entleibt.

18.00 DAS GLÜCK
1934 UdSSR, R.: Alexander Medwedkin; mit Pjotr Sinowjew, Jelena Jegorowna, L. Nenaschewa, W. Uspenskij, G. Migorjan, 95 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Ein Märchen vom armen, habsüchtigen Chmyr, von seiner Frau Anna und dem Pferd, dem satten Nachbarn Foka und auch vom Popen, der Nonne und anderen Vogelscheuchen. Gewidmet, laut Original-Vorspann, dem “letzten Taugenichts der Kolchose“.
Diese bereits 1934 hergestellte, aber erst ein Jahr später freigegebene Satire auf das Schicksal der Bauern vor der Oktoberrevolution und nach Einführung der Kolchosen ist einer der letzten Stummfilme von außerordentlichem Rang. In zahlreichen geistreichen und witzigen Details schildert Medwedkin darin den Weg des ausgebeuteten Bauern Chmyr in die Gemeinschaft der Kolchose, die als durchaus anfällig für Korruption und individuelle Faulheit dargestellt wird.
Eines der interessantesten Werke des Sowjetfilms der 30er Jahre.

19.30 GREED
USA 1924, R.: Erich von Stroheim; Zasu Pitts, Gibson Gowland, Jean Hersholt, Dale Fuller, 128 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Trina, die krankhaft geizige Frau des Zahnarztes McTeague, gewinnt im Lotto 5.000 Dollar. Sie hortet das Geld ebenso wie die Einkünfte ihres Mannes, der von schlichtem Gemüt ist. Als McTeague durch einen früheren Verehrer Trinas seinen Beruf verliert, schreitet der Gedemütigte zur Tat. Stroheims packende Studie über menschliche Obsessionen schlägt auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Entstehung die Zuschauer in ihren Bann – nicht zuletzt durch eine der irrwitzigsten Schluss-Szenen der Filmgeschichte.

20.00 DER GOLEM
D 1920, R.: Paul Wegener und Carl Boese; mit Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, ernst Deutsch, Otto Gebühr, 85 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Im Ghetto von Prag hat Rabbi Löw einen künstlichen Menschen, den Golem, erschaffen, der als eine Art Roboter gute Dienste leistet. Doch als der von Eifersucht gegen einen Nebenbuhler getriebene Schüler Löws sich des Golems bemächtigt, gerät dieser außer Kontrolle. Ein Klassiker des deutschen Expressionistischen Films wurde DER GOLEM Vorbild für zahlreiche spätere Monsterfilme.

21.45 BLIND HUSBANDS
USA 1919, R.: Erich von Stroheim; mit Sam de Grasse, Francelia Billington, Erich von Stroheim, Gibson Gowland,
90 Min.
Musik: Javier Peréz de Azpeitia
Ein österreichischer k.u.k.-Offizier und Schürzenjäger versucht, die Frau eines
Arztes zu verführen.
Die beiden Männer treffen sich zum Duell – mit überraschendem Ausgang.
Erich von Stroheims erste Regie-Arbeit, die bereits sein ganzes Können zeigt: die ironisch-bissige Zeichnung seiner Charaktere, die gnadenlose Abrechnung mit dem (Klein)Bürgertum, die geprägt war von seiner eigenen Herkunft.

22.15 THE UNKOWN
USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min.
Musik: Joachim Bärenz
Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter.

Di 20. Juli
17.30 BUSTER KEATON SHORTS
Ca. 60 Min.
Musik: Neil Brand
Keaton zählte neben Charles Chaplin und Harold Lloyd zu den erfolgreichsten Komikern der Stummfilmzeit. Wegen seines bewusst ernsten, stoischen Gesichtsausdrucks wurde er The Great Stoneface und Der Mann, der niemals lachte genannt. Ein weiteres Markenzeichen ist sein pork pie hat, ein runder, flacher Hut aus Filz.
Wir zeigen einige seiner frühen Kurzfilme aus den frühen 20er Jahren.

19.30 DAS CABINET DES DR. CALIGARI
D 1919, R.: Robert Wiene; mit Werner Krauß, Conrad Veidt, Lil Dagover, Hans Heinrich von Twardowski, 75 Min.
Musik: Raphael Marionneau
Dr. Caligari stellt auf dem Jahrmarkt ein somnambules Medium namens Cesare aus und lässt es hellsehen. Zwei Freunde besuchen gemeinsam die Vorstellung. Einer der beiden wird in der darauffolgenden Nacht ermordet, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite. Caligari entpuppt sich als Wahnsinniger, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs entstanden, wirkt Robert Wienes expressionistisches Meisterwerk wie der Fiebertraum einer Epoche.

19.30 THE CROWD
USA 1928, R.: King Vidor; mit James Murray, Eleanor Boardman, 104 Min.
Musik: Neil Brand
In realistischen Bildern entwickelt King Vidors Film den Alltag eines Paares in New York und begleitet ihr Liebe, ihre Kämpfe und Niederlagen.
Schon seit seiner Kindheit glaubt John, dass er einmal etwas ganz Besonderes werden wird. Die Wirklichkeit als Versicherungsangestellter in einem Heer mehr oder weniger anonymer Kollegen sieht freilich anders aus. Ein wehmütiger, vor dem Hintergrund der jüngsten Wirtschaftskrise hochaktueller Film.

21.15 DIE FREUDLOSE GASSE
D 1925, R.: Georg Wilhelm Pabst, mit Greta Garbo, Asta Nielsen, Agnes Esterhazy, Henry Stuart, Robert Garrison, 178 Min.
Musik: Günter Buchwald
In einer von Armut geprägten Wiener Gasse arbeiten Frauen in einem Nachtclub, um ihre bei der Besitzerin aufgenommen Kredite mit sexuellen Dienstleistungen abzubezahlen. G.W. Pabsts Film entwirft ein düsteres Gesellschaftsbild der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt die spätere Hollywood-Diva Greta Garbo in ihrem ersten und einzigen deutschen Film.

21.30 BALLET MECANIQUE / Dada-Kurzfilme
Ca. 60 Min.
Musik: Jürgen Kurz
Ein pulsierendes Kaleidoskop stetig wechselnder Bilder: eine junge Frau schaukelt in einem Garten, eine andere Frau lächelt, sich drehende Zylinder, Turbinen in Bewegung Küchengeräte, eine mit einem Sack beladene Frau, die wieder und wieder eine Treppe hinaufsteigt: Fernand Légers Experimentalfilm ist ein faszinierendes Dokument abstrakter Filmkunst.

Mi 21. Juli
18.00 DIE BERGKATZE
D 1921, R. Ernst Lubitsch; mit Pola Negri, Victor Janson, Paul Heidemann, 79 Min.
Musik: Trio Glycerine
Alexis, ein attraktiver Leutnant, der auf eine Bergfestung versetzt wurde, verliebt sich in Rischka, die wilde Tochter eines Räuberhauptmanns. Damit sie nicht auf dumme Gedanken kommt, verheiratet der Vater sie an den einfältigen Räuber Pepo. Doch als Rischka von der bevorstehenden Hochzeit zwischen Alexis und der Tochter des Festungskommandanten hört, rastet Rischka aus…
Umwerfende Komik vor bayerischer Alpenkulisse. Ein Klassiker des frühen Lubitsch.

18.15 DIE FRAU NACH DER MAN SICH SEHNT
D 1929, R.: Kurt Bernhardt; mit Marlene Dietrich, Fritz Kortner, Frida Richard, Oskar Sima, Uno Henning, Karl Etlinger, Edith Edwards, Bruno Ziener, 76 Min.
Musik: Neil Brand
Henri Leblanc soll im Auftrag seiner Familie eine reiche Frau heiraten. Deren Vermögen soll das vor der Pleite stehende Familienunternehmen retten. Auf einer Zugreise begegnet er einer geheimnisvollen jungen Frau: Stascha. Er verliebt sich in sie und bietet ihr seinen Schutz vor einem gewissen Dr. Karoff an, von dem sie sich verfolgt fühlt. Henri beschließt, Familie und Firma sausen zu lassen, um mit ihr zu fliehen. Damit setzt er eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang…
Marlene Dietrichs letzter, eindrucksvoller Auftritt in einem Stummfilm, ehe sie Joseph von Sternberg kennen lernte und mit ihm DER BLAUE ENGEL drehte.

20.00 PANZERKREUZER POTEMKIN
UdSSR 1925, R.: Sergei Eisenstein; mit Alexander Antonow, Wladimir Barski, Grigori Alexandrow, Iwan Bobrow, Michail Gomorow, Alexander Lewschin, N. Poltawzewa,75 Min.
Musik: Jürgen Kurz
Russland 1905. Die Besatzung eines Kriegsschiffes beginnt gegen ihre zaristischen Offiziere zu meutern. Es ist der Auftakt zur Revolution, die dann aber blutig niedergeschlagen wird.
Mit seiner suggestiven Bildsprache und der vorbildhaften Montagetechnik gehört Eisensteins Film zu den Meisterwerken des Weltkinos.

20.00 ORLACS HÄNDE
D 1924, R.: Robert Wiene; mit Conrad Veidt, Alexandra Sorina, Fritz Kortner, Carmen Cartellieri, Fritz Strassny, Paul Askonas, 110 Min.
Musik: Ekkehard Wölk
Der Konzertpianist Paul Orlac hat bei einem Zugunglück beide Hände verloren. Nachdem ihm die Hände eines gerade hingerichteten Mörders angenäht wurden, plagen den Pianisten Panikattacken und Ängste. Er glaubt, mit den Händen des Mörders auch dessen Vorliebe zum Töten übernommen zu haben. Seltsame Zeichen und unheimliche Drohbriefe verstärken diese Ängste. Als sein Vater, mit dem er verfeindet war, getötet wird, gerät der Pianist unter Mordverdacht…

21.45 THE LODGER
GB 1927, Alfred Hitchcock; mit Marie Ault, Arthur Chesney, June, Malcolm Keen, Ivor Novello, 100 Min.
Musik: Neil Brand
Eine Hausbesitzerin verdächtigt ihren neuen Mieter, der gefürchtete Londoner Frauenmörder zu sein, dem bereits sieben blonde Frauen zum Opfer gefallen sind. Zu dumm, dass ihre eigene Tochter ebenfalls schöne, blonde Haare trägt…
Suspense vom Feinsten in einem Thriller, den Hitchcock selbst als seinen ersten richtigen Film bezeichnet hat.

22.00 THE UNKOWN
USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min.
Musik: Günter Buchwald
Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter.

Do 22. Juli
17.00 J’ACCUSE
F 1919, R.: Abel Gance; mit Romuald Joubé, Séverin-Mars, 144 Min.
Musik: Stephen Horne
Sommer 1914. Freudig begrüßen die Bewohner eines Dorfes in der Provence die Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland. Unter denen, die sich freiwillig an die Front melden, ist auch ist François Laurin, ein zu Eifersucht und Gewalt neigender Alkoholiker. Dieser verdächtigt – nicht zu Unrecht – seine Frau, eine Affaire mit dem jungen Dichter Jean zu haben. Doch als sich die beiden Männer als Soldaten des gleichen Bataillons im Schützengraben begegnen, werden sie zu Freunden.
Der Antikriegsfilm des Meisters monumentaler Kino-Epen galt lange als verschollen und wirkt wegen seiner unkonventionellen Bildsprache auch heute noch aktuell.

18.00 STRAIGHT SHOOTING
USA 1917, R.: John Ford; mit Harry Carey, Duke R. Lee, George Berrell, Molly Malone, Ted Brooks, 71 Min.
Musik: Neil Brand
Cowboy Flint schneidet die Wasserversorgung des Farmers Sims ab. Als Sims‘ Sohn Wasser schöpfen möchte, wird er durch einen von Flints Leuten erschossen. Cheyenne soll nun auch Sims erledigen, doch als er ihn und seine Familie vor dem frisch ausgehobenen Grab seines Sohnes antrifft, wechselt er die Seiten…
STRAIGHT SHOOTING ist einer der wenigen frühen Filme John Fords, die ungekürzt und –beschädigt überliefert sind. Eine Art Prototyp für viele seiner späteren Western, die vom rauhen Alltag amerikanischer Siedler erzählen.

20.00 MR. WEST IM LANDE DER BOLSCHEWIKI
UdSSR 1924, R.: Lev Kuleshov; mit Porfirij Podobed, Boris Barnet, Vsevolod Pudovkin, Sergej Komarov, Vera Lopatina, 94 Min.
Musik: Jürgen Kurz
Mr. West, ein netter und harmloser Yankee, will mit der jungen Sowjetunion Geschäfte machen und reist in das Land der Bolschewiken: ein unbekanntes Territorium voll böser Überraschungen und wilder Kerle, die sich als Bolschewiken ausgeben.

20.00 BLACKMAIL
GB 1929, R.: Alfred Hitchcock; mit Anny Ondra, Sara Allgood, Charles Paton, 84 Min.
Musik: Günter Buchwald
Alice White, die Freundin des Polizisten Frank Webber, tötet in Notwehr einen Künstler, der sie vergewaltigen wollte. Ein Ganove beobachtet die Tat und erpresst die junge Frau. Obendrein ermittelt ihr Freund Frank in dem Fall.
Hitchcocks nachträglich vertonter Thriller verliert auch in seiner stumm gedrehten Ur-Fassung nichts von seiner beklemmenden Wirkung.

22.00 QUEEN KELLY
USA 1929, R.: Erich von Stroheim; Gloria Swanson, Walter Byron, Seena Owen, 101 Min.
Musik: Neil Brand
Prince Wolfram ist mit der wahnsinnigen Königina Regina V. von Kronberg verlobt. Ihr Wort ist Gesetz – und er ist ein Playboy. Eines Tages begegnet er einer Internatsschülerin, die er augenblicklich begehrt. Noch in der gleichen Nacht entführt er sie und bringt sie auf sein Zimmer. Als seine Verlobte die beiden am nächsten Morgen findet, nimmt das Unheil seinen Lauf…
Ein Film voller bizarrer Figuren und unverhüllter erotischer Anspielungen, weshalb er, wie die meisten Werke Stroheims, gekürzt und verstümmelt wurde. Wir zeigen eine rekonstruierte weitgehend wieder hergestellte Fassung.

22.00 A COTTAGE ON DARTMORE
S/GB 1929, R.: Anthony Asquith; mit Uno Henning, Norah Baring, Hans Adalbert Schlettow, 84 Min.
Musik: Stephen Horne
Der Barbier-Gehilfe Joe ist über beide Ohren verliebt in seine Kollegin Sally. Doch die gibt seinem Werben nur zaghaft nach, hat sie doch eine lukrativere Partie an der Angel: den Großbauern Harry. Als der Sally gegenüber immer zudringlicher wird, dreht Joe vor Eifersucht durch und schreitet zu einer grausamen Tat…

Fr 23. Juli
17.30 BLOOD AND SAND
USA 1922, R.: Fred Niblo; mit Rudolph Valentino, Lila Lee, Nita Naldi, Rosa Rosanova, Walter Long,108 Min.
Musik: Neil Brand
Juan, ein armer Dorfjunge wird – gegen den Willen seiner Mutter – Stierkämpfer und bald einer der berühmtesten Matadore Spaniens. Doch der Ruhm steigt ihm zu Kopf, und er betrügt seine Frau Carmen mit einer reichen Witwe. Als Juan seinen Fehltritt einsieht und zu Carmen zurückkehren will, rächt sich die verlassene Geliebte – mit furchtbaren Folgen.
Hin und her gerissen zwischen zwei Frauen, glänzt Rudolf Valentino als tragischer Held eines perfekt inszenierten Hollywood-Melodrams.

18.00 THE UNKOWN
USA 1927, R.: Tod Browning; mit Lon Chaney, Norman Kerry, Joan Crawford, Nick De Ruiz, 63 Min.
Musik: Stephen Horne
Alonzo arbeitet beim Zirkus, wo er als armloser Messerwerfer auftritt, der die Messer mit seinen Füssen wirft. Doch Alonzo täuscht seine Behinderung nur vor. Als er sich in die Tochter des Zirkusdirektors verliebt, die wiederum von einem Kollegen verehrt wird, beginnt eine unheilvolle Dreiecksgeschichte. Tod Brownings Milieustudie vermittelt ein eindrucksvolles Panoptikum gesellschaftlicher Außenseiter.

19.30 BLIND HUSBANDS
USA 1919, R.: Erich von Stroheim; mit Sam de Grasse, Francelia Billington, Erich von Stroheim, Gibson Gowland, 90 Min.
Musik: Stephen Horne
Ein österreichischer k.u.k.-Offizier und Schürzenjäger versucht, die Frau eines
Arztes zu verführen.
Die beiden Männer treffen sich zum Duell – mit überraschendem Ausgang.
Erich von Stroheims erste Regie-Arbeit, die bereits sein ganzes Können zeigt: die ironisch-bissige Zeichnung seiner Charaktere, die gnadenlose Abrechnung mit dem (Klein)Bürgertum, die geprägt war von seiner eigenen Herkunft.

20.00 THE GENERAL
USA 1926, R.: Buster Keaton, Clyde Bruckman; mit Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender Charles Henry Smith, 75 Min.
Musik: Neil Brand
Amerikanischer Bürgerkrieg 1861. Als Spione der Unionstruppen seine geliebte Lokomotive stehlen, setzt Lokführer Johnny Gray alles daran, sie zurück zu erobern.
Auch wenn es dabei direkt in die feindlichen Linien geht. Und dann ist da noch Annabelle Lee, die gedroht hatte, ihn zu verlassen, wenn er es nicht schafft, ihren Respekt zu erlangen. Atemberaubende Eisenbahn-Stunts, wilde Feuergefechte und mittendrin ein kleiner Mann, der wahrhaft über sich hinauswächst…

21.30 INTOLERANCE
USA 1916, R.: D.W. Griffith; mit Mae Marsh, Robert Harron, Lilian Gish, F.A. Turner, Sam de Grasse, Vera Lewis, Mary Alden, 180 Min
Musik: Neil Brand
Die Passion einer jungen Frau, die aufgrund gesellschaftlicher Vorurteile von Kind und Mann getrennt wird, bildet den Rahmen für ein Monumentalwerk, das in vier parallel erzählten Episoden die Geschichte der Intoleranz quer durch die Jahrhunder-te und Zivilisationen erzählt. Neben seiner riesenhaften Ausstattung und einem Heer von Darstellern (darunter die wundervolle Lilian Gish) macht den Film vor allem seine ungewöhnliche Erzählstruktur absolut sehenswert.

22.00 HÄXAN
DK/S 1922, R.: Benjamin Christensen; mit Maren Pedersen, Clara Pontoppidan, Elith Pio, Oscar Stribolt, Tora Teje, 107 Min.
Musik: Stephen Horne
In sieben Kapiteln reflektiert der Film das Thema Hexerei und Inquisition.
Benjamin Christensen drehte HÄXAN von 1919 bis 1922. Nach der Uraufführung am 18. September 1922 löste der Film in Dänemark wegen der in ihm enthaltenen Gewalttätigkeiten Entrüstung aus. In Frankreich protestierte die Kirche gegen den Film. In Deutschland wurde er nach seiner dortigen Premiere im Februar 1924 verboten.

Sa 24. Juli
15:00 CHAPLIN SHORTS
Ca. 60 Min.
Musik: Ekkehard Wölk
THE IMMIGRANT (USA 1917, 24 Min.), EASY STREET (USA 1917, 19 Min.), THE RINK (USA 1916, 19 Min.)

15.30 DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED
D 1926, R.: Lotte Reiniger; Scherenschnitt, 60 Min.
Musik: Stephen Horne
Der junge, attraktive Prinz Achmed reist auf seinem fliegenden Pferd in ferne Länder und erlebt magische Abenteuer. Dabei schließt er Freundschaft mit einer Hexe, trifft Alladin, kämpft mit Dämonen und verliebt sich in eine Prinzessin.
Lotte Reinigers Film ist ein Meisterwerk der durch sie begründeten Scherenschnitt-Technik, die Generationen Kindern und Erwachsene gleichermaßen verzaubert.

16.00 BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min.
Musik: Ekkehard Wölk
Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der später 20er Jahre.

17:30 GREED
USA 1924, R.: Erich von Stroheim; Zasu Pitts, Gibson Gowland, Jean Hersholt, Dale Fuller, 128 Min.
Musik: Neil Brand
Trina, die krankhaft geizige Frau des Zahnarztes McTeague, gewinnt im Lotto 5.000 Dollar. Sie hortet das Geld ebenso wie die Einkünfte ihres Mannes, der von schlichtem Gemüt ist. Als McTeague durch einen früheren Verehrer Trinas seinen Beruf verliert, schreitet der Gedemütigte zur Tat. Stroheims packende Studie über menschliche Obsessionen schlägt auch mehr als 80 Jahre nach ihrer Entstehung die Zuschauer in ihren Bann – nicht zuletzt durch eine der irrwitzigsten Schluss-Szenen der Filmgeschichte.

18:00 HARAKIRI
D 1919, R.: Fritz Lang; mit Paul Biensfeld, Lil Dagover, 80 Min
Musik: Stephen Horne
Fritz Langs Film schildert die Liebesgeschichte einer früh verwaisten Japanerin, die ihr Herz an einen Europäer verschenkt, sehnsüchtig auf dessen Rückkehr wartet und sich, als sie sich betrogen sieht, genau wie ihr Vater durch Harakiri entleibt.

19.45 DIE BÜCHSE DER PANDORA
D 1929, R.: Georg Wilhelm Pabst; mit Louise Brooks, Francis Lederer, Carl Goetz, Alice Roberts, 133 Min.
Musik: Eunice Martins
Lulu ist ein junges, äußerst attraktives Showgirl, in das sich fast alle Männer (und auch Frauen) verlieben – und an ihr zugrunde gehen. Dr. Schön ist ein wohlhabender, Herausgeber einer Zeitung. Auch er erliegt den Reizen Lulus, die er aber aus Rücksicht auf seine gesellschaftliche Stellung nicht heiraten kann. Seine Entscheidung, stattdessen eine andere Frau zu heiraten hat tödliche Konsequenzen für ihn…
Ein Film, der viele Regisseure beeinflusst und Louise Brooks in ihrer vielleicht bekanntesten Rolle zeigt.

20:00 BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT
D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min.
Musik: Trio Glycerine
Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der später 20er Jahre.

21.30 NOSFERATU
D 1922, R.: Friedrich Wilhelm Murnau; mit Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder, Alexander Granach, Ruth Landshoff, 94 Min
Musik: Stephen Horne
Der Häusermakler Knock beauftragt seinen jungen Mitarbeiter Hutter damit, nach Transsylvanien zu reisen, um einem gewissen Grafen Orlok ein verfallenes Haus anzubieten, das dieser in Hutters Heimatstadt Wisborg kaufen möchte. Hutters junge Frau Ellen reagiert voll Sorge und mit dunklen Vorahnungen auf das Vorhaben ihres Mannes. Als Hutter in Transsylvanien nach dem Schloss des Grafen fragt, warnen ihn die Einheimischen vor der Weiterreise…
NOSERATU, der in Anlehnung an Bram Stokers Roman “Dracula“ entstand und den Zuschauern bis heute das Blut in den Adern gefrieren lässt, gilt nicht nur als der erste Vampir-Film überhaupt, sondern als eines der besten Beispiele des Horror-Genres.

22.15 A PAGE OF MADNESS
J 1926, R.: Teinosuke Kinugasa; mit Masao Inoue, Yoshie Nakagawa, 60 Min.
Musik: Neil Brand
Ein Mann lässt sich in einem psychiatrischen Heim anstellen, in der Hoffnung, seine dort internierte Frau befreien zu können. Der Film war fünfzig Jahre lang als verschollen und gilt wegen seiner radikalen Ästhetik, die sowohl die beängstigenden als auch die reizvollen Seiten des Wahnsinns zeigt, als ein Pionierwerk des japanischen Kinos.

23.15 BERLIN, DIE SINFONIE DER GROßSTADT
D 1927, R.: Walter Ruttmann; 60 Min.
Musik: Tronthaim
Walter Ruttmanns berühmter Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise ins Berlin der später 20er Jahre.

So 25. Juli
11:00 Neil Brand: THE SILENT PIANIST SPEAKS Lecture

14.00 MENSCHEN AM SONNTAG
D 1930, R.: Robert Siodmak, Rochus Gliese, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann; mit Erwin Splettstößer, Brigitte Borchert, Wolfgang von Waltershausen, Christl Ehlers, Annie Schreyer
Musik: Neil Brand
Nach einem Drehbuch von Billie Wilder erzählt Robert Siodmaks Film von einer Clique junger Berliner, die einen Sonntagsausflug an den Nikolassee unternehmen, lachen, baden, sich ein wenig streiten und wieder versöhnen. Und abends geht’s zurück nach Hause. Mit seiner schnörkellosen, halbdokumentarischen Erzählweise gehört der Film zu einem der gelungensten Beispiele des Kinos der ‘Neuen Sachlichkeit‘, eine Art vorweggenommenes Cinéma Verité.

14.15 LAUREL UND HARDY SHORTS
Musik: Stephen Horne

13. Juli 2010 | In Allgemein

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