„Es gibt so viele tolle Filme über Musik, die nie ins Kino kommen, die Menschen gerne sehen würden“, Interview mit den Machern vom Soundwatch Berlin Music Film Festival


Regisseur Rubika Shah demaskiert in „White Riot“ manchen Superstar der Musikgeschichte. © Syd Shelton

WHITE RIOT

Darum geht es:
Als in den 70er Jahren Musiker wie David Bowie oder Rod Stewart mit Hitlergruß und rechten Parolen auffielen und Eric Clapton, der Mann, der den Blues zur Popmusik machte, mit Worten wie „England gehört den Weißen“ den Anführer der National Front, Enoch Powell, aktiv unterstützte, rief Red Saunders zum Widerstand gegen Rechts auf. Der Konzertphotograph und Aktivist nannte Clapton in einem Leserbrief „den größten Kolonialherren der Rockmusik“ und rief zu einer Bewegung gegen Rechts auf. Rock Against Racism (RAR) war geboren und brachte nicht nur etliche Menschen auf die Straße, sondern selbst kontroverseste Künstler auf eine Bühne, im Kampf gegen Rechts.

Was du zum Film wissen musst:
WHITE RIOT ist Rubika Shahs erste Langfilmdokumentation und die Erweiterung ihres gleichnamigen Kurzfilms von 2017. Mit ihrem Archivmaterial belegt sie, wie omnipräsent rassistische Äußerungen in der Alltagskultur der 70er waren und zeigt, wie man dem Rechtsdruck Paroli bietet. Shas Film spiegelt nicht nur die Gegenwart in der Vergangenheit, sondern ist auch ein Appell zum „Aufstand der Anständigen“, wie ihn Gerhard Schröder einmal forderte. – SuT

Termin bei Soundwatch Berlin Music Film Festival:
Montag, 9. November, um 21 Uhr, Lichtblick
mit anschließendem Gespräch mit Myriam Kandulski (SO36), langjährige Organisatorin von Konzerten gegen Rechts sowie evtl. Filmprotagonist:innen

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