Das "Spielfilm- und Serienfestival" gibt erste Wettbewerbsfilme bekannt


"Der Kreis" aus der Schweiz heimste Teddy Award und den Publikumspreis im Berlinale Panorama ein. © Aliocha Merker

„Der Kreis“ läuft beim 1. Potsdam International Film Festival. Der Film aus der Schweiz heimste Teddy Award und den Publikumspreis im Berlinale Panorama ein. © Aliocha Merker

Mit dem jährlich stattfindenden Sehsüchte läuft in Potsdam zwar das größte Studentenfilmfestival Europas, doch bisher musste die brandenburgische Landeshauptstadt ohne ein internationales Spielfilmfestival auskommen. Diese Lücke schließt nun Benjamin Glückskind, der vom 7. bis 12. Oktober erstmals das Potsdam International Film Festival veranstaltet. Die Besonderheit des Festivals, das unter dem Thema „Freundschaft und Verrat“ rund 40 Beiträge aus aller Herren Länder zeigt, ist seine Ausrichtung als „Spielfilm- und Serienfestival“ – diese Mischung ist in der deutschen Festivallandschaft einzigartig. Ob die jeweiligen Serien-Staffeln vollständig oder nur auszugsweise gezeigt werden, ist noch nicht bekannt.

Über das Debüt-Programm des internationalen Filmfestivals ist auch nach dem Presseempfang am 1. Juli in der Potsdamer Truman-Villa recht wenig bekannt: Zur Eröffnung laufen der 3D-Kurzfilm „Sie heißt jetzt Lotte!“ der Münchnerin Annekathrin Wetzel und was wirklich überrascht: Die skandinavische Serie „Third Eye„, in der ein Polizist am Tod seiner Tochter zu zerbrechen droht.

Der Wettbewerb des Potsdam International Film Festival versammelt insgesamt sieben Beiträge, von denen zwei feststehen: Zunächst wäre da „White Shadow“ des israelisch-stämmigen Filmemachers Noaz Deshe. Das Drama handelt vom Schicksal eines Albino-Jungen, der in Tansania zuerst seinen Vater verliert und schließlich ins Visier von Organhändlern gerät. Der Debütfilm war bereits auf einigen Festivals zu sehen, etwa beim Sundance Film Festival und den Filmfestspielen von Venedig.

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