10. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS: Das Festival der Berlin-Premieren


Cemetery of Splendour

Darum geht es:
Ein improvisiertes Krankenhaus in einer ehemaligen Schule in der Provinz Khon Kaen. Die ehrenamtliche Krankenpflegerin Jen kümmert sich dort um Soldaten, die unter einer mysteriösen Schlafkrankheit leiden. Diese fallen spontan in einen komaähnlichen Schlaf und werden von Unruhe und Albträumen befallen. Der Soldat Itt, der ohne Freunde und Verwandte in einem Krankenbett liegt, hat es ihr besonders angetan. Sie pflegt ihn aufopfernd und verbringt viel Zeit mit ihm in seinen Wachzuständen. Mithilfe des jungen Mediums Keng, die ebenfalls im Krankenhaus arbeitet und Zugang zu den Träumen der Patienten haben soll, versucht sie eine übernatürliche Verbindung zu Itt aufzubauen.

Was du zum Film wissen musst:
Der Ausnahmekünstler Apichatpong Weerasethakul vermischt in „Cemetery Of Splendour“ Träume und Legenden mit naturalistischen Beobachtungen der thailändischen Gesellschaft. Der Film spielt in einer Halbwelt, in der sich spirituelle Visionen fließend in die Umwelt eingliedern. Dabei wird nie ganz klar, worum es geht und was gerade genau passiert. Ein berauschendes Werk, welches offen für die assoziativen Interpretationen der Zuschauer bleibt.

Termine bei Around The World in 14 Films:
28. November 2015, 21:00 Uhr
6. Dezember 2015, 21:30 Uhr

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26. November 2015 | In Around The World in 14 Films

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