Star-Kino aus Frankreich



Frankreich, die Grande Nation, schützt seine siebte Kunst, das Kino, wie ein nationales Heiligtum. Beschleuniger des Erfolges der Filmkunst der Nachbarn sind überaus effektive Mittel wie eine konsequente staatliche Förderung und rigorose Regeln für die Verleiher. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, deckt eine beeindruckende Bandbreite ab und genießt weltweit einen herausragende Ruf. Auch hierzulande, nach dem amerikanischen und dem deutschen Kino sieht das Publikum bevorzugt die klugen Werke aus Frankreich am liebsten. In komprimierter Form stellt jeden Dezember die Französischen Filmwoche kommende Filme vor.

Insgesamt zeigt das Festival dreizehn exklusive Deutschlandpremieren, darunter Werke von Regisseuren wie Philippe Garrel („Im Schatten der Frauen„), Michel Gondry („Mikro & Spirit„) und „Lolo“ von Julie Delpy.
Den lange erwarteten Dokumentarfilm „Je suis Charlie“ stellen die Regisseure Daniel und Emmanuel Leconte persönlich vor.

Dieses Schaufenster des Films sorgte in der Vergangenheit für einige historische Momente: Unvergessen die phänomenale Ausgabe des Jahres 2011, wo der bald als Kinowunder apostrophierte „Ziemlich beste Freunde“ eine gefeierte Premiere in Berlin hinlegte, ehe im Jahr 2012 sagenhafte neun Millionen Besucher über die Komödie lachten, ein Besucherorkan! Fast wäre die wundervolle Stummfilm-Hommage „The Artist” des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius in den Schatten geraten, doch der räumte ziemlich jeden Filmpreis des Planeten ab, fünf Oscars inklusive!

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9. Dezember 2015 | In Französische Filmwoche

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