Viele der gezeigten Filme sind eher verstörend


Festivalleiter Dr. Christian Rauch hat das STATE Experience Science Festival gegründet.

Festivalleiter Dr. Christian Rauch hat das STATE Experience Science Festival gegründet.

Premiere! Berlin hat mit dem STATE Experience Science Festival ein Festival, das sich Wissenschaft und Kunst widmet. Der Festivalleiter, Dr. Christian Rauch, erlärt uns im Interview die Faszination am Thema und wie das Festival Neugierde am Thema weckt…

Herr Rauch, Worum geht es beim STATE Experience Science Festival?
Dr. Christian Rauch:
STATE Experience Science Festival ist Berlins neues Festival für Wissenschaft und Kunst, das Wissenschaft auf eine neue Weise erlebbar macht. Zu einem jährlich wechselnden – wissenschaftlich inspirierten – Thema laden wir interessante Persönlichkeiten unterschiedlichster Disziplinen ein, ihre Beiträge zu präsentieren und zusammen zu arbeiten: Künstler, Naturwissenschaftler, Philosophen, Musiker. Das Thema dieses Jahr ist „Zeit“. Bei STATE OF TIME wird es an vier Tagen in zwei verschiedenen Locations in Berlin Filme, Vorträge, eine Ausstellung, Workshops, Panel Diskussionen und Performances geben.

Was dürfen Besucher vom Filmprogramm des Festivals erwarten?
Für STATE OF TIME bringen wir erstmalig das amerikanische Filmfestival Imagine Science Films aus New York nach Deutschland, die wir zur Kuration des Filmprogramms eingeladen haben. Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung wurde zum Thema „Zeit“ ein sechsstündiges Programm aus aktuellen Kurz- und Feature-Länge Filmen verschiedenster Genres im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft zusammengestellt. An zwei Tagen, am 28. und 29. Oktober 2014, werden wir in der PLATOON Kunsthalle knapp 30 Filme in vier Themenblöcken zeigen: This Modern Earth, Entropy & Decay, Future History und Time/Space & Mind.


Im Film-Programm sticht die Europa-Premiere von „The Creeping Garden“ hervor. Was zeichnet die Doku aus?
In „The Creeping Garden“ begeben sich die britischen Filmemacher Tim Grabham und Jasper Sharp auf die Spur von „slime molds“ einer faszinierenden Lebensform – weder Tier noch Pflanze – und den Menschen, die diesem Thema ihr Leben verschrieben haben. Heraus gekommen ist eine skurrile Reise in den Mikrokosmos, geschmückt mit faszinierenden Zeitraffer Makro-Aufnahmen, bei der die Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst verschwimmt. Im Anschluss an die Premiere des Films wird Tim Grabham für eine Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung stehen.

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27. Oktober 2014 | In Allgemein

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