Teresa Vena

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BIFFF 2021: Fantastisches Kino online

Das BIFFF, das vom 6. bis 18. April 2021 zum 39. Mal stattfand, gilt als eines der größten Festivals für den fantastischen Film weltweit. In diesem Jahr rückte das Festival näher, da es, aus bekannten Gründen, ins Internet umziehen musste.

1. Mai, Tag der Arbeit: Film- & Serien-Empfehlungen der BFF-Redaktion

Arbeitskampf, Volksfest oder Solidaritätsbekundung: Der 1. Mai ist ein historischer Feiertag mit vielen Facetten. Einige davon hat die BFF-Redaktion aufgegriffen und euch ein paar Serien- und Filmtipps rund um das Thema Arbeit zusammengestellt.

Alfilm 2021: Vom 21. bis 30. April 2021 bei Indiekino-club.de

Zum zweiten Mal muss nun das Alfilm - Arabische Filmfestival Berlin auf eine Online-Ausgabe ausweichen. In seinem 12. Jahr präsentiert das Festival eine Auswahl erlesener Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus dem arabischen Kulturraum auf der neu entstandenen Plattform Indiekino-club.de.

Solothurner Filmtage 2021: Die Home Edition

Die Solothurner Filmtage finden jedes Jahr Ende Januar im gleichnamigen Schweizer Ort statt. Hier kommt die nationale Filmszene zusammen um sich auszutauschen und das Schweizer Filmschaffen zu feiern. Im zweiten Jahr unter der Führung der neuen Leiterin musste das Festival online gehen.

Black Movie 2021: Die Welt zu Gast in Genf

Schon lange hat sich das Black Movie-Filmfestival mit Sitz in der weltoffenen Schweizer Großstadt Genf als Pflichttermin für Kenner und Liebhaber des besonderen Films etabliert. Hier ist es möglich, gerade Filme aus Asien und Lateinamerika, die sonst selten oder gar nicht in die reguläre Kinoauswertung kommen, zu sehen.

Slamdance 2021: Die zweite Adresse in Sachen Film in Park City

Die Macher des Slamdance zogen eine positive Bilanz für ihre erste Online-Ausgabe. Zu sehen waren lange wie kurze Dokumentar- und Spielfilme, die dem Ruf des Festivals als Plattform für junges und experimentelles Kino gerecht wurden.

SXSW 2021: Vom 16. bis 20. März fand das South by South West online statt

Immer als etwas schwer Erreichbares angesehen, rückte dieses Jahr das SXSW, South by South West, Filmfestival so nahe wie nur möglich – nämlich auf den eigenen Computer. Berliner Filmfestivals war dabei...

„Man erkennt, dass es oft nicht viel braucht, um abzurutschen.“ – Interview mit David und Saša Vajda, Regisseure von JESUS EGON CHRISTUS

Wir haben David und Saša Vajda zum Gespräch getroffen und über ihren Film JESUS EGON CHRISTUS gesprochen. Sie erzählen von ihrer Motivation, sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen.

71. Berlinale: INTRODUCTION von Hong Sang-soo – Silberner Bär für das beste Drehbuch

Auf die richtigen Bekanntschaften kommt es an Das aktuelle Werk des vielbeschäftigten Regisseurs Hong Sang-soo ist eine weitere Momentaufnahme der koreanischen Gesellschaft. In Stil und Inhalt reiht es sich in seine bisherigen Werke ein, doch fällt INTRODUCTION in Bezug auf die Dichte der Einfälle und die Tiefgründigkeit der Charakterzeichnung hinter seine letzten Arbeiten zurück. Nichtsdestotrotz […]

71. Berlinale: WHEEL OF FORTUNE AND FANTASY (OT: GUZEN TO SOZO) von Ryusuke Hamaguchi – Silberner Bär Großer Preis der Jury

Gespräche über die Liebe In allen drei Teilen des aktuellen Films von Ryusuke Hamaguchi geht es um unerfüllte Sehnsüchte und unterdrückte Bedürfnisse. Der japanische Regisseur interessiert sich in WHEEL OF FORTUNE AND FANTASY für die Perspektive unterschiedlicher Frauen. Alle sind auf ihre Weise unzufrieden mit der gesellschaftlichen Rolle, die ihnen zuteil gekommen ist. Gumi (Hyunri)erzählt […]

71. Berlinale: NOUS von Alice Diop – Bester Film Encounters

Wir sind die Gesellschaft Die französische Regisseurin Alice Diop interessiert sich in ihren Arbeiten immer wieder für die Themen Identität und Heimat. Ihre Herkunft, die in der Pariser Banlieue, in den Vororten der Stadt, die mit vielen Vorurteilen und Klischees behaftet sind, verankert ist, spielt dabei eine wiederkehrende Rolle. Auch in ihrem aktuellen Dokumentarfilmessay geht […]

71. Berlinale: WHAT DO WE SEE WHEN WE LOOK AT THE SKY? von Alexander Koberidze – FIPRESCI

Eine Liebesgeschichte mit Hindernissen Der georgische Regisseur Alexander Koberidze, der Regie an der DFFB studiert hat und seitdem Berlin zu seiner Wahlheimat gemacht hat, stellt mit seinem Film eine sowohl einfache wie auch philosophische Frage: WAS SEHEN WIR, WENN WIR IN DEN HIMMEL SCHAUEN? Es ist aber eigentlich das, was unter dem Himmel vor sich […]

71. Berlinale: ICH BIN DEIN MENSCH von Maria Schrader – Beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle

Der perfekte Mann Nur widerwillig lässt sich Alma (Maren Eggert) darauf ein, das neueste Modell eines Roboters, der angeblich alle Eigenschaften ihres Traummannes haben soll, zu testen. Drei Wochen lang wird er sie im Alltag begleiten und damit es auch Sinn ergibt, legt ihr die Sachbearbeiterin der Fabrik (Sandra Hüller) nahe, muss sie sich auf […]

„Ich denke, dass ein Dokumentarfilm schwere Arbeit sein muss für uns als Filmemacher.“ – Chris Wright, Regisseur von ANMASSUNG

Mit ANMASSUNG wollen uns die Filmemacher Chris Wright und Stefan Kolbe in einen in diesen Geisteszustand, des Hinterfragens, des Abwägens und des Fühlens versetzen. Wir haben Sie gebeten, uns im Gespräch mehr über die Arbeit an diesem Film und den Umgang mit ihrem Protagonisten zu erzählen.

7. Woche der Kritik findet vom 27. Februar bis 7. März 2021 erstmals digital statt

Das Festival für Cineast:innen und Filmliebhaber:innen, das vom Verband der deutschen Filmkritik veranstaltet wird, ist seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2015 eine wichtige Plattform für Diskussionen zum Film und zum Kino. Wir haben Tipps zur aktuellen Digital-Ausgabe...

„Wir lieben es, Filme zu schauen!“, Lenny und Harpo Guit, Regisseure von MOTHER SCHMUCKERS

Das Spielfilmdebüt der Brüder Harpo und Lenny Guit hat bei der aktuellen Ausgabe des Sundance Filmfestivals seine Premiere gefeiert. MOTHER SCHMUCKERS wurde in der Midnight-Sektion des Festivals gezeigt, in einer Auswahl mit anderen Horror-Grusel-Trash-Filmen.

„Mannheim bietet ein sehr breites Spektrum an Kultur und Drehorten“, York-Fabian Raabe, Regisseur von BORGA

Wir sprachen mit dem Regisseur über die Produktion des Films, seine Inspiration zur Geschichte und die Fähigkeit sowie Notwendigkeit, über die eigene Lebensperspektive hinaus schauen zu können.

International Fimfestival Rotterdam: DRIFTING (ZUK SEOI PIU LAU) von Jun Li

In den Straßen von Hong Kong In der aktuellen Ausgabe des Internationalen Filmfestival Rotterdam feierte der zweite Langspielfilm von Regisseur Jun Li in der Big Screen Competition seine Premiere. DRIFTING ist eine Gesellschafts- und Charakterstudie. Sie zeichnet sich durch ein herausragendes Schauspielerensemble und einer sensiblen Herangehensweise für ein wichtiges soziales Thema. Zu Beginn des Films […]

International Film Festival Rotterdam 2021: PEBBLES von P. S. Vinothraj – Tiger Award

Wut Kino aus Indien war und ist auch in anderen Jahren beim Internationalen Filmfestival in Rotterdam gut vertreten. Bei der eben zu Ende gegangenen Online-Edition des Festivals wurde eine Mischung aus Drama, Komödie und Charakterstudie, die in einer ärmlichen Gegen Südindiens spielt, sogar mit dem Hauptpreis, dem Tiger Award, prämiert. PEBBLES von P. S. Vinothraj […]

MyFrenchFilmFestival.com: Noch bis zum 15. Februar auf Sooner

Organisiert von Unifrance, der offiziellen staatlichen Verwertungs- und Promotionsstelle des französischen Kinos im Ausland, findet dieses Jahr das MyFrenchFilmFestival bereits zum elften Mal als Online-Festivals statt.

42. Filmfestival Max Ophüls Preis: BORGA von York-Fabian Raabe – Bester Spielfilm

Heilsbringer und Verräter zugleich Ein „Borga“ ist ein Afrikaner, der nach Europa ausgewandert ist und es dort zu Geld gebracht hat. Zum einen werden sie in ihrer Heimat bewundert, zum anderen begegnet man ihnen argwöhnisch und fast feindselig. Von solchen Widersprüchen erzählt das Langspielfilmdebüt von York-Fabian Raabe. Die sozialen Strukturen, die er in BORGA beschreibt […]

DAS HUMBOLDT FORUM von Carola Wedel

Dialog der Kulturen auf Augenhöhe? Gegenüber der Museumsinsel entsteht seit mehr als zehn Jahren das Humboldt-Forum, erst im Entwurf und mittlerweile ganz konkret. Die Bürger der Stadt verbindet eine Hass-Liebe-Beziehung damit. Der Kontroversen und Polemiken gab und gibt es noch immer viele. An der Stelle, an der das Forum nun Gestalt annimmt und 2019 hätte […]

MIGNONNES (CUTIES) von Maïmouna Doucouré

Der steinige Weg des Frauwerdens In Sundance gewann der Film 2020 den Preis für die Beste Regie, dann lief er an der Berlinale in der Sektion Generation und fand schließlich den Weg zu Netflix. Dazwischen gab es einen Skandal. Amy (Fathia Youssouf Abdilahi) ist 11 Jahre alt. „Du bist jetzt eine Frau“, sagt ihre Mutter […]

Best of 2020 – Die TOP TEN Filme und Serien der BFF-Redaktion

Welche (Kurz)filme und Serien haben die BFF-Autor*innen am meisten beeindruckt in 2020? Hier findet ihr das "Best of" oder die TOP TEN der Redaktion, die so vielseitig ist, wie ihre Autor*innen.

Weihnachten im Film oder Weihnachten mit Film: Die Lieblinge der Redaktion

Ihr sucht noch passende Weihnachtsfilme für die Feiertage 2020? Die BFF-Redaktion hat da vielleicht ein paar Tipps: Hier findet ihr die festlichen Lieblingsfilme der Redaktion.

30. FilmFestival Cottbus vom 8. bis 31. Dezember online

30 Jahre Brandenburg, Wiedervereinigung - und FilmFestival Cottbus. Auch online lässt das diverse Programm aus fast 150 Filmen nichts von der gewohnten Qualität vermissen.

„Wer internationale Filme zeigt, interessiert sich für die Welt und für die Interaktion mit ihr.“ – Frédéric Jaeger, Leitung Programmorganisation Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg

Das Internationalen Filmfestival Mannheim/Heidelberg (IFFMH) findet dieses Jahr, vom 12. bis 22. November 2020, zum ersten Mal unter der neuen Leitung statt. Zu diesem Anlass haben wir den Direktor Dr. Sascha Keilholz und den Leiter der Programmorganisation sowie Kurator der Wettbewerbssektion „On the Rise“ Frédéric Jaeger zum Gespräch getroffen.

62. Nordische Filmtage: GESELLSCHAFTSSPIELE von Jenni Toivoniemi – Publikumspreis und Baltischer Filmpreis für einen nordischen Spielfilm

Die Party des Jahres Die finnische Regisseurin Jenni Toivoniemi präsentierte ihr Spielfilmdebüt bei den Nordischen Filmtagen und eroberte damit die Sympathie des Publikums. Ihr Gesellschaftsdrama GESELLSCHAFTSSPIELE interessiert sich für die Generation der Mitte Dreißigjährigen. Eine Generation, die sich in der Regel mit der Familiengründung Zeit gelassen hat, den Schwerpunkt auf die berufliche Entwicklung gelegt hat […]

62. Nordische Filmtage: CHARTER von Amanda Kernell

Alles zum Wohle der Kinder CHARTER ist der zweite Spielfilm der schwedischen Regisseurin Amanda Kernell. Der Film feierte früher in diesem Jahr in Sundance seine Weltpremiere und war nun jüngst im Programm der Nordischen Filmtage in Lübeck. Nach dem Erfolg ihres ersten Spielfilms SAMI BLOOD (dt. Titel DAS MÄDCHEN AUS DEM NORDEN) im Jahr 2016, […]

Interfilm und KUKI finden vom 10. November bis 13. Dezember 2020 online statt

Trotz Kinoschließung: Das diesjährige Interfilm Festival, oder besser gesagt das 36. Internationale Kurzfilmfestival Berlin 2020, findet komplett online auf der Streamingplattform Sooner statt.

Afrikamera vom 17. bis 22. November 2020 online

Afikamera lässt es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr seinem Publikum eine Auswahl an Dokumentar- und Spielfilmen aus dem afrikanischen Raum zu präsentieren. Notgedrungen halt Online.

DOK Leipzig 2020: CHILDREN von Ada Ushpiz

Von Kindern und Eltern Auf dem DOK Leipzig feierte der Dokumentarfilm israelischer Produktion CHILDREN von Ada Ushpiz seine Weltpremiere. Über zwei Stunden führt der Film den Zuschauer in die Straßen, Wohnungen und Gefühlswelten von Palästinensern. Es sind insbesondere die Kinder und Jugendliche, die im Mittelpunkt stehen. Über mehrere Jahre hinweg begleitet die Regisseurin drei Familien, […]

DOK Leipzig 2020: STEP INTO THE RIVER (DANS LA RIVIÈRE) von Weijia Ma

Lasset die Kinder zu mir kommen Im Internationalen Kurzfilmwettbewerb feierte der Animationsfilm STEP INTO THE RIVER von Weijia Ma bei DOK Leipzig seine Europapremiere – und gewann die Silberne Taube im neuen Wettbewerb „Der Goldene Schnitt“ um den Publikumspreis kurzer Dokumentar- und Animationsfilm. Die Co-Produktion zwischen China und Frankreich erzählt auf märchenhafte Weise von einem alten […]

DOK Leipzig 2020: TIGER AND OX von Kim Seung-hee

Mutter und Tochter Der kurze Animationsfilm TIGER AND OX von Kim Seung-hee lief bereits auf verschiedenen internationalen Filmfestivals wie Palm Springs, Huesca oder San Diego. Zuletzt präsentierte ihn das DOK Leipzig in seinem diesjährigen Internationalen Wettbewerb Kurzfilm. Die südkoreanische Regisseurin hat mit dieser achtminütigen Animation ihrer Mutter eine Hommage gewidmet. Sie spricht über ihr Verhältnis […]

Film- und Streamingtipps: EMA und andere chilenische Filme

Diese Woche nehmen wir den Kinostart des aktuellen Films EMA von Pablo Larraín zum Anlass, um weitere Werke aus Chile zu empfehlen. Insbesondere in den letzten zehn Jahren ist eine neue Generation von Filmemachern in Erscheinung getreten, die der Kinoproduktion aus Chile eine tragende Stimme verleiht.

Obscura am 30. und 31. Oktober 2020 im Kino in der Königsstadt

Als Alternative zu einer ursprünglichen Festivalausgabe findet dieses Jahr das Obscura Filmfestival konzentriert an zwei Tagen, dem 30. und 31. Oktober 2020, statt und, wie konnte es auch anders sein, einer davon ist Halloween.

Edimotion findet vom 23. bis 26. Oktober als Hybrid-Version in Köln und im Netz statt

Dieses Jahr feiert das Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Köln, Edimotion, sein 20. Jubiläum. In den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm steht ein Bereich der Filmproduktion im Mittelpunkt, der ansonsten spontan wenig Beachtung findet.

„Es gibt so viele tolle Filme über Musik, die nie ins Kino kommen, die Menschen gerne sehen würden“, Interview mit den Machern vom Soundwatch Berlin Music Film Festival

Vom 4. bis 16. November findet in den Kinos Lichtblick, Arsenal und Acud das Soundwatch Berlin Music Film Festival statt. Der Name ist Programm: Das Publikum erwarten erlesene Dokumentarfilme zum Thema Musik.

11 mm International Football Film Festival Berlin vom 15. bis 19. Oktober 2020

Vom 15. bis 19. Oktober holt das 11 mm International Football Film Festival seine diesjährige Ausgabe, die ursprünglich im März geplant war, nun nach. Um die "schönste Nebensache der Welt", wie viele Fußball auch bezeichnen, kreisen die Filme im Programm des Festivals, das Produktionen aus verschiedenen Ländern vereint.

10. Kurdisches Filmfestival vom 8. bis 14. Oktober 2020

Seine 10. Ausgabe lässt sich das Kurdische Filmfestival Berlin auch von Corona nicht nehmen. Vom 8. bis 14. Oktober 2020 zeigt es ein vielseitiges Programm aus kurzen und langen Dokumentar- und Spielfilmen sowohl vor Ort im Kino Babylon und im Moviemento als auch Online.

17. Provinziale vom 10. bis 17. Oktober 2020 in Eberswalde

Dieses Mal ohne Festivalclub, aber trotzdem mit viel Raum für Begegnung: Die Provinziale hat die Location gewechselt, zeigt aber weiterhin regional Spezifisches aus Eberswalde, Deutschland und der Welt.

Produktionspreis Sehsüchte 2020: TRADING HAPPINESS von Duc Ngo Ngoc

Das Geschäft mit der Liebe Im Programm der diesjährigen Ausgabe der Sehsüchte, dem internationalen Studentenfilmfestival, lief der aktuelle Kurzfilm TRADING HAPPINESS des vietnamesischen Regie-Studenten Duc Ngo Ngoc. Seit 2015 studiert er an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und hat bereits mehrere Kurz- und Langfilme sowohl im Dokumentar- als auch im Spielfilmbereich gedreht. TRADING HAPPINESS ist […]

un.thai.titled noch bis zum 2. Oktober im Sinema Transtopia

un.thai.titled zeigt noch bis zum 2. Oktober im SINEMA TRANSTOPIA, im Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz, eine Auswahl an langen und kurzen Spiel- sowie Dokumentarfilmen beschäftigt sich mit verschiedenen Realitäten aus Thailand.

Film- und Streamingtipps: BON VOYAGE – EIN FRANZOSE IN KOREA und andere französische Stalker

Diese Woche nehmen wir die DVD-Veröffentlichung von BON VOYAGE – EIN FRANZOSE IN KOREA zum Anlass, um andere Filme aus Frankreich zu empfehlen, die sich um das Thema Skalking drehen. Alles analog, dieses Mal. Auch die beiden anderen Filme sind auf DVD erhältlich.

FUTUR DREI von Faraz Shariat

Wer bin ich? FUTUR DREI kreist um drei Charaktere, deren Lebenswege sich für die Dauer eines Sommers kreuzen und im Anschluss keinen von ihnen unverändert zurücklassen. Parvis lebt in einer mittelgroßen deutschen Stadt im Dachgeschoss seines Elternhauses. Er feiert gerne, schlägt sich die Nächte um die Ohren und trifft sich regelmäßig mit Männern auf ungezwungene […]

Achtung Berlin: Vom 16. bis 20. September 2020 Filme aus und über Berlin

Vom 16. bis 20. September findet die 16. Ausgabe von Achtung Berlin mit fünf Monaten Verspätung für dieses Jahr doch noch statt. Die Dauer des Festivals ist etwas verkürzt, doch das Programm trotzdem reichhaltig.

Film ohne Grenzen in Bad Saarow vom 17. bis 20. September

Das "Film ohne Grenzen" findet dieses Jahr bereits zum achten Mal statt, mit dem passenden Jahresthema "Mut". Hier findet ihre unsere Filmempfehlungen.

BFF on the road: Einblick in das Programm vom 32. Filmfest Dresden

Nicht live vor Ort, aber virtuell nah dran: Die BFF-Autorinnen Teresa Vena und Marie Ketzscher teilen ihre Gedanken zum 32. Filmfest Dresden.

GOD OF GAMBLERS und das Glücksspiel in Asien

Manche Filme altern schlecht, man versteht bei wiederholtem Ansehen nach Jahren Mimik, Beweggründe und Ästhetik nicht mehr. Bei anderen lernt man erst später die Qualitäten schätzen oder entdeckt sogar neue. Und dann gibt es Filme, die einfach zeitlos sind, auch wenn sie in einer bestimmten Epoche und in einem bestimmten kulturellen Kontext spielen. Einer dieser Film ist GOD OF GAMBLERS, ein Produkt der Action-Thriller-Komödien-Filmindustrie Hong Kongs.

Film- und Streamingtipps: NINA WU und andere Beiträge zum Thema Schauspiel und Filmgeschäft

Anlässlich des Kinostarts von NINA WU haben Teresa Vena und Marie Ketzscher passende Film- und Streamingtipps zum Thema Schauspielerei und Filmgeschäft zusammengestellt.

DEERSKIN (OT: LE DAIM) von Quentin Dupieux

Alle Macht der Wildlederjacke! Quentin Dupieux galt bisher als Geheimtipp für Liebhaber des absurden und surrealistischen Films. Der französische Musiker (unter dem Pseudonym Mr. Oizo) und Regisseur, der in Kanada lebt, produziert seit 2001 Langspielfilme, 2010 erreichte er mit RUBBER einen ersten internationalen Durchbruch. Diese Horror-Satire, in der ein Autoreifen durch telekinetische Fähigkeiten Mensch und […]

14. Fünf Seen Filmfestival noch bis zum 9. September

Noch bis zum 9. September findet in Süddeutschland, in den Orten Gauting, Starnberg, Seefeld und Weßling, das 14. Fünf Seen Filmfestival statt. Für das Programm des Festivals lohnt sich eine Reise.

11. Alfilm vom 1. bis 29. September 2020

Der Monat September steht daher ganz im Zeichen des arabischen Films. Das 11. Alfilm findet vom 1. bis 29. September 2020 statt. Einen Teil des Programms bietet es im Kino und einen Teil Online an. Hier unsere Programm-Empfehlungen...

filmPOLSKA 2020: „Corpus Christi“ (OT: „Boże Ciało“) von Jan Komasa

Der lebende Christus In den letzten paar Jahren haben sich Filme aus Polen gehäuft, die sich mit der römisch-katholischen Kirche auseinandersetzen und diese mehr oder weniger explizit angreifen. Bigotterie und Korruption wird dem Klerus darin vorgeworfen. Polens Verhältnis zur Kirche war schon immer eng, doch in den letzten Jahren der Entwicklung in Richtung eines autoritäreren […]

Film- und Streamingtipps der Woche: „Exil“ und andere düstere Aussichten

Diese Woche nehmen wir den Kinostart des suggestiven Dramas "Exil" von Visar Morina zum Anlass, um dazu passend Serien zu empfehlen, die sich mit den Themen Paranoia und das Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen beschäftigen: "Dark", "You" und "Carlo e Malik"...

UFA-Filmnächte online mit drei deutschen Stummfilmen

Einmalig in diesem Jahr müssen auch die UFA-Filmnächte auf eine alternative Durchführung umschwenken. Sie werden mit der Culture@Bertelsmann-Reihe digital. Online werden die Filme auch von einem internationalen Publikum gesehen werden können. Und dies erstmals sogar kostenlos.

Interview mit Johannes Kaltenhauser, Regisseur von „Dreiviertelblut – Weltraumtouristen“

Wir haben Regisseur und Kameramann Johannes Kaltenhauser zum Start des Dokumentarfilms "Dreiviertelblut - Weltraumtouristen", den er gemeinsam mit Marcus H. Rosenmüller über die bayerische Band Dreiviertelblut gedreht hat, ein paar Fragen gestellt.

Film- und Streamingtipps der Woche: „Pandemie“ und andere Katastrophen aus Südkorea

Am 6. August kommt der Katastrophenfilm "Pandemie" (2013) von Sung-su Kim sieben Jahre nach dem südkoreanischen Kinostart in die deutschen Kinos. Unsere koreabegeisterte Autorin Teresa Vena hat ihn gesehen - und passend dazu auch koreanische Serien auf Netflix unter die Lupe genommen.

„Parasite“ von Bong Joon-ho

Die Parasiten der Gesellschaft „Auf das Wlan!“, ruft heiter der Familienvater, hebt die Bierdose und seine Frau, sein Sohn und seine Tochter stimmen fröhlich ein. Die Familie ist eine Gruppe von Lebenskünstlern, sie wohnen in einem unterirdischen Verschlag mit einem einzigen Fenster auf der Höhe der Bordsteinkante. Ihre Zukunftsperspektive ist nüchtern, für sie scheint sich […]

Spamflix: Online-Streaming-Plattform für Genre-Filme

Spamflix ist neu und will „vernachlässigten“ Meisterwerken zu neuem Ruhm verhelfen. Wir haben uns das Repertoire des Streaming Dienstes angesehen und dort einige echte Tipps gefunden, für die der Test lohnen könnte...

Dok.fest München: „The Letter“ von Maia Lekow und Christopher King

Alte Hexen und Hexer Um der aktuellen Corona-Krisen-Situation etwas entgegenzusetzen, hat das Dok.fest München den Sprung ins Internet gewagt. Auch wenn keiner das Erlebnis eines physisch-real existierenden Festivals in Zukunft missen möchte, bietet das Programm in seiner Vielfalt und hohen Qualität eine aktuelle Alternative. Bis zum 24. Mai 2020 sind 121 Filme zu sehen, die […]

„The Forest of Love“ von Sion Sono

Von der Verführung und der Unterwürfigkeit Für Netflix sollte der japanische Regisseur eine Miniserie drehen, die sich von einem realen Kriminalfall inspirieren lässt. Die Serie ist zwar entstanden und besteht aus sieben Folgen, doch der Regisseur hat gleichzeitig auch einen einzelnen Spielfilm aus dem Material geschnitten, dessen Kapitelstruktur an den initialen Plan mit der Serie […]

Lola 2020 – Bester Spielfilm: „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt

Das System sprengen Nora Fingscheidts erster Spielfilm, der als einer von vier deutschsprachigen Filmen im Wettbewerb der 69. Berlinale präsentiert wird, setzt die Messlatte sehr hoch und bietet einen starken Film in Form und Inhalt. „Systemsprenger“ der jungen deutschen Filmemacherin Nora Fingscheidt feiert seine Weltpremiere auf der Berlinale und bietet ein sehr relevantes Sozialdrama, perfekt […]

70. Berlinale: „Welcome to Chechnya“ von David France – Panorama-Publikumspreis Dokumentarfilm und Amnesty International Filmpreis

Verbrechen: Homosexualität Chechnya, Tschetschenien, liegt im Südosten Russlands und ist eine unabhängig verwaltete Region. Der Dokumentarfilm von David France, ganz anders als der Titel vielleicht auf den ersten Blick suggerieren mag, eignet sich nicht für touristische Zwecke. Die gesamte jüngere Vergangenheit von Tschetschenien zeichnet sich durch Gewalt und Zerstörung aus. Seit den beiden Kriegen, der […]

70. Berlinale: „Malmkrog“ von Christi Puiu Encounters – Beste Regie

Streitgespräche aus einer anderen Zeit Es gibt Filme, die einen gleichgültig lassen, die man schnell nach dem Sehen wieder vergisst. Filme, die einen wütend machen, weil sie mit Stereotypen arbeiten, einen manipulieren wollen, zu sentimental sind. Es gibt Filme, die einen fordern, weil sie sowohl in Form und Inhalt etwas wagen, weil sie sich abheben […]

70. Berlinale: „Effacer l’historique“ (engl. Titel: „Delete history“) von Benoît Délepine und Gustave Kervern – Silberner Bär

Browserverlauf nicht vergessen, zu löschen Der einzige offen komische Beitrag im Wettbewerb der 70. Berlinale der französischen Filmemacher Benoît Délepine und Gustave Kervern konnte durch seine Qualität überzeugen und wurde mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Kervern kommentierte bei der Dankesrede, dass der Preis ganz selbstverständlich zu ihm gehöre, er sei schließlich auch ein Bär. Man […]

70. Berlinale: „Die Frau, die rannte“ (OT: „Domangchin Yeoja“) von Hong Sang-soo – Siberner Bär für die Beste Regie

Freundinnen unter sich Bekannt ist der koreanische Regisseur Hong Sang-soo für Filme, in denen sich Frauen über Männer unterhalten, Männer über Frauen und meistens alle aneinander vorbeireden. Trotz der hohen Produktivität Hongs, die ihm erlaubt, durchschnittlich einen Film im Jahr zu präsentieren, enthält jedes neue Werk neue Ideen. Eine stilistisch gefestigte Handschrift, die auf Lakonie, […]

Interview mit Christian Petzold, Regisseur von „Undine“

Wir haben Regisseur Christin Petzold getroffen und uns über seine Liebe zur Literatur, seine Hauptdarsteller Paula Beer und Franz Rogowski und die Darstellung von Sexszenen im Film unterhalten.

70. Berlinale: Programmtipps der Redaktion

Das neue Berlinale-Führungsduo Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek feierte mit der 70. Jubiläumsausgabe der Berlinale seine Premiere. Das leicht verschlankte Programm zählt immer noch über 350 Filme, die Berliner Filmfestivals-Redaktion hat 25 Empfehlungen aus dem 2020er Programm für euch...

BFF on the Road: Besuch beim Sundance Film Filmfestival 2020

Das Herz des amerikanischen Indie-Kinos pocht in Park City beim Sundance Film Festival. Teresa Vena war für Berliner Filmfestivals "on the Road" und hat neben vielen Eindrücken auch einige Empfehlungen für die kommende Berlinale im Gepäck...

BFF on the Road: Solothurner Filmtage 2020

Wer sich einen Überblick über das Filmschaffen der Schweiz verschaffen will, dem sei eine Reise nach Solothurn, zu den Filmtagen, zu empfehlen. Unsere Autorin Teresa Vena war für Berliner Filmfestivals dort "on the road". Hier ihr Bericht vom Filmfestival...

„Die Wütenden“ (OT: „Les Misérables“) von Ladj Ly

Die Elenden der Gesellschaft Beim Filmfestival in Cannes wurde der französische Regisseur Ladj Ly von fast zweihundert Einwohnern aus Montfermeil, alles Akteure in seinem Spielfilm, begleitet. In Montfermeil, genauer in der Wohnsiedlung „Les Bosquets“ spielt sein Sozialdrama, das beim Festival mit dem Preis der Jury gekürt und sich als Weckruf versteht, der auf die Missstände […]

„A Rainy Day in New York“ von Woody Allen

Spaziergang im Regen Ein neuer Film von Woody Allen, indem viel geredet wird; über Liebe, über die konfliktreiche Beziehung zwischen Männer und Frauen, über den künstlerischen Schaffensprozess und über New York. Immer wieder New York. Allen hat dieser Stadt mit seinen Filmen schon viele Liebeserklärungen gemacht und einige davon schaffen es auch eindrücklich, seine Faszination […]

19. Französische Filmwoche bringt Kino aus Frankreich nach Berlin

Frankophile Berliner Cineast*innen haben sich den Termin längst vorgemerkt: Die 19. Französische Filmwoche präsentiert in elf Berliner Kinos und Spielstätten über 40 Filme aus Frankreich – und darüber hinaus auch aus (teils) französischsprachigen Ländern wie dem Senegal, Burkina Faso, Belgien und Québec. Hier unsere Tipps aus dem Programm...

„Baamun Nafi“ von Mamadou Dia

Eine Vaterfigur für alle „Baamun Nafi“ bedeutet Nafis Vater. Dieser steht im Vordergrund des Films. Ein ausgeglichener und stolzer Mann, der als Imam das religiöse Oberhaupt einer kleinen abgelegenen Gemeinde irgendwo in Senegal verkörpert. Genau wie er, geniesst auch seine Familie den Respekt der Gemeinschaft, bei ihm holt man sich Rat, lässt Streitigkeiten schlichten, Ehen […]

BFF on the Road: Zu Besuch beim 24. Busan International Film Festival in Südkorea

Korea-Expertin Teresa Vena war für BFF on the Road und hat das 24. Busan International Film Festival in Südkorea besucht. Hier ihr Festivalbericht...

„Bis dann, mein Sohn“ (OT: „Di jiu tian chang“; engl. Titel: „So long, my son“) von Wang Xiaoshuai

Das eigene Schicksal in fremder Hand Als einer von ursprünglich zwei vorgesehenen Filmen repräsentierte „Di jiu tian chang“ das Reich der Mitte im Wettbewerb der Berlinale. Während „Yi miao zhong“ (engl. Titel „One second„) des chinesischen Regisseurs Zhang Yimou kurz vor der Uraufführung zurückgezogen wurde – offiziell aus technischen Problemen in der Postproduktion, vermutet wird […]

Vom 7. bis 11. November im Kino Arsenal: Afrikamera 2019

Afrikamera präsentiert vom 7. bis 11. November 2019 im Kino Arsenal in Berlin eine Auswahl an aktuellen filmischen Positionen vom afrikanischen Kontinent. Dieses Jahr liegt einer der Schwerpunkte auf den lusophonen Ländern, also den Ländern, deren offizielle Landes- oder Amtssprache Portugiesisch ist.

35. Interfilm: Kurzfilme für Berlin im November 2019

Vom 5. bis 10. November 2019 findet das internationale Kurzfilmfestival Interfilm zum 35. Mal statt. Mehr als 400 Filme aus über 60 Ländern präsentiert das Festival in über 60 Programmen und in neun Berliner Kinos und Spielstätten. Euch erwarten Kurzspielfilme, Animationsfilme, Dokumentarfilme, experimentelle Filme, Workshops, Partys und wir wissen, was lohnt!

29. Filmfestival Cottbus: „Amur senza fin“ von Christoph Schaub

Liebe auf Rätoromanisch In der Schweiz gibt es ingesamt vier offizielle Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Dies bedeutet, dass alle Unterlagen und Informationsmaterialien, die der Staat veröffentlicht, in allen Sprachen vorhanden sind. Jeder Bürger darf sich zudem in eine dieser Sprachen vor Gericht verteidigen. In der Praxis beherrschen fast alle Schweizer nicht nur ihre […]

29. Filmfestival Cottbus: Tipps aus dem 2019er-Programm

Politisch, kompromisslos, sarkastisch, emotional oder tieftraurig – das osteuropäische Kino zeigt sich wie gewohnt facettenreich und relevant. Hier unsere FFC-Tipps... also auf nach Cottbus!

„Weitermachen Sanssouci“ von Max Linz

Positive Irritationseffekte Der junge deutsche Filmemacher Max Linz präsentiert mit „Weitermachen Sanssouci“ eine erfrischende und bitterböse Satire auf das deutsche Bildungssystem und die Intelligenzija des Landes. „Idealismus und Verwaltung sind kein Widerspruch“, sagt Professor Abstract-Wege vom Institut für Kybernetik der Universität Berlin. Sein Name, so wird sich herausstellen, steht für seine gesamte Berufsgruppe und könnte […]

Interview mit Frederike Dellert, Co-Direktorin des Fantasy Filmfest

Frederike Dellert, die gemeinsam mit Rainer Stefan und Artur Brzozowski das Fantasy Filmfest leitet, hat Berliner Filmfestivals im Vorfeld ein paar Fragen beantwortet. Sie blickt auf die Veränderungen und Entwicklungen des Festivals der letzten Jahre zurück, spricht über die Anforderungen des Marktes und nennt ihre persönlichen filmischen Höhepunkte der diesjährigen Ausgabe.

Interview mit Miriam Bliese, Regisseurin von „Die Einzelteile der Liebe“

Berliner Filmfestivals hat sich mit Miriam Bliese, der Regisseurin von „Die Einzelteile der Liebe“, getroffen und mit ihr über die Natur moderner Beziehungen, das Theater als Inspirationsquelle und Rudi Carrell gesprochen.

Kurdisches Filmfestival in Berlin: Vom 1. bis 7. August 2019

Vom 1. bis 7. August 2019 findet bereits die neunte Ausgabe des Kurdischen Filmfestivals in Berlin statt. In diesem Jahr setzt sich das Festival den Schwerpunkt „Weiblicher Perspektiven“, den wir uns genauer angesehen haben...

„Kim hat einen Penis“ von Philipp Eichholtz

Das Ding zwischen den Beinen Philipp Eicholtz‘ neuer Film eröffnete das Festival achtung berlin, das eine Überblicksschau der in Berlin oder von Berliner gedrehten aktuellen Produktionen ermöglicht. „Kim hat einen Penis“ reiht sich in die bevorzugte Thematik des Regisseurs der ironischen Beziehungsdramen ein. Eichholtz kann als überaus produktiv bezeichnet werden, präsentiert er fast im Jahresrhythmus […]

1. AFFBerlin: Am 8. Juni 2019 im Babylon

Am Samstag, den 8. Juni 2019, findet im Babylon-Mitte zum ersten Mal das Around International Film Festival Berlin statt. Das Programm wirbt mit insgesamt 45 Filmen aus 41 Ländern und lädt bereits ab 10 Uhr ins Kino Babylon ein.

4. Ausgabe des South East European Film Festival in Berlin

Teresa Vena hat das SEEFF besucht, das seine vierte Ausgabe im neuen Kino in der Königstadt feierte.

„Wir – Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr“ von René Eller

Sex ohne Intimität Aus den Niederlanden kommt mit „Wij“, „Wir – Der Sommer, als wir unsere Röcke hoben und die Welt gegen die Wand fuhr“, ein anspruchsvoll fotografierter Film, der an wahren Ereignissen, von abstoßendem Inhalt, angelehnt ist und den Zuschauer verstört hinterlässt. Dabei wirken nicht nur die expliziten, harten Bilder, sondern insbesondere der Schnitt […]

„Der Boden unter den Füßen“ von Marie Kreutzer

Auf Sand gebaut Die österreichische Filmemacherin Marie Kreutzer zeichnet in ihrem neuen Spielfilm ein nüchternes Porträt mehrerer Frauen, die alle in einem modernen, von Wettbewerbsdruck geprägten sozialen Konstrukt gefangen sind. Der diesjährige Wettbewerb der Berlinale gibt mit Marie Kreutzers Sozialdrama und der Erzählung einer persönlichen Leidensgeschichte einer starken weiblichen Präsenz Raum. „Der Boden unter den […]

15. achtung berlin – Kino aus Berlin und Brandenburg

achtung berlin feiert seine 15. Festivalausgabe, zum 15. Mal heißt es zwischen 10. und 17. April 2019 wieder Film made in Berlin. Die Hauptstadt dient dabei nicht nur als Filmschauplatz, sondern als wichtiges identitätsstiftendes Element... hier unsere Tipps!

„Die Maske“ (OT: „Twarz“) von Malgorzata Szumowska

Die hässliche Fratze der Gesellschaft Als wenn sie sich in einem Vakuum aus Zeit und Raum bewegen würde, steht eine Gruppe angespannt vor dem Eingang eines Supermarktes und wartet, bis sich endlich die Türen öffnen. Ein Werbeband lockt mit bis zu 70% Rabatt auf das gesamte Sortiment für jeden, der sich vorher auszieht. In Unterwäsche […]

69. Berlinale „El despertar de las hormigas“ von Antonella Sudasassi Furniss

Ameisen unter dem Hintern „El despertar de las hormigas“ erzählt die Geschichte einer zögerlichen, aber unumkehrbaren Emanzipation einer jungen Mutter, die in einer sehr patriarchalischen Gesellschaft lebt. Die Regisseurin Antonella Sudasassi Furniss aus Costa Rica präsentiert mit ihrem ersten Spielfilm „El despertar de las hormigas“ („Das Erwachen der Ameisen„) im Forum der 69. Berlinale das […]

69. Berlinale: „Gli ultimi a vederli vivere“ (engl. Titel „The Last to See Them“) von Sara Summa

Die letzten Zeugen Die italienische Regisseurin Sara Summa entwickelt mit minimalistischen Mitteln einen Thriller, der sich auf den letzten Tag im Leben einer Familie konzentriert. „Gli ultimi a vederli vivere“ von Sara Summa feierte seine Premiere im Forum der 69. Berlinale. Der Titel bezieht sich auf die häufig gehörte, allgemeine Floskel in Bezug auf den […]

Wettbewerbsfilme der 2019er Berlinale im Kritikerspiegel

Die Berliner Filmfestivals-Redaktion hat den Wettbewerb der 69. Berlinale unter die Lupe genommen. Hier die Favoriten und Enttäuschungen der KritikerInnen...

69. Berlinale: „Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“ von Florian Kunert

„Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer…“ Florian Kunerts Dokumentarfilm legt den Finger in die Wunde einer ganzen deutschen Region, die kürzlich für eine Reihe fremdenfeindlicher Auseinandersetzungen im Rampenlicht der Medien stand. Der junge deutsche Filmemacher, Jahrgang 1989, präsentiert mit „Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“ im Forum der Berlinale einen Dokumentarfilm mit […]

„O Beautiful Night“ von Xaver Böhm

Der Tod als Kumpel Der in Berlin lebende junge deutsche Filmemacher Xaver Böhm schuf mit „O Beautiful Night“ eine zutiefst romantische Reise durch die Nacht, die an ein extravagantes Barockbild erinnert. „O Beautiful Night„, der erste Spielfilm von Xaver Böhm, wurde im Panorama der diesjährigen Berlinale uraufgeführt und entwickelt ein klares und in sich geschlossenes […]

Berlinale 2019: Kino- und Film-Empfehlungen der Berliner Filmfestivals Redaktion

22 aus 400! Von 7. bis 17. Februar elektrisiert die 69. Berlinale Berlin und die ganze Filmwelt. Die Berliner Filmfestivals Redaktion hat sich das umfangreiche Programm vorab sehr genau angesehen und folgende Filmtipps für euch...

BFF on the Road: Solothurner Filmtage 2019

Der Schweizer Spielfilm: Sorgenkind oder Hoffnungsträger? Das diskutierten die Solothurner Filmtage vom 24. bis 31. Januar. Das Festival im Zentrum der Schweiz, einer Kleinstadt mit knapp 17.000 Einwohnern und einer großen, erhaltenen Altstadt, bietet dem Schweizer Filmschaffen mittlerweile in der 54. Ausgabe eine Plattform.

„Adam und Evelyn“ von Andreas Goldstein und Jakobine Motz

Liebe in Zeiten der DDR Als einzige deutsche Produktion feierte „Adam und Evelyn“ von Andreas Goldstein und Jakobine Motz 2018 seine Premiere bei der „Settimana della critica“ in Venedig. Nach einer beachtlichen Festivaltour in Deutschland, Spanien und sogar in Südkorea (Busan) kommt der Film nun in die deutschen Kinos. Anhand einer „Männer und Frauen-Geschichte“, wie […]

„Shoplifters“ von Hirokazu Kore-eda

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen 2018 ging die Palme d’Or, der Hauptpreis beim Filmfestival in Cannes, nach Japan. Regisseur Hirokazu Kore-eda interessiert sich in seinem aktuellen Werk für das Thema Familie und findet in „Shoplifters – Familienbande“ erneut einen eigenen, originellen Zugang dazu. Als „Shoplifters„, Ladendiebe, betätigen sich Herr Shiobata und sein Sohn. […]

Panorama 40 – Zur Geschichte des unabhängigen Autorenfilms

Zur Feier des 40-jährigen Bestehens des Berlinale Panorama blickt die Sektion auf die eigene Geschichte. Wir haben einen Blick auf das Programm der Retrospektive geworfen...

„Die Erbinnen“ (OT: „Las herederas“) von Marcelo Martinessi

Einfühlsame Geschichte einer Emanzipation Kino aus Paraguay ist kaum sichtbar. Das hat den simplen Grund, dass nur sehr wenige Filme produziert werden und die Geschichte des Kinos in Paraguay sich im Wesentlichen auf Propagandawerke der jeweiligen politischen Führungen beschränkt. Dies hängt mit der schwachen wirtschaftlichen Struktur und Kraft zusammen, aber vor allem mit der repressiven […]

Around the World in 14 Films: Festivalkino für Berlin

Immer am Ende des Jahres zieht Around the World in 14 Films eine cineastische Bilanz und präsentiert hochkarätiges Festivalkino in Berlin. Die Berliner Filmfestivals-Redaktion hat sich im Programm umgesehen und eine Reihe Empfehlungen parat...

28. FilmFestival Cottbus: Interview mit Regisseur Benjamin Tucek zu „Müll auf dem Mars“

Auf dem 28. Filmfestival Cottbus präsentierte der tschechische Regisseur Benjamin Tucek seinen aktuellen Film „Müll auf dem Mars„, die nichts weniger als einen Satire auf die menschliche Natur ist.

28. FilmFestival Cottbus: Interview mit Darya Zhuk, Regisseurin von „Crystal Swan“

Das Spielfilmdebüt „Crystal Swan“ der Weißrussin Darya Zhuk wurde im Wettbewerb des diesjährigen Filmfestival Cottbus präsentiert. Teresa Vena hat die Regisseurin interviewt...

„Reise nach Jerusalem“ von Lucia Chiarla

„Alles ist gut“ Die österreichische Schauspielerin Eva Löbau übernimmt die Hauptrolle in „Reise nach Jerusalem“ und fügt ihrem Rollenrepertoire der leicht gehemmten, übersensiblen und intellektuellen Frau Ende Dreißig eine weitere Figur hinzu. Im Film von Lucia Chiarla stellt sie sich gleich zu Beginn als Alice, 39, Freitexterin und Redakteurin aus Berlin vor. Sie ist Single, […]

Interview mit Bernd Buder, Programmdirektor Filmfestival Cottbus

des FilmFestival Cottbus hat sich Berliner Filmfestivals mit dem Programmdirektor Bernd Buder getroffen und sich über das diesjährige Programm unterhalten. Im Gespräch schwärmt er von der Vielfalt des osteuropäischen Kinos und lädt dazu ein, sich in Cottbus darauf einzulassen und damit auseinander zu setzen.

28. FilmFestival Cottbus: Tipps aus dem 2018er Programm

Das FilmFestival Cottbus zeigt von 6. bis 11. November 2018, was Osteuropas Kino zu bieten hat. Über 200 Filme haben die Macher ausgewählt. Besonders im Fokus: Der renommierte Wettbewerb Spielfilm, in dem zwölf Werke um die vier begehrten Lubinas konkurrieren. Stefanie Borowsky und Teresa Vena haben sich für Berliner Filmfestivals im Programm umgesehen und sechs Filmtipps für euch!

„An Elephant Sitting Still“ von Hu Bo

Die Generation Egoismus Für besondere Aufmerksamkeit sorgte im Programm des diesjährigen Forums der Berlinale ein gleichwohl intensiv berührendes als auch künstlerisch bemerkenswertes Werk eines jungen Regisseurs aus China. „An Elephant Sitting Still“ heißt der erste Langspielfilm von Hu Bo – und er wird zugleich der letzte bleiben, denn im Oktober 2017 nahm sich der damals […]

Heiner Mühlenbrock im Interview zu „Der Essayfilm – sichtbares Denken“

Vom 19. bis 21. Oktober findet mit „Der Essayfilm – sichtbares Denken“ in der Denkerei und im fsk Kino am Oranienplatz zum ersten Mal eine größere Filmveranstaltung in Berlin statt, die sich ausschließlich dem Essayfilm widmet.

BFF on the Road: Busan Treffpunkt des asiatischen Films

Alle Jahre wieder… beginnt das Internationale Filmfestival in Busan mit einem Taifun. Auch die aktuelle 23. Ausgabe musste wetterfest gemacht werden. Das Programm kommt leider ähnlich durchwachsen daher. Hier unser Bericht vom Festival...

„Girl“ von Lukas Dhont

Der Mut eines Mädchens Ganz leise und unspektakulär kommt „Girl„, das Spielfilmdebüt des Flamen Lukas Dhont daher. Umso nachhaltiger und eindrücklicher wird es im Zuschauer nachhallen. Seit seiner Fertigstellung Anfang des Jahres reist der Film von einem internationalen Festival zum anderen, feierte seine Weltpremiere in Cannes in der Sektion „Un certain regard“, wo er die […]

„BlacKkKlansman“ von Spike Lee

Schwarz auf Weiß Spike Lee ist auf Kriegsfuß mit Hollywood, eigentlich mit seinem gesamten Heimatland. Zurzeit insbesondere mit dem „wütenden weißen Mann“ und Trump. Es scheint nicht übertrieben zu sagen, dass genau die aktuelle Politik des Präsidenten, die Sache der afroamerikanischen Bevölkerung, der sich auch Lee verpflichtet fühlt, um Meilen oder Jahrzehnte zurückwirft. So wie […]

BFF on the Road: Locarno Festival 2018

Teresa Vena war für Berliner Filmfestivals "on the Road" und besuchte die 71. Ausgabe des Filmfestivals Locarno! Eine Ausgabe unter besonderer Beobachtung, wechselt Carlo Chatrian, der künstlerische Leiter des Festivals, doch zur Berlinale...

Xposed Berlin 2018 – International Queer Film Festival im Kino Moviemento

Das 13. Xposed – The International Queer Film Festival 2018 findet von 24. bis 27. Mai 2018 statt. Berliner Filmfestivals hat sich im Programm umgesehen und eine besondere Empfehlung für euch...

Interview mit Markus Imhoof anläßlich des Filmstarts von „Eldorado“ in den deutschen Kinos

Berliner Filmfestivals traf Regisseur Markus Imhoof, der mit seiner Dokumentation “Eldorado” einen der differenziertesten und gleichzeitig persönlichsten Filmen über Geflüchtete vorlegte. Wir sprachen mit ihm über die Resonanz des Films seit der Premiere in Berlin, über die Schwierigkeiten in der Produktion und seine eigene Heimat die Schweiz.

„Eldorado“ von Markus Imhoof

„Die Glücklichen verwalten die anderen“ Fast vierzig Jahre nach der Präsentation von „Das Boot ist voll“ (1981), der damals sowohl den Silbernen Bären für Regie als auch den FIPRESCI-Preis gewann, kehrt Markus Imhoof mit einem Film zum Thema Geflüchtete in den Wettbewerb der Berlinale zurück. Sein Dokumentarfilm „Eldorado“ knüpft an eine offen persönliche Ebene an. […]

9. Arabisches Filmfesvival in Berlin 2018: Alfilm

Vom 11. bis 18. April 2018 findet die neunte Ausgabe des Alfilm, des Arabischen Filmfestivals, statt. Wir haben uns für euch im Programm, das sowohl aktuelle als auch ältere Spiel- und Dokumentarfilme präsentiert, umgesehen...

Interview mit Matteo Simoni, European Shooting Star auf der Berlinale 2018, Belgien

Berliner Filmfestivals traf sich mit Matteo Simoni (Jahrgang 1987), European Shooting Star der Berlinale 2018 zum Interview. Ein Gespräch über Flandern, Jugend und Herausforderungen...

„Eine fantastische Frau – Una mujer fantástica“ von Sebastián Lelio

Die Frau in mir In der Eröffnungssequenz zeigt der Film kommentarlos majestätische Bilder eines riesigen Naturspektakels: die Wasserfälle von Iguazú an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Dorthin möchte Orlando seine Partnerin auf eine gemeinsame Reise mitnehmen. Doch soweit wird es nicht mehr kommen. Nach einem romantischen Abend zu zweit, wacht Orlando in der Nacht […]

Interview mit Shin Dong-seok, Regisseur von „Last Child“

Im Forum der Berlinale feierte “Last Child” seine Weltpremiere. Berliner Filmfestivals traf sich mit Regisseur Shin Dong-seok, hat ihn zu seinem Spielfilmdebüt befragt und sich mit ihm über Trauer, die koreanische Gesellschaft und das darin von Männern dominierte Bild unterhalten.

68. Berlinale: „Last Child“ von Shin Dong-seok

Die Familie auf dem Prüfstand In ruhigen und klaren Bildern erzählt der südkoreanische Regisseur Shin Dong-seok (erst den Nachnamen, wie es in Korea üblich ist) in seinem Debütfilm von einem Elternpaar, das mit dem Tod seines Sohnes konfrontiert wird. Eunchan wollte einem Freund aus dem Wasser helfen, ertrank aber selbst dabei. Kihuyn, ein weiterer Mitschüler, […]

68. Berlinale: „Monster Hunt 2“ von Raman Hui

Zwischen Menschen und Monstern Praktisch zeitgleich mit der Präsentation der chinesischen Großproduktion auf der diesjährigen Berlinale erzielte der Film „Monster Hunt 2“ bei seiner Kinopremiere in China einen Kartenverkauf von 98 Mio. US-Dollar und ist damit auf gutem Weg, den Erfolg des ersten Teiles, der 2015 insgesamt 382 Mio. Dollar einspielte, zu wiederholen. Als Sonderveranstaltung […]

„Eva“ von Benoît Jacquot

Die Femme fatale schlägt wieder zu Vor drei Jahren richtete die Berlinale 2015 die Weltpremiere von „Journal d’une femme de chambre“ aus, dem vorletzten Film des Franzosen Benoît Jacquot. Léa Seydoux spielte damals die Hauptrolle in der Verfilmung eines Klassikers der französischen Literatur, von Octave Mirbeau um 1900 erschienen, und wagte damit die direkte Konfrontation […]

„Human, space, time and human“ („Inkan, gongkan, sikan grigo inkan“) von Kim Ki-duk

Zyklus der Gewalt Seinem Ruf treu bleibend, ging dem südkoreanischen Regisseur Kim Ki-duk vor der Präsentation seines neuen Films auf der diesjährigen Berlinale ein Skandal um seine Person voraus. Die Sektion Panorama wählte „Human, space, time and human“ für ihre Eröffnung und richtete damit die Weltpremiere des in gewohnter Manier provokanten und sperrigen Werkes des […]

„Freddy Eddy“ von Tini Tüllmann

Mein zweites Ich Seit seiner Fertigstellung 2016 wurde „Freddy Eddy“ der Berliner Regisseurin Tini Tüllmann international auf mehreren Festivals und zuletzt auch auf der Genrenale in Berlin gezeigt. Der Psychothriller heimste verschiedene Preise ein. Freddy (Felix Schäfer) steht unter Beschuss, weil er seine Frau brutal geschlagen haben soll. Das Sorgerecht für seinen Sohn droht ihm […]

„A Date for Mad Mary“ von Darren Thornton

Das Ende einer Freundschaft In einer unkommentierten, ruhigen Eröffnungssequenz macht der Zuschauer die Bekanntschaft von Mary (Seana Kerslake), die auf den ersten Blick empfindsam und selbstbewusst erscheint – und nicht unbedingt „verrückt“. Selbst nachdem klar wird, dass sie gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, wirkt sie vor allem sympathisch. Das Gefühl bleibt und wird sich […]

17. Französische Filmwoche Berlin

Die Französische Filmwoche Berlin zeigt zwischen 29. November und 6. Dezember auf, auf welche Werke sich deutsche Kinobesucher in den nächsten Wochen und Monaten freuen dürfen. Seit nunmehr 17 Jahren freuen sich die Berlinerinnen und Berliner auf die geballte Leistungsschau der cinephilen Nachbarn. Das belegt nicht zuletzt der neue Besucherrekord von 10.000 Zuschauern aus dem Jahr 2016. Ein Ausblick...

13. Russische Filmwoche vom 27. November bis 2. Dezember 2017 im Filmtheater Stadtmitte & Delphi Lux

Vom 27. November bis 2. Dezember 2017 präsentiert die Russische Filmwoche aktuelle Filmproduktionen aus Russland in gleich zwei neuen Kinos Berlins. Wir haben uns im Programm umgesehen...

Afrikamera 2017: 10. Ausgabe vom 13. bis 19. November im Arsenal

Eine Woche lang, vom 13. bis 19. November 2017, beherbergt das Arsenal erneut neue Filmproduktionen aus Afrika, einem Kontinenten, der filmtechnisch nur wenig von sich reden macht. Diesem Umstand verschreibt sich das Festival Afrikamera seit nun genau zehn Jahren und fungiert als Plattform für den Austausch zwischen Filmemacher und Publikum beider Kontinente.

BFF on the Road: 22. Ausgabe des Busan International Film Festival

BFF war "on the road" und zu Gast bei der 22. Ausgabe des Busan International Film Festival in Korea. Ein Festivalbericht...

„Maudie“ von Aisling Walsh

Leben für die Malerei Maud Lewis lebte in Neufundland, Kanada, ein einfaches Leben mit ihrem Ehemann, das sie der Malerei widmete. Die irische Regisseurin Aisling Walsh schafft mit ihrer Filmbiographie das Porträt einer wahrlich außergewöhnlichen Frau, die sich dank der hervorragenden Leistung der englischen Schauspielerin Sally Hawkins dem Zuschauer regelrecht ins Herz bohrt. Im Wesentlichen […]

„The Wailing – Die Besessenen“ von Hong-jin Na

Verflucht! Nachdem er ziemlich genau vor einem Jahr auf dem größten asiatischen Filmfestival in Busan seine Premiere feierte und zuletzt in diesem Sommer auf dem Filmfest in München präsentiert wurde, erreicht der Horror-Thriller „The Wailing – Die Besessenen“ aus Südkorea die deutschen Kinos. Der Film vereinigt die entscheidenden Elemente, die das Genre aus südkoreanischer Hand […]

7. Favourites Film Festival Berlin im City Kino Wedding vom 20. bis 24. September 2017

Das Favourites Film Festival vereint eine Reihe von Publikumspreisträgern im City Kino Wedding. Hier 4 Tipps der Berliner Filmfestivals-Redaktion...

Down Under Berlin vom 13. bis 17. September 2017 im Kino Moviemento

Down Under Berlin gehört längst zu den unverzichtbaren und für Filmfreunde unumgänglichen Termine des Berliner Festivalherbstes. Jährlich sind im Programm, das von engagierten Australierinnen und Wahlberlinerinnen kompetent zusammengestellt. Wir haben einige Empfehlungen...

„It’s not the time of my life“ von Szabolcs Hajdu

Es ist hart, am leben zu sein Den Spezialpreis für die beste Regie beim Filmfestival in Cottbus erhielt der wahrlich außergewöhnliche ungarische Beitrag von Szabolcs Hajdu „It’s not the time of my life„, der sich durch eine Meisterschaft in der technischen Umsetzung als auch in der Dichte und Relevanz des Drehbuchs auszeichnet. In einer Altbauwohnung […]

COFFI Festival Berlin vom 1. bis 3. September 2017 im Kühlhaus

Vom 1. bis 3. September 2017 findet zum dritten Mal das COFFI Festival Berlin statt, das in diesem Jahr mit über 60 eingeladenen Künstlern seine bisher umfangreichste Form annimmt. Wir haben uns besonders die Film-Sektion angesehen...

„Okja“ von Joon-ho Bong

Alles sieht Schwein! Kaum ein Beitrag am diesjährigen Filmfestival in Cannes hat solche Kontroversen ausgelöst wie der neue Film des südkoreanischen Star-Regisseurs Bong Joon-ho. Bereits sein Vorgängerfilm „Snowpiercer“ löste einen Skandal aus, da sich der Regisseur offenbar mit seinen Hauptproduzenten, der US-amerikanischen Weinstein Company, um die Integrität seiner künstlerischen Vision stritt. Wie Bong nach diesen […]

„Wilde Maus“ von Josef Hader

Das Leben ist eine Achterbahn Im Wettbewerb der 2017er Berlinale läuft im Rennen um die begehrten Bären und gleichzeitig für den Preis des besten Erstlingsfilms Josef Haders „Wilde Maus„. Nachdem er auf eine lange Karriere als Kabarettist und Schauspieler, insbesondere in der Rolle des Ermittlers Brenner aus den Wolf Haas-Romanen und den Verfilmungen von Wolfgang […]

„Avanti Popolo“ von Rafi Bukaee

Freundschaft in Zeiten des Krieges Nachdem der israelische Filmklassiker „Avanti Popolo“ von 1986 bei der diesjährigen Berlinale in der neu digital restaurierten Fassung seine internationale Premiere feierte, kommt er als Teil des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg erneut in die Berliner Kinos. Das tragisch-komische Meisterwerk beeindruckt als politische und soziale Parabel, weswegen es eine zeitlose […]

„Dream Boat“ von Tristan Ferland Milewski

Zufluchtsinsel „Dream Boat“ wirkt zunächst wie ein Dokumentarfilm über und für eine spezifische, restriktive Männergemeinschaft, doch stellt sich heraus, dass die Schlüsse, die er über die Liebe, Beziehungen und den Menschen als Mitglied einer Gesellschaft im Allgemeinen zieht, zum großen Teil uns alle betreffen. Jährlich treffen sich homosexuelle Männer auf einer eigens für sie ausgerichteten […]

Das 23. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg vom 2. bis 11. Juli 2017

Vom 2. bis 11. Juli 2017 lädt das 23. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) dazu ein, in die jüdische Kultur einzutauchen. An 14 verschiedenen Spielorten in Berlin und Brandenburg wird unter dem Motto “Nicht ganz koscher” ein breites filmisches Spektrum präsentiert...

Anime Berlin Festival vom 23. Juni bis 2. Juli 2017 im Babylon-Mitte

Im Rahmen der Anime-Messe, die vom 23. bis 25. Juni im Kosmos an der Karl-Marx-Allee stattfindet und alles anbietet, was das Herz jedes Anime- und Japanfans höher schlagen lässt, von Anime-Comics über Musik bis Cosplay-Wettbewerb, laufen drei Tage lang auch ausgewählte Filme. Parallel dazu organisiert das Babylon-Mitte sein zweites Anime Berlin Festival, das über die Messe hinaus, bis zum 2. Juli 2017 über 60 Filme des Genres mit unterschiedlichster Thematik präsentiert.

„Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Was uns Kinder lehren Die Animation „Mein Leben als Zucchini“ (OT: „Ma vie de courgette„) des französischsprachigen Schweizers Claude Barras erregte 2016 in Cannes große Aufmerksamkeit. Seitdem heimste der Film mehrere Preise ein, wurde zum Europäischen Animationsfilm 2016 gekürt und war bei den Golden Globes in mehreren Kategorien nominiert unter anderem für die beste Musik, […]

Rencontres Internationales vom 13. bis 18. Juni 2017 im Haus der Kulturen der Welt

Nach der Ausgabe im März in Paris kommt das Kunst- und Filmfestival Rencontres Internationales vom 13. bis 18. Juni ins Haus der Kulturen der Welt nach Berlin. Das Festival ist fester Bestandteil des Berliner Kulturkalenders...

„The Dinner“ von Oren Moverman

Karten auf den Tisch Schon unter normalen Umständen legt Paul wenig Wert auf ein Abendessen mit seinem Bruder und dessen Frau, doch der aktuelle Anlass sorgt noch viel mehr für Unwohlsein. Zwischen teurem Wein und exklusiven Speisen gilt es nämlich, über die jeweiligen Kinder zu sprechen, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben. Die Brüder […]

Interview mit Regisseur Julian Radlmaier zu „Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“

In der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale feierte "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes" vom jungen Regisseur Julian Radlmaier seine Weltpremiere. Im Interview mit Berliner Filmfestivals spricht Radlmaier über seine literarischen und visuellen Inspirationsquellen, die Wichtigkeit einer politischen Aussage im Film und über sein Verständnis von Demokratie.

„Kills on wheels“ (OT: „Tiszta szívvel“) von Atilla Till

Gangster im Rollstuhl Nachdem „Kill on wheels“ des ungarischen Regisseurs Atilla Till beim Filmfestival Cottbus seine Premiere feierte und den FIPRESCI-Preis gewann, wurde er während der zweiten Ausgabe des South East European Film Festivals in Berlin gezeigt und sicherte sich hier den Hauptpreis. Die Action-Tragikomödie des Ungars Atilla Till überzeugt insbesondere durch ihren schwarzen Humor. […]

„Shin Godzilla“ von Hideaki Anno und Shinji Higuchi

Der Mensch ist gefährlicher als jedes Monster Seit  seinem ersten Auftritt 1954 feierte das Monster japanischer Abstammung in zahlreichen, 29 Verfilmungen seinen Einzug in die Bucht von Tokio, die es  stampfend und feuerspuckend regelmäßig und buchstäblich dem Grundboden gleichmachte. Die aktuelle Interpretation des überdimensionierten, wütenden Godzilla feierte seine Premiere bereits im letzten Jahr und heimste […]

„Gimme Danger“ von Jim Jarmusch

Ein Stück Musikgeschichte Pünktlich zu Jim Osterbergs, alias Iggy Pop, 70. Geburtstag kommt die Dokumentation „Gimme Danger“ von Jim Jarmusch ins Kino, die sich der Geschichte der „The Stooges“ widmet. Iggy Pop gilt als Kopf der Punk-Rock-Band, die zwischen 1969 und 1974 in den USA ihre Blütezeit feierte. Die vierköpfige Gruppe 18- und 19-jähriger Schulabgänger […]

South East European Film Festival vom 25. bis 28. Mai 2017 im Babylon-Mitte

Das aktuelle SEEFF-Programm präsentiert 15 Spiel- und Dokumentarfilme, die zwischen 2015 und 2017 entstanden sind und dank dem Festival zum ersten Mal dem Berliner Publikum gezeigt werden können. Hier unsere Tipps...

„Berlin Syndrom“ von Cate Shortland

Berlin als Gefängnis Nach der gleichnamigen Romanvorlage von Melanie Joosten inszeniert die australische Regisseurin Cate Shortland einen Psychothriller, der in Berlin spielt und sich auf formaler Ebene auf wenige originelle Stilmittel konzentriert. Inhaltlich exerziert „Berlin Syndrom“ allerdings ein Thema durch, das im Horrorfilmfach eine Tradition hat. Der Zuschauer folgt der australischen Fotografin und Touristin Clare […]

„Das Ende ist erst der Anfang“ (OT: „Les premiers, les derniers“) von Bouli Lanners

 „Die letzten werden die ersten sein“ Der belgische Schauspieler und Regisseur Bouli Lanners präsentierte mit „Les premiers, les derniers“ im Panorama der Berlinale einen Roadmovie und modernen Western mit mysthischem Einschlag, in dem er selbst die Rolle des borstigen Cowboys mit gutem Herz übernimmt. Gemeinsam mit seinem besten Freund und Partner Cochise (Albert Dupontel) macht […]

Xposed International Queer Film Festival 2017: 12. Ausgabe im Kino Moviemento

Vom 11. bis 14. Mai geht im Kino Moviemento die zwölfte Ausgabe des Xposed International Queer Film Festivals an den Start. Treu nach dem Motto “experimentell, unangepasst, sex-positiv”, wie es die Festivalleiter Michael Stütz und Bartholomew Sammut ausdrücken. Hier unser Blick ins vielseitige Programm.

„Club Europa“ von Franziska M. Hoenisch

Eine Muster-WG Mit „Club Europa“ hat die junge Regisseurin aus Zweibrücken 2017 den Max Ophüls Preis gewonnen und hält an ihrer Vorliebe für die Mischung zwischen Spiel- und Dokumentarfilm fest. Hoenischs vierte filmische Arbeit „Club Europa“ feierte auf dem achtung berlin ihre Berlin-Premiere. Die Bewohner einer Berliner WG entscheiden sich dafür, ihr freies Zimmer Sam, […]

„Abgang mit Stil“ von Zach Braff

Drei Rentner auf Abwegen Die drei Freunde Willie (Morgan Freeman), Joe (Michael Caine) und Albert (Alan Arkin) haben jahrzehntelang in einem Stahlwerk gearbeitet und erhalten eine monatliche Pension. Als die Firma ihren Sitz ins Ausland verlegen will, löst sie auch den Pensionsfond auf und friert die Zahlungen an die ehemaligen Angestellten ein. Joe braucht das […]

BEZNESS AS USUAL von Alex Pitstra

Der Niederländer Alex Pitstra unternahm mit seinem Filmprojekt BEZNESS AS USUAL den Versuch, seine Familiengeschichte aufzuarbeiten. Er schuf aber eine Dokumentation, die, über zehn Jahre hinweg entstanden, von kulturellen Unterschieden, Annäherungen und schließlich unüberwindbaren Hindernissen erzählt.

Interview mit Alessandro Borghi zu „Tu nichts Böses“ von Claudio Caligari

Berliner Filmfestivals traf Schauspieler Alessandro Borghi am Rande der Berlinale und sprach mit ihm über seine Rolle als Vittorio in "Tu nichts Böses", seine Liebe zum Kino und seine Erfahrung als “Shooting Star”.

„Tu nichts Böses“ (OT: „Non essere cattivo“) von Claudio Caligari

Abseits der „Dolce vita“ Vittorio (Alessandro Borghi) und Cesare (Luca Marinelli) sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie leben in einer römischen Vorstadt und gehen kleineren Drogengeschäften nach oder halten sich mit Diebstählen und Raubüberfällen über Wasser. Beide leben in den Tag hinein, schlagen sich ständig aufgedreht und benebelt von den verschieden Drogen die Nächte […]

ALFILM 2017: „Ghost Hunting“ (OT: „Istiyad Ashbad“) von Raed Andoni

Konfrontationstherapie „Seit 1967 werden 750.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen inhaftiert.“ Mit dieser Mitteilung beginnt der Dokumentarfilm von Raed Andoni. Er schafft eine Art Film im Film. Das Resultat ist eine halb fiktive halb dokumentarische Annäherung an Erfahrungen einiger dieser ehemaligen Häftlinge. Die Aufnahmen beschränken sich nicht auf den angekündigten Spielfilm, für den Andoni seine Darsteller […]

„90 Minuten – Bei Abpfiff Frieden“ von Eyal Halfo

Fußball statt Krieg Was die Politik bisher nicht geschafft hat, soll nun mit einem Fußballspiel geregelt werden: Die israelische und palästinensische Nationalmannschaft treten gegeneinander an, der Verlierer räumt das Feld und sucht sich woanders eine neue Heimat. Im Prinzip ganz einfach. Doch bis zum Spiel müssen unzählige Hindernisse überwunden werden, die immer wieder drohen das […]

ALFILM 2017: Mit Blick zurück nach vorne

ALFILM ist deutschlandweit das wichtigste Festival für den arabischen Film und auch in diesem Jahr werden zahlreiche Filmemacher ihre Filme persönlich vorstellen. Wir haben uns das Programm der achten Ausgabe angesehen und einige Empfehlungen für euch...

„Lommbock“ von Christian Zübert

Thailändisch ist das neue Italienisch Vor 15 Jahren kam Christian Züberts Regiedebüt „Lammbock“ heraus und schuf mit Stefan und Kai, gespielt von Lucas Gregorowicz und Moritz Bleibtreu, zwei chaotische, aber durchaus sympathische Kiffer-Freunde, die mit einem Pizza-Kurier Marihuana-Derivate im Großraum Würzburg verkauften. Am Ende einer turbulenten, halsbrecherischen Aktion trennten sich die Freunde auf der Suche […]

Irish Film Festival Berlin: Shebeen Flick 2017 im Kino Moviemento

Der irische Nationalfeiertag St. Patrick’s Day steht vor der Tür und das bedeutet, dass das Shebeen Flick in eine neue Runde geht. Das Irish Film Festival eröffnet am 16. März im Kino Moviemento in Berlin und sieht bis zum Sonntag, dem 19. März, die Vorführung einer vielseitigen Auswahl irischer Filmproduktionen vor. Wir empfehlen...

„Prevenge“ von Alice Lowe

„Mama, ich will, dass du diesen Mann tötest„ Nachdem sie für die charmante Horrorkomödie „The Sightseers“ (2013) das Drehbuch schrieb und eine der Hauptrollen verkörperte, präsentiert nun die Britin Alice Lowe mit „Prevenge“ ihr eigenes Regiedebüt. Sie übernimmt zugleich die Hauptrolle, die mit trockenem Humor zwischen sympathisch und bedrohlich hin und her schwankt. Weiterlesen: Unsere […]

Interview mit Regisseurin Carol Salter zu „Almost Heaven“

“Almost Heaven” feierte bei der 2017er Berlinale in der Sektion Generation seine Premiere. Die englische Regisseurin Carol Salter begleitet ein junges chinesisches Mädchen bei ihrer Ausbildung in einem Leichenschauhaus, in dem sie die Verstorbenen auf ihre letzte Reise begleiten soll. Im Interview mit Berliner Filmfestivals-Autorin Teresa Vena spricht Salter über erste Dreherfahrung in China, Respekt vor den Toten und der Bedeutung, das Leben zu genießen, bevor es zu spät ist.

Obscura Filmfestival vom 4. bis 6. März 2017 im Dawanda Snuggery

Das Obscura Filmfestival geht vom 4. bis 6. März 2017 in die zweite Runde. An drei Tagen können Liebhaber des fantastischen Films komplett in eine andere Welt eintauchen. Hier unser Blick ins Programm...

Die 67. Berlinale: Das BFF-Tagebuch im Berliner Fenster

Das größte Publikumsfestival der Welt fand von 9. bis 19. Februar in den Kinos der Hauptstadt statt. Für das Berliner Fenster führten die Autorinnen von Berliner Filmfestivals ein Berlinale-Tagebuch. Das Filmfest im Schnelldurchlauf und Rückblick…

„Ri Chang Dui Hua“ („Small Talk“) von Hui-chen Huang

Leben in der Nicht-Existenz Der Film der Taiwanesin Hui-chen Huang sollte in erster Linie als Annäherungsversuch zwischen ihr und ihrer Mutter Anu dienen. Ihr Leben lang zeigte sich Anu offenbar ihren Töchtern gegenüber abweisend und verschlossen, sie verbrachte viel Zeit außer Haus beim Kartenspiel unter Freundinnen. Über die Mutter-Tochter-Beziehung hinaus präsentiert „Small Talk“ eine eindrückliche […]

„Elle“ von Paul Verhoeven

Faszination der Gewalt Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven, der seit Ende der 1980er Jahre in Hollywood einen fantastisch-skurrilen Film nach dem anderen produziert, präsentiert mit der Verfilmung des französischsprachigen Romas „Oh…“ von Philippe Dijan seinen ersten Film mit französischen Schauspielern, der in Frankreich spielt. Auch in „Elle“ beschäftigt er sich mit unkonventionellen Formen der Liebe […]

67. Berlinale: „Almost Heaven“ von Carol Salter

Die letzte Ehre erweisen Ying Ling verlässt ihr Elternhaus, um viele Kilometer weit entfernt eine Stelle anzunehmen. Für viele junge Erwachsene sei es nämlich schwer, Anstellung zu finden, im modernen China. Die 17-Jährige, im Wesentlichen noch ein unreifes Kind, das sich vor der Dunkelheit und Geistern fürchtet, lebt fortan mit Gleichaltrigen in einer einfachen Bleibe, […]

67. Berlinale: „Bamui haebyun-eoseo honja“ („On the Beach at Night Alone“) von Sangsoo Hong – Silberner Bär

Die schwermütige Liebe abstreifen Die leichte Liebeskomödie des Koreaners und erprobten Festivaldauergastes Sangsoo Hong „Bamui haebyun-eoseo honja“ beginnt mit zwei Frauen, eine ältere und eine jüngere, die sich in Hamburg in einem Park über die Liebe, die Männer und den Wunsch, so zu leben, wie es einem passt, unterhalten. Die beiden Koreanerinnen sitzen auf einer […]

67. Berlinale: „El bar“ von Álex de la Iglesia

Reise in die menschlichen Abgründe Außer Konkurrenz präsentiert die Berlinale den neuesten Film des Spaniers Álex de la Iglesia. „El bar“ hält, was er verspricht. Es handelt sich nämlich um eine Horrorkomödie, die eindeutig die Handschrift des Regisseurs und seines Drehbuchschreibers Jorge Guerricaechevarría trägt und bezeichnenderweise schon nach 15 Minuten Spielzeit eine erste Schar an […]

67. Berlinale: „Choehuul jeung-in“ („The Last Witness“) von Doo-Yong Lee

Ein empathischer Ermittler Ein Polizeiinspektor soll den Mord an einem Brauereibesitzer in der Provinz untersuchen. Seine Ermittlungen im Umfeld des Opfers führen ihn in die Jahre kurz vor dem Ende des Koreakrieges zurück. Damals wurden ein junges Mädchen und ein älterer Mann, der sich für sie verantwortlich fühlte, durch ihre Nähe zu einer Gruppe kommunistischer […]

Genrenale 5: Plattform für den Genrefilm aus Deutschland

Zeitgleich mit der Berlinale geht am anderen Ende der Stadt, in diesem Jahr zum fünften Mal, die Genrenale an den Start. Das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz beherbergt während vier Tagen das stetig wachsende Festival, das sich dem deutschen Genrefilm widmet. Traditionell bestreiten den Großteil des Programms abwechslungsreiche Kurzfilmblöcke...

Kino- und Film-Empfehlungen der Redaktion zur Berlinale 2017

399 Filme aus 72 Ländern warten in insgesamt 923 Vorführungen auf passionierte Cineasten. Berliner Filmfestivals hat 38 Filmtipps, damit in der Fülle nicht der Überblick verloren geht...

Berlinale 2017: Der Wettbewerb ist komplett

Bald ist es soweit: Ab dem 9. Februar blickt die internationale Filmwelt wieder zehn Tage lang auf Berlin. Bereits jetzt stehen die Wettbewerbsbeiträge für die 67. Berlinale fest. 18 der 24 ausgewählten Filme werden ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären gehen...

„Hunt for the Wilderpeople“ von Taika Waititi

Familie ist, wo man sich zu Hause fühlt Dinge stehlen, Dinge treten, Dinge verbrennen und spucken, das sind die Lieblingsbeschäftigungen Rickys (Julian Dennison). Die resolute Jugendamtsfrau Paula (Rachel House) ist davon überzeugt, dass der dickliche 13-Jährige eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt und deswegen weit weg von der Stadt in einer neuen Pflegefamilie untergebracht werden […]

„Liebmann“ von Jules Herrmann

Ein Deutscher in Frankreich Fluchtartig verlässt Antek Deutschland und sucht in der französischen Provinz Ruhe und Abstand von seinem bisherigen Umfeld. Lange bleibt unklar, wovor er geflohen ist, doch seine neuen Nachbarn scheinen sich auch nicht dafür zu interessieren. Er wohnt in einem ruhigen Gartenhaus, das ihm von einem älteren Ehepaar vermietet wird und in […]

„Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki“ von Juho Kuosmanen

Ein Held aus Finnland 1962 sollte das Jahr werden, in dem Finnland ins internationale Bewusstsein rücken würde. Das Finale der Box-Weltmeisterschaft in der Kategorie Leichtgewicht sollte sich zwischen dem amtierenden US-amerikanischen Meister und dem finnischen Hoffnungsträger Olli Mäki in Helsinki entscheiden. Diese wahre Geschichte zeichnet der Film von Juho Kuosmanen liebevoll nach. Im Mittelpunkt steht […]

„Die Taschendiebin“ von Chan-wook Park

Erotik-Thriller aus Korea Chan-wook Park versucht sich nach seinen gewaltreichen Psychothrillern wie „Oldboy„, „Sympathy for Mr. Vengeance“ oder „Lady Vengeance„, die nicht nur in Südkorea große Erfolge verbuchen konnten, erstmals in einem historischen Kostümfilm. Mit „Die Taschendiebin“ („The Handmaiden„, OT: „Agassi„) bleibt er allerdings seiner Bildsprache und dem Geschmack für erotische Spannung treu. Park versetzt […]

„Die Überglücklichen“ (OT: „La pazza gioia“) von Paolo Virzì

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs Paolo Virzì blickt auf eine 20-jährige Karriere als Filmautor zurück, die bisher kaum über die eigenen Landesgrenzen hinaus Beachtung fand. Mit seinem vorletzten Film „Die süsse Gier“ (OT: „Il capitale umano„, 2014), einer tragik-komischen Gesellschaftssatire, kam er in die deutschen Kinos, nun folgt sein aktuelles Werk „Die Überglücklichen“ (OT: „La […]

Kurzfilmtournee endet mit Preisträger und Nominierten des Deutschen Kurzfilmpreises im Kino Arsenal

Am Freitag, dem 9. Dezember 2016 gastiert die Kurzfilmtournee im Kino Arsenal in Berlin. Für den letzten großen Termin des Jahres stehen nicht nur Preisträger, sondern auch nominierte Beiträge des begehrten Deutschen Kurzfilmpreises auf dem Programm.

„Swagger“ von Olivier Babinet

Porträt einer Banlieue Traditionellerweise bietet das Programm Neues französisches Kino, das zeitgleich zur Französischen Filmwoche im Kino Arsenal ausgerichtet wird, regelmäßig Entdeckungen, die über die gewöhnliche französische Filmproduktion hinausgehen. In diesem Jahr zeichnet sich ein Werk von den insgesamt fünf Filmen, die sich alle mehr oder weniger um das Thema des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher […]

„Right Now, Wrong Then“ von Sangsoo Hong

Der Regisseur und das Mädchen Der diesjährige Gewinner des Filmfestivals in Locarno stammt aus Korea. „Right Now, Wrong Then“ von Sangsoo Hong stand auch bei den Filmfesten in Busan und Hamburg auf dem Programm. Die Handlung des Films lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Ein Regisseur reist in die Provinz, um an einem Festival teilzunehmen, […]

„Alipato – The very brief life of an ember“ von Khavn

Ausflug in die Hölle Khavn (de la Cruz) präsentiert sein neustes Werk und geht dabei weitaus kompromissloser vor als im balladesken „Ruined heart – Another lovestory between a criminal and a whore„, der einem psychedelischen Musikvideo glich. Musik spielt auch in „Alipato – The very brief life of an ember“ eine dominierende Rolle für die […]

„Aloys“ von Tobias Nölle

Der Sprung aus dem Kleiderschrank „Wir melden uns bei Ihnen“. Erst denkt man, Aloys (Georg Friedrich) meine damit sich und seinen Vater, mit dem er eine Privatdetektei betreibt. Doch auch nach dem Tod des Vaters, spricht er noch in der dritten Person von sich. Der Kontakt zu anderen im Allgemeinen fällt ihm sehr schwer. Am […]

Interview mit Szabolcs Hadju zu seinem Film „It’s not the time of my life“

Auf dem FilmFestival Cottbus wurde “It’s not the time of my life” aus Ungarn mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Der Film zeichnet sich durch ein scharfsinniges Drehbuch und eine innovative Kameraarbeit aus. Berliner FilmfestivalsAutorin Teresa Vena hat den Regisseur Szabolcs Hadju in Cottbus zu einem Gespräch über Familie, Immigration und die künstlerische Freiheit in Ungarn getroffen.

„Zoologie“ („Zoologiya“) von Ivan I. Tverdovskiy

Den Teufel erkennt man an seinem Schwanz Nachdem er 2014 mit seinem Debütfilm „Lenas Klasse“ („Die Korrekturklasse„) bereits mehrere Preise gewann, holte sich der russische Regisseur Ivan I. Tverdovskiy mit seinem neuen Film „Zoologie“ („Zoologiya„) in diesem Jahr am Filmfestival in Cottbus erneut den Preis für den Besten Film nach Hause. Erneut dreht sich seine […]

Interview mit Filip Kovačević und Djordje Stanković zu ihrem Film „Auferstehung“

Auf dem diesjährigen FilmFestival Cottbus feierte “Auferstehung” (“Inkarnacija“) seine Weltpremiere. Der Film zeichnet sich durch eine originelle Geschichte und deren technisch anspruchsvolle Umsetzung aus. In Cottbus hat Berliner Filmfestivals den jungen serbischen Regisseur Filip Kovačević und seinen Cutter Djordje Stanković getroffen.

„Auferstehung“ („Inkarnacija“) von Filip Kovačević

In sich selbst gefangen In der Sektion „Spektrum“, außerhalb des eigentlichen Wettbewerbs, präsentierte das Filmfestival in Cottbus ein Spielfilmdebüt aus Serbien, das durch eine originelle Geschichte und anspruchsvollen technischen Umsetzung auffiel. Weiterlesen: Unser Interview mit dem Regisseur Filip Kovačević und Schnittmeister Đjorđje Stanković von „Auferstehung„ auf dem Filmfestival in Cottbus Die Zentralfigur der Geschichte erwacht […]

„Houston, wir haben ein Problem“ von Žiga Virc

Auf zum Mond Aus Slowenien stammt ein Film, der sich schwer kategorisieren lässt und eindeutig zu den interessantesten Beiträgen des FilmFestivals in Cottbus gehört. Er wurde bereits auf anderen Festivals in Deutschland gezeigt, doch wird er vermutlich keinen Verleih finden. In „Houston, wir haben ein Problem“ bebildert Regisseur Ziga Virc einen sich offenbar hartnäckig haltenden […]

26. Filmfestival Cottbus vom 8. bis 13. November 2016

Ein Blick ins Programm der 26. Ausgabe des FilmFestival Cottbus, das bis 13. November das Beste auffährt, das das osteuropäische Kino zu bieten hat...

„Die Habenichtse“ von Florian Hoffmeister

Schuld an deinem Unglück Mit „Die Habenichtse“ verfilmt Regisseur Florian Hoffmeister den deutschsprachigen Roman von Katharina Hacker, der 2006 erschien und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Dabei geht es um die Liebesgeschichte eines ungefähr 30-jährigen Paares, das sich zwar liebt, aber trotzdem aneinander vorbei lebt. Um Isabelle nach Jahren wiedersehen zu können, lasst sich […]

Afrikamera im Kino Arsenal vom 1. bis 6. November 2016

In diesem Jahr setzt das Festival Afrikamera einen Schwerpunkt in seinem Programm, in dem es mehrere Spiel- und Dokumentarfilme präsentiert, die sich mit dem Thema sexuelle Minderheiten auseinandersetzen. Ergänzend kommen Filme zum Tragen, die einen leichteren Ton einschlagen, ohne dass sie auf das Aufzeigen sozialer Missstände verzichten würden.

BFF on the Road: 21. Busan International Filmfestival in Südkorea

Die 21. Ausgabe des Busan International Filmfestival drohte, nicht oder nur in reduzierter Form stattzufinden, da internationale Filmemacher, Schauspieler und Kritiker über Monate hinweg zum Boykott der Veranstaltung aufgefordert hatten. Es kam anders und wir waren dabei. Hier Teresa Venas Festivalbericht...

„Swiss Army Man“ von Dan Kwan und Daniel Scheinert

Menschliches Schweizer Taschenmesser Hank ist auf einer verlassenen Insel gestrandet und sieht keinen Ausweg mehr, als eine Leiche angeschwemmt wird. Bald stellt sich heraus, dass der vermeintlich leblose Körper als vielseitiges Hilfsmittel dienen kann. Die abgesonderten Gase fungieren als Düsen, die Hank übers Wasser tragen, der Kiefer dient als Nussknacker, die Zähne als Rasiermesser – […]

„Die Insel der besonderen Kinder“ von Tim Burton

Gefangen in der Zeitschleife Jake (Asa Butterfield) wurde seit Kindstagen von seinem Großvater Abe (Terence Stamp) mit fantastischen Geschichten in den Schlaf gewogen. Protagonisten in diesen waren Kinder, die mit Abe in einem Waisenhaus auf einer englischen Insel lebten und besondere Fähigkeiten hatten. Der eine war unsichtbar, die andere konnte schweben und eine weitere mit […]

Italienisches Filmfestival Berlin vom 6. bis 9. Oktober 2016

Während vier Tagen, vom 6. bis 9. Oktober 2016, präsentiert das Italienische Filmfestival Berlin eine Auswahl aktueller Filme aus Italien, die zum Teil nach einem erstaunlichen Publikumserfolg in den nationalen Kinos, auch internationale Aufmerksamkeit von Kritikern und Festivaljuroren erfuhren. Hier unsere Programmtipps...

„Wo ist Rocky II?“ von Pierre Bismuth

Den Berg vor lauter Felsen Pierre Bismuth (Oscar-Preisträger für das mit Charlie Kaufman und Michel Gondry geschriebene Drehbuch für „Vergiss mein nicht„/“Eternal Sunshine of the Spotless Mind„, 2004) präsentiert ein filmisches Werk, das sich schwer kategorisieren lässt. Es funktioniert als Hybrid aus Dokumentation und Fiktion, schwankt zwischen Parodie und Abenteuerfilm. Ed Ruscha gehört zu den […]

„Frantz“ von François Ozon

Besuch aus der Vergangenheit François Ozon setzt sich mit seinen Filmen, die sich im Allgemeinen einer eindeutigen Kategorisierung widersetzen, von der aktuellen französischen kinematografischen Produktion ab. Er mischt vielfach Burleske, Komödie, Musical und Melodrama. Ozons Geschichten spielen selten in der Gegenwart, meistens eignet sich der Regisseur eine bestimmte Epoche an, die er nach seinen Vorstellungen […]

„Quo vado – Der Vollposten“ von Gennaro Nunziante

Pasta, mamma und die Festanstellung Checco hat sich in seinem Amt für die Ausgabe von Jagd- und Angelscheinen heimisch eingerichtet. Zu überschaubaren Zeiten werden ihm Anträge für Lizenzen vorgelegt, er braucht nur seinen Stempel darunter zu setzen und erhält im Gegenzug kleine Aufmerksamkeiten in Naturalien. Als Beamter genießt er ein hohes Ansehen in der Gesellschaft […]

„Mi gran noche“ („My big night“) von Álex de la Iglesia

Schlachtfeld Fernsehstudio Der Regisseur Alex de la Iglesia und der Drehbuchautor Jorge Guerricaechevarría gehören zu den eindeutig besten Autoren schwarzer Komödien international, doch kommen die Spanier, die Meisterwerke wie „Muertos de risa“ (1999), Crimen ferpecto“ (2002) oder „Las brujas de Zugarramurdi“ (2013) geschaffen haben, kaum in die regulären deutschen Kinoprogramme. Der neueste Film der beiden, […]

„Welcome to Norway“ von Rune Denstad Langlo

Ausgebucht! Der Regisseur von „Nord“ (2009), Rune Denstad Langlo, präsentiert mit „Welcome to Norway“ eine Komödie über eine in den letzten Jahre in ganz Europa politischen und gesellschaftlichen präsenten Realität entzündet, über die, so glaubt man, keine Witze möglich sind. Primus ist Ende 40 und schon mit mehreren Geschäftsideen gescheitert. Auch das Hotel im Norden […]

„Multiple Schicksale“ von Jann Kessler

Wann ist Leben lebenswert? Multiple Sklerose, kurz MS, wird auch die Krankheit der vielen Gesichter genannt. Dies kommt daher, dass daran erkrankte Menschen mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Symptomen und Einschränkungen leben. Sie betrifft in Deutschland ungefähr 200.000 Individuen. MS ist die entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sich meistens in Lähmungserscheinungen der Muskeln manifestiert. […]

„Train to Busan“ von Sang-ho Yeon – 30. Fantasy Filmfest

Volle Fahrt voraus! Aus Südkorea kommt ein Horrorfilm mit Zombies, der im eigenen Land die Kinosäle stürmte und Rekorderlöse erzielt. Nachdem „Train to Busan“ als einziger reiner Horrorfilm in Cannes gezeigt wurde, feiert er Deutschlandpremiere am diesjährigen Fantasy Filmfest und soll Ende des Jahres in den regulären Kinos zu sehen sein. Verschiedene internationale Produktionsfirmen verhandeln […]

30. Fantasy Filmfest in Berlin vom 17. bis 28. August im Sony CineStar

Jubiläum! Das Fantasy Filmfest feiert seine 30. Ausgabe und gastiert von 17. bis 28. August 2016 im Cinestar im Sony Center. Los geht es mit “Swiss Army Man“, dem Debüt der Regisseure Dan Kwan und Daniel Scheinert. Hier unsere Programm-Empfehlungen...

„Te3n“ von Ribhu Dasgupta

Die Hartnäckigkeit des Großvaters Vor acht Jahren wurde die Enkelin von John Biswas (Amitabh Bachchan) entführt. Trotz Geldübergabe überlebte das Mädchen nicht. Der Täter ist noch immer flüchtig. Seitdem besucht John jeden Tag den Polizeiposten, um sich über den Ermittlungsstand zu informieren. Die Polizeichefin Sarita (Vidya Balan), seine im Rollstuhl sitzende Frau Nancy und auch […]

„Heimatland“ von Lisa Blatter, Gregor Frei, Jan Gassmann, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Michael Krummenacher, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Schweiwiller

„Die Wolke der Schande“ Mit „Heimatland“ kommt in die deutschen Kinos ein außergewöhnlicher Film aus der Schweiz, deren kinematografische Produktion im allgemeinen auf internationaler Ebene eher wenig Aufmerksamkeit genießt. Das Gemeinschaftswerk zehn junger Regisseure feierte 2015 in Locarno als einziger Schweizer Beitrag im Wettbewerb Premiere und erntete gemischte Kritik – er weiß offenbar zu polarisieren. […]

„Dibbuk – Eine Hochzeit in Polen“ („Demon“) von Marcin Wrona

Ein Geist aus der Vergangenheit „Dämon“ ist der letzte Film des in diesem Jahr verstorbenen polnischen Regisseurs Marcin Wrona. Es wird vermutet, dass sich Wrona im September im Alter von 42 Jahren selbst das Leben nahm. Wrona galt als einer der führenden Stimmen des neuen polnischen Films. Piotr (Itay Tiran) und Zaneta (Agnieszka Żulewska) wollen […]

„Demolition“ von Jean-Marc Vallée

Mit dem Kopf durch die Wand Davis (Jake Gyllenhaal) und seine Frau haben einen Autounfall. Während Davis nur ein paar Kratzer davonträgt, kommt für seine Frau jede Hilfe zu spät. Der Verlust versetzt ihn in eine Art Trancezustand, er ist unfähig, zu trauern und glaubt, dass dies daran liege, dass er seine Frau nie geliebt […]

„La isla miníma – Mörderland“ von Alberto Rodríguez

In Andalusien scheint nicht nur die Sonne Bisher blieb der spanische Regisseur Alberto Rodríguez, der bereits eine handvoll beachtlicher Filme gedreht hat, einem breiteren internationalen Publikum vorenthalten. Mit „La isla miníma – Mörderland“ rückt er nun, besser spät als nie, in den Fokus der europäischen Kritik. Mit der Werk sicher er sich in seinem Heimatland […]

5 Filme, die keiner im Juli verpassen sollte

Der Juli bringt Festival-Highlights aus Cannes und Berlin in die Kinos! Die teils gefeierten Werke führen uns von einer aus außer Kontrolle geratenen Schweiz über das abgeriegelte Nordkorea und Lampedusa nach Polen zu einer Hochzeit, auf der Toni Erdmann sicher auch seinen Spaß hätte... Unsere Filmtipps für den Juli!

„Meine Brüder und Schwestern im Norden“ von Sung-Hyung Cho

„Menschen wie Du und Ich“ Nach dem beeindruckenden und künstlerisch anspruchsvollen Dokumentarfilm des Ukrainers Vitaly Mansky „Under the sun“ kommt in kurzer Zeit ein zweiter Film in die Kinosäle, der den Alltag in Nordkorea einfängt und den Zuschauer tief zu berühren vermag. Dabei muss die deutsch-koreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho, so scheint es, nur ihre Kamera […]

„Julieta“ von Pedro Almodóvar

Ein „realistischer“ Almodóvar Nach der Premiere in Cannes wurde der neueste Streich von Pedro Almodóvar von der Presse als „Geniestreich“ oder „das beste Werk in Almodóvars Karriere“ gepriesen, doch wirkt „Julieta“ vielmehr als ein flaches Selbstplagiat der eigenen älteren Arbeiten. Weiterlesen: Unser Bericht aus Cannes „Zwischen Regen, Terrorangst und Frauenpower“ Die titelgebende Julieta will mit […]

„Café Belgica“ von Felix van Groeningen

Belgische Ballade Nach dem emotionalen Drama „The Broken Circle“ (2012) um ein unkonventionelles Paar, das seine Tochter in ihrem Kampf gegen Leukämie begleitet, geht es im neuen Film des Belgiers Felix van Groeningen erneut um das Thema Familie und intensive Gefühle. Anders als bei seinem Vorgängerfilm greift van Groeningen bei „Café Belgica“ auf eine klassischere, […]

„Henry Gamble’s Birthday Party“ von Stephen Cone

„Hasse die Sünde, liebe den Sünder„ Henry Gamble (Cole Doman) feiert seinen 17. Geburtstag. Zur Pool-Party erscheinen Schulfreunde und Mitglieder der evangelikalischen Gemeinde, die von seinem Vater, einem Pastor (Pat Healy), geführt wird. Sowohl die Gespräche der Jugendlichen als auch die der Erwachsenen kreisen um das Thema Sexualität. Auf beiden Seiten zeigt sich Anspannung, Unsicherheit, […]

„JeruZalem“ von Yoav & Doron Paz

Apokalypse in der heiligen Stadt 
Zwei junge Frauen wollen den Alltagsstress hinter sich lassen und reisen für einen Tapetenwechsel nach Israel, um sich in Tel Aviv ins als aufregend angepriesene Nachtleben zu stürzen. Im Flugzeug treffen sie auf einen jungen Mann, der sie überredet, erst einmal ein paar Tage in Jerusalem zu verbringen. Nur kurze […]

Unknown Pleasures-Kurator Hannes Brühwiler im Interview zur 2016er Ausgabe

Unknown Pleasures steht seit Jahren für Filmentdeckungen aus den USA. Mit seiner achten Ausgabe verändert sich das Festival und zieht gleich doppelt um: Aus dem Babylon ins Arsenal und das Il Kino sowie vom Winter in den Sommer. Berliner Filmfestivals hat Kurator Hannes Brühwiler einige Fragen gestellt…

Unknown Pleasures 2016 erstmals im Arsenal Institut für Film und Videokunst e.V. Kino in Berlin

Die inzwischen achte Ausgabe des American Independent Film Fest Unknown Pleasures widmet sich in einem diesjährigen Schwerpunkt dem Werk des us-amerikanischen Dokumentarfilmpioniers Ed Pincus. Darüber hinaus nimmt UP #8 in gewohnter Manier den US-Indie in seinen Fokus!

22. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg vom 4. bis 19. Juni 2016

Am 4. Juni eröffnet das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg zum 22. Mal seine Tore. Bis zum 19. Juni werden ungefähr 40 Filme, Dokumentationen und Fiktionen, mit jüdischem oder israelischem Bezug präsentiert. Dabei geht es um jüdische Gemeinden oder Persönlichkeiten aus aller Welt, um innergesellschaftliche Dynamik oder um herausragende Erlebnisse und Errungenschaften. Hier unsere Film-Empfehlungen...

1. International Space Film Festival vom 1. bis 5. Juni im CineStar

Parallel zur ILA, der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung, findet vom 1. bis 5. Juni 2016 im CineStar des Sony Centers in Berlin das erste International Space Film Festival statt. Hier unser Blick ins extraterrestrische Programm...

Panorama Colombia 2016 bringt Kolumbiens Kino ins Kreuzberger Moviemento

In diesem Jahr findet das Festival Panorama Colombia vom 26. bis 29. Mai zum zweiten Mal in Berlin statt und will sich zur Plattform für die aktuelle kinematographische Produktion des Landes etablieren.

Fragen an Berit Petzsch und Juliane Springsguth zu Stadtlichter – Internationale Lichtenberger Filmnächte

Das Filmfestival Stadtlichter – Internationale Lichtenberger Filmnächte hat gleich sieben besondere Orte als Kino-Spielorte für Lichtenberg entdeckt. Wir haben Projektleiterin Berit Petzsch und Kuratorin Juliane Springsguth einige Fragen gestellt…

„Der Nachtmahr“ von AKIZ

Das Monster und ich  Die 17-jährige Tina feiert mit ihren Freundinnen in leerstehenden Gebäuderuinen und Clubs Berlins bei lauter Musik, Alkohol und Drogen. Eines Nachts hat Tina eine Art übersinnliche Erfahrung, die sie aus der Bahn wirft. Sie kann sich nicht mehr auf ihren Schulalltag konzentieren, ihre Freunde reagieren verhalten, einzelne wenden sich bereits ab. […]

„Erlösung“ von Hans Petter Moland

Der Glaube an Gott Mikkel Nørgaard übergibt nach der Verfilmung von zwei Romanen des dänischen Erfolgsautors Jussi Adler-Olsen für den dritten Teil „Erlösung“ die Regie an Hans Petter Moland. An der Besetzung hat sich mit dem Zweigespann Nikolaj Lie Kaas und Fares Fares, als Inspektor Carl Mørck und sein Assistent Assad, nichts geändert. Mørck macht […]

„Much Loved“ von Nabil Ayouch

Das Geschäft mit der Liebe Der Filmtitel „Much Loved„, sehr oder viel geliebt, ist durchaus wörtlich zu nehmen. Dabei geht es in erster Linie um körperliche Liebe. In Marrakesch leben drei Frauen in einer Wohnung zusammen, ein Mann kümmert sich um die täglichen Besorgungen wie Lebensmittel und fungiert als ihr persönlicher Fahrer. Noha, Randa, Soukaina […]

„Mein Praktikum in Kanada“ (OT: „Guibord s’en va-t-en guerre“) von Philippe Falardeau

Demokratie auf dem Prüfstand Den ganzen Weg aus Haiti hat Souverain (Irdens Exantus) auf sich genommen, um in der kanadischen Provinz an der Seite eines parteilosen Abgeordneten seine praktischen Erfahrungen in der Politik zu machen. Mit seinem Wissensdurst, seinem Engagement und seiner pragmatischen Art wird er in kürzester Zeit ein wertvoller und unverzichtbarer Assistent für […]

6. Lakino Shorts: Vom 27. April bis 1. Mai 2016 im Sputnik und Lichtblick Kino in Berlin

Vom 27. April bis 1. Mai steigt die sechste Ausgabe des Kurzfilmfestivals Lakino, das mittlerweile einen festen Platz in der Berliner Festivallandschaft einnimmt. Für Liebhaber und Kenner des lateinamerikanischen Filmschaffens birgt es immer wieder neue Perlen, die ansonsten keine Plattform im herkömmlichen Kino- oder Fernsehprogramm finden.

„Trash Detective“ von Maximilian Buck

 „Cognac isch e Teufelszeug“ Betrunken und benebelt torkelt Uwe auf dem Festplatz herum, legt sich mit einem vorbeifahrenden Auto an, wendet sich anzüglich an eine junge Frau und gerät schließlich mit ihrem Vater in Streit, der ihm Bier ins Gesicht schüttet und ihn dann verjagt. Über den Vorfall scheint sich kaum einer der Anwesenden zu […]

„Nur Fliegen ist schöner“ von Bruno Podalydès

Das Leben genießen auf Französisch In ihrer neuen Komödie „Nur fliegen ist schöner“ vereinen die Brüder Bruno und Denis Podalydès erneut einige der renommiertesten Schauspieler des französischen Autorenfilms rund um eine abenteuerliche Liebesgeschichte und eine ungewöhnlichen Reise zu sich selbst. Michel (Bruno Podalydès) arbeitet in der Firma seines Bruders (Denis Podalydès) und langweilt sich. Er […]

„Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ von Manuel Inacker

Die Stadt in der Stadt In der Sektion Perspektive Deutsches Kino zeigt die Berlinale in diesem Jahr den Kurzfilm des jungen Filmstudenten Manuel Inacker. Er befindet sich im ersten Ausbildungsjahr an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, was seine Teilnahme am Festival eher außergewöhnlich macht, da ansonsten vielmehr Filme von Absolventen ausgewählt werden. Seine Dokumentation „Pallasseum […]

„Ich bin tot, macht was draus“ von Guillaume und Stéphane Malandrin

Rock n’Roll für immer Rock n’Roll spielt in der belgischen Komödie „Ich bin tot, macht was draus“ der Brüder Guillaume und Stéphane Malandrin die Hauptrolle. Dabei geht es nicht nur um einen Musikstil, sondern um eine Haltung zum Leben, das erst durch Freundschaft seinen Sinn erhält. Yvan (Bouli Lanners), Wim (Wim Willaert) und Jipé (Jacky Lambert) […]

7. Alfilm – Arabisches Filmfestival Berlin vom 6. bis 13. April 2016

In der siebten Ausgabe präsentiert das Arabische Filmfestival – Alfilm in Berlin, das als eine der europaweit wichtigsten Plattformen für die Förderung des arabischen Filmschaffens gilt, 16 dokumentarische und fiktive Filme sowie eine Vielzahl von Kurzfilmen in zwei verschiedenen Programmen. Unser Empfehlungen...

„Magical Girl“ von Carlos Vermut

Film noir aus Spanien Carlos Vermuts „Magical Girl“ eröffnete 2015 das das Spanische Filmfest in Berlin. Der Thriller, der in Spanien sehr positiv aufgenommen wurde und verschiedene Preise gewonnen hat, unter anderem erhielt die Hauptdarstellerin Bárbara Lennie den Goya als beste Schauspielerin, kommt nun in die deutschen Kinos. Luis kümmert sich alleine um seine an […]

Shebeen Flick 2016: Irisches Kino im Berliner Moviemento

Pünktlich zum St. Patrick’s Day, dem irischen Nationalfeiertag, am 17. März eröffnet das Shebeen Flick mit einer Auswahl aktueller und Klassiker des irischen Films. Das Kino Moviemento steht bis zum 20. März im Zeichen der “Grünen Insel”. Hier unser Blick ins Programm...

„El Clan“ („Der Clan“) von Pablo Trapero

Im Namen des Vaters Die Puccios gelten im Buenos Aires der 1980er-Jahre als geachtete Familie. Sie besitzen einen Lebensmittelladen und ein Fachgeschäft für Surfartikel, die Kinder gehen auf gute Schulen, die Jungen sind erfolgreiche Sportler. Hinter der glänzenden Familien-Fassade spielen sich allerdings kriminelle Machenschaften ab, deren Kopf der beispiellos skrupellose Vater Arquimedes (Guillermo Francella) ist. […]

66. Berlinale: „Des nouvelles de la planète Mars“ („News from planet Mars“) von Dominik Moll

Auf zum Mars Philippe Mars (François Damiens) arbeitet seit Jahren als Informatiker in der gleichen Firma. Als ihn sein Chef, der vor allem Philippes diplomatisches Gespür sehr lobt, für ein neues Projekt einteilt, findet er sich dem chaotischen und eigenwilligen Jérôme (Vincent Macaigne) gegenüber. Im Gegensatz zu Philippe wirkt er alles andere als ausgeglichen. Zu […]

„Agonie“ von David Clay Diaz

Wieso töten wir? Der Film mit dem bedeutungsschweren Titel „Agonie“ beginnt mit der folgenden Schlagzeile: „Ein Mann tötet seine Geliebte, zerstückelt sie und entsorgt sie im Müll“. Wie ein Damoklesschwert hängt diese Gewissheit fortan über dem Geschehen. Anhand von zwei voneinander unabhängigen Geschichten nähert sich der Zuschauer den möglichen Hintergründen für die Tat. Auf der […]

66. Berlinale: „Lao Shi“ von Johnny Ma

Wie viel Zivilcourage können wir uns leisten? Eine Traube von Menschen steht am Wegrand über einen bewusstlos am Boden liegenden jungen Mann gebeugt. Etwas abseits telefoniert ein anderer mit dem Notruf, der verspricht, schnellstmöglich Hilfe zu schicken. Der Mann, der mit seinem Taxi den Unfall mit dem Motorradfahrer provoziert hat, entscheidet sich dafür, den Verletzten […]

66. Berlinale: „Shelley“ von Ali Abbasi

Teufelsbrut Elena (Cosmina Stratan) kommt aus Rumänien und möchte in Dänemark als Haushaltshilfe bei einem Ehepaar genug Geld verdienen, um sich und ihrem Sohn Nicu in der Heimat eine Wohnung kaufen zu können. Mitten in der unberührten Natur an einem See und in der Nähe eines Waldes leben die Eheleute in einfachen Verhältnissen. Sie pflanzen […]

66. Berlinale: „Shepherds and Butchers“ von Oliver Schmitz

Lizenz zum Töten Südafrika Ende der 1980er Jahre: Leon (Garion Dowds), weiß, 19 Jahre alt, steht wegen Mordes an sieben schwarzen Sportlern vor Gericht. Total verstört über die eigene Tat, an die er sich nicht mehr richtig erinnern kann, lehnt er erst jede Verteidigung ab. Ein erfahrener Anwalt und langjähriger Todesstrafegegner (gespielt vom englischen Komiker […]

66. Berlinale: „Chang Jiang Tu“ („Crosscurrent“) von Yang Chao – Silbernen Bär

„Was hält die Sonne und den Mond am Himmel?“ Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Gao Chun (Qin Hao) das alte, verrostete Frachtschiff und macht sich mit seinem Onkel und dem jungen Matrosen von Shanghai auf den Weg nach Yibin, um dort wertvolles Fischgut abzuliefern. In einer Schachtel versteckt, entdeckt Gao Chun eine Gedichtesammlung, auf […]

66. Berlinale: „Jug-yeo-ju-neun Yeo-ja“ („The Bacchus Lady“) von E J-yong

Selbst ist die Frau ‚So-young‘, aus dem Englischen abgeleitet für „so jung“, gilt als Pseudonym, das eine ältere Dame für den Kontakt mit ihren Kunden wählt. Sie arbeitet als Prostituierte in Seoul. Ihre Kunden trifft sie im Park oder spricht sie direkt auf der Straße an: „Wie wäre es mit einem Date?“. Dann geht sie […]

Interview mit „Another way“-Regisseur Chang-ho Cho

“Another way“, der neue Film des von Chang-ho Cho, wurde beim diesjährigen Black movie-Festival in Genf gezeigt. Berliner Filmfestivals hat sich mit ihm getroffen und sich mit dem koreanischen Regisseur über das Thema Selbstmord in der koreanischen Gesellschaft und die Reaktionen auf seinem Film unterhalten.

„Another way“ von Chang-ho Cho

Bis das Eis bricht Als „schwarzer Vogel“ meldet sich ein junger Mann auf einer Internetplattform, die dazu dienen soll, Gleichgesinnte zu finden – Menschen, die Selbstmord begehen wollen. Die Resonanz ist eher mäßig, eine einzige junge Frau, die sich „weißer Vogel“ nennt, sucht den Kontakt. Die beiden verabreden sich in wenigen Sätzen dazu, den gefassten […]

BFF on the Road: Black movie in Genf

Berliner Filmfestivals reiste in die Schweiz zum Black movie, dem "Festival für den unabhängigen Film", das 2016 mit über 100 Filmen aus allen Kontinenten seine 17. Ausgabe feierte.

„Nichts passiert“ von Micha Lewinsky

Augen zu und durch Nach der leichten Liebesgeschichte „Die Standesbeamtin“ (2009) inszeniert der Schweizer Regisseur Micha Lewinsky, der in Berlin lebt, mit „Nichts passiert“ ein tragisch-komisches Sozialdrama und knüpft damit an seinen ersten herausragenden Film „Der Freund“ (2008) an. Lewinskys Interesse gilt eindeutig Außenseiterfiguren. So übernimmt in „Nichts passiert“ Devid Striesow die Rolle des verunsicherten […]

Interview mit „Clever“-Regisseur Federico Borgia

Auf dem Black Movie-Festival in Genf hat Berliner Filmfestivals Federico Borgia, Regisseur der Komödie “Clever”, getroffen und mit ihm über Bodybuilding, den südamerikanischen Machismus und den Prozess des Filmemachens im Allgemeinen gesprochen.

„Der Bunker“ von Nikias Chryssos

Parodie des Bildungssystems Vater, Mutter und Kind wohnen in einem Bunker mitten in den Wäldern. Auf der Suche nach Ruhe, um sich auf seine Abhandlung über ein Thema der Teilchenphysik konzentrieren zu können, mietet sich „der Student“ bei ihnen ein. Doch die versprochene Ruhe tritt nicht ein, denn „der Student“ wird sogleich mit der Erziehung […]

„Alle Katzen sind grau“ von Savina Dellicour

Die Suche nach dem Vater Mit „Alle Katzen sind grau“ präsentiert die Französische Filmwoche dem Berliner Publikum das Langspielfilmdebüt der belgischen Regisseurin Savina Dellicour, das bereits 2014 seine Deutschlandpremiere feierte und an verschiedenen Festivals des Landes teilnahm. In Brüssel treffen ein Mann mittleren Alters, Paul (Bouli Lanners), und eine Heranwachsende mit dem für das französische […]

„Die Vorsehung“ von Afonso Poyart

Wie viel Schmerz gehört zum Leben? Einmal mehr kann Anthony Hopkins seine Fähigkeiten in der Rolle eines überdurchschnittlich intelligenten Sonderlings unter Beweis stellen. In „Die Vorsehung“ steht er dieses Mal auf der Seite des Gesetzes im Kampf gegen einen Serienmörder, der den Behörden manche Rätsel aufgibt. Nach dem Tod seiner Tochter hat sich Dr. Clancy […]

Cinéfête 16: Französisches Jugendfilmfestival

Seit 2000 besteht das Filmfestival Cinéfête, das spezifisch für Kinder und Jugendliche ausgerichtet wird, um sie der französischen Sprache anhand des lebendigen Mediums des Films näher zu bringen. Es gastiert zeitgleich mit der Französischen Filmwoche in Berlin.

Neues französisches Kino: Axelle Ropert und Serge Bozon im Kino Arsenal

Begleitend zum offiziellen Programm der Französischen Filmwoche präsentiert das Kino Arsenal vom 10. bis 15. Dezember eine Auswahl der Filme von Serge Bozon und Axelle Ropert.

„Die Lehrerin“ von Alexej Petruchin

Bildung braucht der Mensch Schauplatz des Verbrechens ist eine mittelgroße Schule in Russland. Ein scheinbar gewöhnlicher Schultag beginnt mit rennenden Kindern, kreischenden Mädchen und einer strengen Direktorin (Anna Tschurina), die mit Argusaugen alles inspiziert: Die Flure wurden nur flüchtig geputzt, die Kleidung ihrer unterwürfigen Assistentin sei eine Beleidigung fürs Auge und der Hauswart liegt betrunken […]

„Orleans“ von Andrey Proshkin

Recht und Ordnung „Orleans“ mutet auf den ersten Blick wie ein klassischer Kriminalfilm an: Eine verstümmelte Leiche liegt auf einer Müllhalde und der Illusionist eines Zirkus‘, der „russische Bürger auseinander sägt“, steht schnell als mutmaßlicher Täter fest. Doch dazwischen tauchen verschiedene Figuren auf, die scheinbar nichts mit dem Mord zu tun haben. Lida arbeitet in […]

Russische Filmwoche in Berlin vom 25. November bis 2. Dezember 2015

Wir haben uns im Programm der 11. Russischen Filmwoche umgesehen. Hier unsere Film-Tipps...

„Mia madre“ von Nanni Moretti

Hommage an die Mutter Sein neues Werk „Mia madre“ gewann in Cannes den Preis der Ökumenischen Jury. Der italienische Regisseur Nanni Moretti scheint am Festival gerngesehener Dauergast zu sein, mehrere seiner Filme wurden hier prämiert. Als Alter-ego des Autors, der mit „Mia madre“ eine Mischung aus Sozialdrama und Komödie präsentiert, tritt Margherita (Margherita Buy) als […]

Afrikamera 2015: Interview mit dem Direktor Alex Moussa Sawadogo

Afrikamera geht in diesem Jahr in die achte Runde und präsentiert vom 10. bis 15. November aktuelle Filme mit Schwerpunkt auf der Region der großen Seen. Die Mehrzahl der Beiträge aus Ruanda, Burundi und dem Kongo verarbeiten Themen wie Genozid und Menschenrechte, bieten aber auch Einblicke in den Alltag ihrer Bewohner...

Länderfokus Südkorea beim Dok Leipzig 2015

Unser Korea-Expertin Teresa Vena hat sich für Berliner Filmfestivals den Länderfokus Südkorea beim Dok Leipzig 2015 angesehen und interessante Rückschlüsse gezogen...

„Under the sun“ von Vitaly Mansky

Das beste Land der Welt Im ersten Moment scheinen die Bilder von Manskys Dokumentarfilm „Under the sun“ aus einer Margarine- oder Waschmaschinenwerbung der 1950er Jahre zu stammen. Sie zeigen die ideale Familie, Vater, Mutter und Tochter, in der idealen Wohnung mit perfekt sitzender Frisur, adretter Kleidung und einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Ein Kinderlied ertönt: […]

Sehnsucht nach dem Regen. Neues chinesisches Kino 2009-2015 im Zeughauskino Berlin

Ab dem 30. Oktober bis zum 29. November 2015 zeigt das Zeughauskino eine Reihe chinesischer Filme aus den letzten sechs Jahren. Die Auswahl kuratierte die Filmkritiker-Arbeitsgemeinschaft "The Canine Condition" und gibt mit den insgesamt 25 Filmen, darunter vier Dokumentarfilme, einen repräsentativen Überblick ins aktuelle abwechslungsreiche Filmschaffen des Landes.

„Der letzte Wolf“ („Le dernier loup“) von Jean-Jacques Annaud

Wolfsrudel Mit „Der letzte Wolf“ realisiert der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud nach siebenjährigen Bemühungen einen Film, der auf dem erfolgreichen Roman „Der Zorn der Wölfe“ von Lü Jiamin basiert. Seit seinem Erscheinen 2004 gilt das Buch – neben Maos „Das kleinen roten Buch“ – als das meist gelesene in China. Darin spielen die Innere Mongolei, […]

„Clever“ von Federico Borgia und Guillermo Madeiro

Muskeln, PS und Gefühle Als Protagonist und Namengeber der skurrilen Komödie aus Uruguay fungiert der ungefähr 40-jährige „Clever„. So richtig schlau kommt er allerdings nicht daher – doch damit unterscheidet er sich nicht wirklich von den Menschen in seinem Umfeld. Neben dem intensiven Wunsch wieder mit seiner Ex-Frau zusammenzukommen, beschäftigen Clever zwei Dinge: Sein Aussehen […]

„Ordinary people“ von Byungjune Kim

Der Kampf des kleinen Mannes Wie der Titel des Filmes suggeriert, steht in „Ordinary people“ von Byungjune Kim ein durchschnittlicher Mann mittleren Alters aufgrund eines Missverständnisses, ungewollt im Rampenlicht. Diese teils subtile, teils ausschweifende Kriminalkomödie gehört eindeutig zu den Entdeckungen auf dem diesjährigen Busan Filmfestivals. Sein Vorgesetzter setzt Jaepil massiv unter Druck. Er verlangt von […]

7. chilenischer Filmzyklus im Babylon:Mitte in Berlin

Zum siebten Mal initiiert die chilenische Botschaft in Berlin mit der Unterstützung des Istituto Cervantes einen Filmzyklus, der auf die aktuelle cinematografische Produktion des Landes aufmerksam machen soll. Ab dem 5. Oktober stellen sich jeweils Montagabend bis zum 2. November insgesamt fünf Werke aus den Jahren 2012 bis 2014 vor.

BFF on the Road: Zu Gast auf dem 20. Busan International Film Festival in Korea

Für Berliner Filmfestivals hat sich Autorin Teresa Vena auf den weiten Weg gen Busan gemacht. Hier ihr Bericht vom wichtigsten Filmfestival Koreas mit den großen Gewinnern und Entdeckungen aus Fernost!

Interview mit Santiago Gómez Rojas, Direktor Spanisches Filmfest Berlin

Von 6. bis 11. Oktober steigt die vierte Ausgabe des Spanischen Filmfest Berlin (SFFB). Von Festival-Direktor Santiago Gómez Rojas erfahren wir im Interview was das Programm bietet, wieso das Festival das Babylon:Mitte verlassen hat und wo sich das Festival in Spaniens Kulturszene einordnet.

5 Filmtipps für das 4. Spanische Film Fest Berlin

Das Spanische Filmfest Berlin (SFFB) kehrt von 6. bis 11. Oktober mit seiner vierten Ausgabe in das Kino Moviemento zurück, wo es einst seine Premiere feierte. Für Berliner Filmfestivals haben sich Emily Grunert und Teresa Vena in dem mit Festivalperlen prall gefüllten Programm umgesehen und empfehlen euch diese fünf Werke…

Interview mit Martín Rejtman während des „Nuevo cine argentino“ im HKW

Anlässlich der Retrospektive “Nuevo cine argentino” im Haus der Kulturen der Welt ist Martin Rejtmans letzter Film “Dos disparos” (2014) in Berlin zu sehen. Teresa Vena hat sich mit dem Regisseur über den argentinischen Autorenfilm, Humor und die Unterschätzung der Blockflöte als salonfähiges Instrument unterhalten.

„La ciénaga“ von Lucrecia Martel

Morast unter den Füßen „La ciénaga“ von Lucrecia Martel gilt als eines der Schlüsselwerke für die Entwicklung und den internationalen Erfolg des neuen argentinischen Films der letzten etwa 20 Jahre. Bei seinem Erscheinen 2001 nahm das Werk, das durch einen konsequenten künstlerischen Entwurf überzeugt, Kritiker und Publikum für sich ein, indem es sich vehement den […]

„Kill the Messenger“ von Michael Cuesta

Wo Mediensatire auf Politthriller trifft Michael Cuestas Politthriller „Kill the Messenger“ greift, wie dies nicht nur im US-amerikanischen Kino mit Vorliebe geschieht, die Angst der Mittelschicht auf, Opfer von illegalen Machenschaften seitens der eigenen Regierung zu werden. Webb arbeitet bei einer Lokalzeitung in Kalifornien, offensichtlich unterfordert, was seine Fähigkeiten angeht – und macht Jagd auf […]

„Dos disparos“ von Martín Rejtman

Direkt ins Ziel Fast zwei Minuten lang bewegt sich ein Junge mit ausdrucksloser Mimik zu Technomusik, die Lichteffekte der Disko prasseln wie farbiger Regen auf ihn herab. Mit dieser poetischen Sequenz beginnt „Dos disparos“ und hält auch für den Rest des Filmes eine unaufgeregte und anrührend-komische Atmosphäre aufrecht. Nachdem Mariano im Schwimmbad vor dem Haus […]

Haus der Kulturen der Welt: Nuevo Cine Argentino vom 9. bis 20. September 2015

Für das HKW hat Autor Alan Pauls eine Reihe kuratiert, die von 9. bis 20. September das Nuevo Cine Argentino beleuchtet. Berliner Filmfestivals hat Einblicke in das facettenreiche Programm genommen und drei Empfehlungen für euch...

„Therapie für einen Vampir“ von David Ruehm

Ein Vampir auf der Couch 1930 in Wien: „Was führt Sie zu mir?“ – „Meine Frau, ich hasse sie!“ Der Psychiater Sigmund Freud bekommt Besuch von einem frustrierten Ehemann, der die Gesellschaft seiner Frau nicht mehr aushält und dem Verlust seiner wahren Liebe nachtrauert. Soweit nichts Umgewöhnliches. Doch Graf Géza von Közsnöm gehört einer besonderen […]

„Die Kleinen und die Bösen“ von Markus Sehr

Der Intellektuelle und das Rauhbein Christoph Maria Herbst („Stromberg“) als Protagonisten für einen Film aufzuführen, klingt auf den ersten Blick als Garant für eine solide Komödie. Dies gilt grundsätzlich auch für „Die Kleinen und die Bösen„, zumindest bis ungefähr zur Hälfte des Films. Als Bewährungshelfer schlägt sich Benno mit Kleinkriminellen herum, die ununterbrochen versuchen maximale […]

„Das Märchen der Märchen“ von Matteo Garrone

Märchenstunde Mit „Das Märchen der Märchen“ kommt aus Italien ein Filmepos in die deutschen Kinos, das mit einer prominenten Besetzung, aufwendigen Kulissen und fantastisch-überwältigenden Geschichten aufwartet. Als Grundlage dient das literarische Ausnahmewerk von Giambattista Basile „Il racconto dei racconti“ aus dem 17. Jahrhundert, das die Form der Erzählung in der Erzählung aufweist. Das Geschehen spielt […]

„Gallows“ von Travis Cluff und Chris Lofing

Galgenhumor Für den Horrorfilm „Gallows“ zeichnen die Produzenten von „Paranormal Activity“ (2007) verantwortlich und setzen auf die gleiche formale Machart. Das ganze Geschehen verfolgt der Zuschauer durch eine von den Protagonisten geführte Kamera. Diese sogenannte „Found-Footage“-Technik, wie sie für das Horrorfach besonders beliebt ist und teilweise erfolgreich eingesetzt wird, wie zuletzt in der spanischen „REC„-Serie […]

„A girl walks home alone at night“ von Ana Lily Amirpour

Vampire leben nachts In „A girl walks home alone at night“ rechnet eine junge Vampirin mit „bösen“, frauenfeindlichen Männern ab. Der Debütfilm der iranisch-amerikanischen Regisseurin Ana Lily Amirpour, in schwarz-weiß gedreht, setzt auf poetische Bildfindung und suggestive Musik. Arash ist Mitte Zwanzig und gut aussehend. Er hat lange auf seinen 60er-Jahre-Wagen gespart, der neben einer […]

„Office“ („Opiseu“) von Won-chan Hong

Amoklauf im Büro Gewaltätige Thriller mit einer von Rache motivierten Handlung (sogenannte „Revenge“-Filme) gehören in der südkoreanischen Filmproduktion zu einem beliebten und erfolgreichen Segment. Trotzdem sind die cineastischen Werke aus Koreas Süden in Europa nur sehr beschränkt bekannt. Neben „Snowpiercer“ (2013, Joon-ho Bong), „The Berlin File“ (2013, Seung-wan Ryoo) oder „Sympathy for Mr. Vengeance“ (Chan-wook […]

„Shrew’s Nest“ („Musarañas“) von Juanfer Andrés und Esteban Roel

Nachbarschaftshilfe Álex de la Iglesia, der spanische Meister des Genres, hat „Shrew’s Nest“ höchstpersönlich produziert. Das Spielfilmdebüt von Juanfer Andrés und Esteban Roel orientiert sich inhaltlich erstaunlich nahe an Stephen Kings Roman „Misery„. Montse lebt in den 1950er Jahren seit dem Tod ihrer Mutter und dem Verschwinden des Vaters mit ihrer jüngeren Schwester in einer […]

UFA-Filmnächte vom 20. bis 22. August 2015 auf der Berliner Museumsinsel

Der Kolonnadenhof der Museumsinsel verwandelt sich in ein Freiluftkino. Zwischen Alter Nationalgalerie und Neuem Museum präsentieren die UFA-Filmnächte drei markante und einflussreiche Werke des deutschen Stummfilms der späten 1920er Jahre. Wir verlosen Tickets!

„Réalité“ („Reality“) von Quentin Dupieux

Auf der Suche nach dem perfekten Schrei Quentin Dupieux, Stammgast auf dem Fantasy Filmfest, präsentiert mit „Réalité“ seine neueste surrealistisch anmutende Produktion. Nach „Rubber“ (2010), „Wrong“ (2012) und „Wrong Cops“ (2013) mischt der französische Filmautor und Musiker in „Réalité“ die Ebenen zwischen Realität und Fiktion auf noch radikalere Weise als zuvor und fordert vom Zuschauer […]

„Maggie“ von Henry Hobson

Schwarzenegger als sensibler Familienvater „Maggie„, das Spielfilmdebüt des US-amerikanischen Regisseurs Henry Hobson, hat von sich hören lassen, besonders da darin Arnold Schwarzenegger neben seinem Auftritt in „Terminator: Genisys“ erneut in einer Hauptrolle zu sehen ist. Doch unterschiedlicher könnten die von ihm gespielten Figuren nicht sein. Eine Virus-Epidemie, die die Menschen in Zombies verwandelt, konnte dank […]

„Ruined Heart – Another Lovestory Between a Criminal and a Whore“ von Khavn

Romeo und Julia von heute Der philippinische Künstler Khavn (de la Cruz), ein Filmautor, Musiker und Schriftsteller hat „Ruined Heart“ geschaffen. Die Einordnung des Werks gestaltet sich schwierig, da es sich bei weitem um keinen klassischen Spielfilm handelt, sondern viel mehr um ein Feuerwerk musikalischer Einlagen. Die Handlung des Films ist eigentlich im Untertitel bereits […]

COFFI – Italian Film & Art Festival 2015 in der Willner Brauerei

Am Wochenende vom 9. bis 12. Juli 2015 findet die zweite Ausgabe des COFFI - Italian Film & Art Festival statt. Das interessierte Filmpublikum kann sich auf eine Auswahl italienischer Filme der letzten Jahre freuen. Das Programm besteht aus Kurz- und Langfilmen, die verschiedene italienische Regionen und Lebensarten thematisieren.

„Kafkas Der Bau“ von Jochen Alexander Freydank

Ein Bild des Zerfalls „Ich habe den Bau eingerichtet und er scheint wohlgelungen.“ Mit diesem Satz beginnt die Erzählung von Franz Kafka „Der Bau„, die Regisseur Jochen Alexander Freydank mit Axel Prahl („Tatort„(Münster), „Rico, Oscar und die Tieferschatten„) in der Hauptrolle verfilmt hat. Bei Kafka erzählt ein dachsähnliches Tier in der Ich-Form von seinem Bau, […]

„It Follows“ von David Robert Mitchell

Sex kann tödlich sein Man nehme eine Gruppe Jugendlicher, zerrüttete Familienverhältnisse, unerwiderte Liebe und erste sexuelle Erfahrungen, mische alles und wähle als Schauplatz einen heruntergekommenen Ort, zum Beispiel Detroit bei Nacht: Das sind sowohl klassische wie wirkungsvolle Elemente für einen Horrorfilm mit denen auch „It Follows“ arbeitet. Eine junge Frau hat Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund. […]

Das Il Kino in Berlin-Neukölln

Das „Il Kino“ lädt seit November 2014 Filmliebhaber in den Neuköllner Reuterkiez ein. Ganz nach dem Motto „Klein aber fein“ präsentiert das Kino ein erlesenes, abwechslungsreiches Programm. Zum Beispiel am Sonntag, den 28. Juni, wenn dort die Klunkerkranich-Doku “Du musst dein Ändern leben” von Benjamin Riehm läuft...

Laurel & Hardy-Retrospektive im Babylon-Mitte, 19. bis 28. Juni 2015

Das Babylon:Mitte widmet dem Komikerduo Stan Laurel und Oliver Hardy vom 19. bis 28. Juni eine umfangreiche Retrospektive. In 40 thematischen Programmen kann das Publikum über 80 Filme des Paares neu erleben. Im deutschen Sprachraum auch unter dem Namen "Dick und Doof" bekannt, faszinieren sie noch heute Kinder wie Erwachsene in gleichem Maße. Ihre Komik hat die Zeit überdauert.

„Men & Chicken“ von Anders Thomas Jensen

„Unterbrich mich nicht“ Nach dem Erscheinen von Susanne Biers Sozialdrama „Zweite Chance„, für das Anders Thomas Jensen das Drehbuch geschrieben hat, folgt nun die ebenfalls von ihm stammende schwarze Komödie „Men & Chicken„, bei der er selbst die Regie übernahm. Weiterlesen: Unsere Kritik zu „Zweite Chance“ von Susanne Bier. Nach dem Tod ihres Vaters erfahren […]

Francesco Rosi-Retrospektive im Babylon-Mitte

Das Babylon-Mitte widmet dem im Januar diesen Jahres verstorbenen italienischen Regisseur Francesco Rosi vom 6. bis 14. Juni eine Retrospektive. Rosi, selbst aus Neapel stammend, interessierte sich in seinen Filmen für die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der - noch heute - als rückständig geltenden süditalienischen Regionen.

„8 Namen für die Liebe“ von Emilio Martínez Lázaro

Liebe auf Baskisch Sie lieben sich, sie hassen sich, sie lieben sich. „8 Namen für die Liebe“ des spanischen Regisseurs Emilio Martínez Lázaro bleibt diesem klassischen Handlungsverlauf bei Liebeskomödien treu. Damit trifft er offensichtlich einen Nerv bei seinem Publikum, in Spanien konnte der Film bisher über 10 Millionen Kinobesucher verbuchen. Rafa (Dani Rovira) kommt aus […]

„Ein Papagei im Eiscafé“ von Ines Thomsen

Klatsch und Tratsch beim Friseur In der Altstadt von Barcelona, nahe an der Küste, befindet sich das ärmliche Viertel El Raval, das eine hohe Ausländerquote hat. Immigranten aus allen Richtungen und Kontinenten haben sich hier niedergelassen und nach und nach Teile der autochthonen Bevölkerung ersetzt. Regisseurin Ines Thomsen zeichnet mit „Ein Papagei im Eiscafé“ ein […]

Fassbinder-Retrospektive im Kino Arsenal

Ab dem 1. Juni 2015 zeigt das Kino Arsenal jeden Montag einen Film Fassbinders. Den Auftakt macht "Warnung vor einer heiligen Nutte" von 1971. In chronologischer Reihenfolge werden bis zum 17. August insgesamt elf Filme aus dem umfangreichen Oeuvre gezeigt.

„Die Augen des Engels“ von Michael Winterbottom

Marginale Medienschelte Basierend auf dem Roman „Angel Face“ von Barbie Latza Nadeau, der sich mit dem Mordfall Amanda Knox beschäftigt, drehte der englische Regisseur Michael Winterbottom einen psychologisierenden Thriller mit Daniel Brühl in der Hauptrolle. Der junge Filmemacher Thomas Lang (Daniel Brühl) befindet sich in einer Lebenskrise, nachdem er sich von seiner Partnerin getrennt hat […]

„Die Frau in Gold“ von Simon Curtis

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ Während der Enteignung der Juden durch das Nazi-Regime wechselten eine Vielzahl von Kunstwerke ihre Besitzer. Einer Schätzung nach soll dies innerhalb von Deutschland und Österreich ungefähr 200.000 Werke betroffen haben. Eine Restitution an die Erben begann bereits nach dem Krieg durch die Alliierten, doch fand insbesondere in den […]

„Lost River“ von Ryan Gosling

Faszinierendes Detroit Der im kanadischen London geborene Schauspieler Ryan Gosling („Only God Forgives„, „The Place Beyond the Pines„) präsentiert mit seinem Regie-Debüt „Lost River“ einen hoch-ästhetischen Film, der den Zuschauer in eine surreale, skurrile Welt entführt. Billy (Christina Hendricks) lebt mit ihren beiden Söhnen Bones (Iain de Caestecker) und Franky in einer halbverlassenen und verwüsteten […]

21. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam wartet mit einen Programm von insgesamt 28 Spiel- und Dokumentarfilmen, vier Kurzfilmen und einer Fernsehserie auf.

„Wir sind die Besten“ von Lukas Moodysson

„Wir hassen Sport“ Stockholm 1982. Punk ist tot, oder doch nicht? Sicherlich nicht für Bobo und Klara, die beiden heranwachsenden Mädchen, die ihre Umgebung und insbesondere ihre Eltern als Verräter an dieser für sie einzig wahren Lebenseinstellung ansehen. Den Hänseleien in der Schule und in der Öffentlichkeit zum Trotz trägt Bobo eine knabenhafte Kurzhaarfrisur und […]

Nordlichter – Neues Kino aus Skandinavien in Berlin

Das Filmfestival Nordlichter – Neues Kino aus Skandinavien bringt von 30. April bis 13. Mai 2015 eine Auswahl von fünf Filmen, jeweils einer aus Dänemark, Schweden, Island, Finnland und Norwegen, in den Kinos fsk und Brotfabrik nach Berlin. Hier unsere Filmtipps...

„The Voices“ („Die Stimmen“) von Marjane Satrapi

„Der Kater ist schuld“ In „The Voices“ entwickeln Regisseurin Marjane Satrapi („Persepolis„, „Huhn mit Pflaumen„) und Drehbuchautor Michael R. Perry („Paranormal Activity 2„, 2010) aus dem ernsten Thema Schizophrenie eine mitreißende Komödie, wenn auch mit ausgeprägtem Horror-Charakter. Der gut aussehende Jerry (Ryan Reynolds) packt in einer Fabrik Badewannen für den Versand ein, geht regelmäßig zu […]

„The Gunman“ von Pierre Morel

"The Gunman" ist der zweite Thriller von Regisseur Pierre Morel mit einem prominenten Schauspieleraufgebot. Sean Penn übernimmt eine für ihn unübliche Rolle und folgt somit dem Vorbild seines Kollegen Liam Neeson, der sich immer mehr in der Actionheldrolle wohl zu fühlen scheint.

Kritisches Kino aus Zentralamerika: Menschenrechtsfilmfestival Guatemala im Exil

Vom 28. April bis 3. Mai 2015 findet in Berlin unter dem Titel “Kritisches Kino Zentralamerika” die erste Ausgabe des Dokumentar- und Menschenrechts-Filmfestivals Guatemala im Exil statt - politische Repression machte den Schritt unumgänglich...

44. Sehsüchte: Das größte Studentenfilmfestival Europas an der Filmuniversität Potsdam „Konrad Wolf“

Vom 22. bis 26. April 2015 findet in Potsdam die 44. Ausgabe von Sehsüchte, dem größten europäischen Studentenfilmfestival, statt. Wir wissen, was euch erwartet. Unser Ausblick... und ein Gewinnspiel!

„Ex Machina“ von Alex Garland

Gott spielen In einem hochmodernen Haus in den Bergen, die Architektur à la Frank Lloyd Wright, lebt zurückgezogen Nathan (Oscar Isaac), der Chef einer Internetfirma, der mit der erfolgreichen Vermarktung einer Suchmaschine reich geworden ist. Das Anwesen dient gleichzeitig als eine Forschungsstation, in der Nathan Maschinen baut, die er mit künstlicher Intelligenz versieht. So auch […]

Lakino Kurzfilmfestival 2015 im Lichtblick und Kino Movimento Berlin

Vom 22. bis 26. April 2015 findet die 5. Ausgabe des Lakino Kurzfilmfestivals statt und lädt Liebhaber des lateinamerikanischen Films im Frühling zur Entdeckung von Kurzfilmen ein.

„Bastardo“ von Néjib Belkadhi

Gotham City auf Tunesisch Ein Witwer findet einen Säugling in einer Mülltonne, nimmt ihn mit nach Hause und zieht ihn als eigenen Sohn auf. Die beiden wohnen in einem äußerst ärmlichen Außenbezirk von Tunis, in dem ein Familienclan Schutzgelder eintreibt und eine Grundatmosphäre aus Angst und Abhängigkeit verbreitet. Selbst nach 30 Jahren nennen Mohsen, den […]

6. Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM mit Schwerpunkt Ägypten

Vom 8. bis 15. April 2015 findet in Berlin in den Kinos Arsenal und Babylon-Mitte die sechste Ausgabe von ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin statt. Berliner Filmfestvals hat sich im Programm umgeschaut und empfiehlt folgende Filme…

„Still the Water“ („Futatsumo No Mado“) von Naomi Kawase

Belehrung über den Sinn des Lebens „Still the Water“ der japanischen Regisseurin Naomi Kawase ist ein emotionsgeladenes Epos, in dem Tod und Liebe die Hauptrollen spielen. Aus der Perspektive von zwei Heranwachsenden erzählt, ist der Film gleichzeitig eine Hymne an das Meer und dessen tobende Kraft. Der sensible und schüchterne Kaito lebt seit der Trennung […]

„Zu Ende ist alles erst am Schluss“ von Jean-Paul Rouve

Glück hat kein Alter Nach „Monsieur Claude und seine Töchter“ kommt mit „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ (franz. „Les souvenirs„) eine neue leichtfüßige Komödie aus Frankreich in die Kinos, die die Zuschauer über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens aufklärt. Der junge Romain kommt zu spät zur Beerdigung seines Großvaters, weil er sich […]

„Messi – Der Film“ von Alex de la Iglesia

„Er kann alles“ Der spanische Regisseur Alex de la Iglesia widmet dem weltweit gefeierten argentinischen Fußballspieler und FC Barcelona-Stürmer Lionel „Leo“ Messi eine kurzweilige, unkonventionelle Dokumentation. Jugendfreunde, Lehrer, ehemalige Mitspieler und aktuelle Teamkollegen sowie Fußballexperten finden sich in einem Restaurant in Spanien ein, um über die Hauptfigur Messi zu sprechen. Sie sitzen in Gruppen an […]

„The Guest“ („Der Gast“) von Adam Wingard

Der unheimliche Gast Adam Wingard präsentiert nach dem spannenden Horror-Thriller „You’re Next“ von 2011 mit „The Guest“ erneut eine Geschichte um eine brutale Mordserie, die ihren Ursprung im Familienkreis hat. Dieses Mal steht nicht Habgier und ein ausgeklügelter Plan dahinter, sondern alles entspringt einem missverstandenen Helferinstinkt und purem Wahnsinn. David ist ein junger Soldat, der […]

„Warte, bis es dunkel wird“ („The Town That Dreaded Sundown“) von Alfonso Gomez-Rejon

Mehrschichtiger Horrorfilm Mit „Warte, bis es dunkel wird“ knüpfen Regisseur Alfonso Gomez-Rejon („American Horror Story„, 2011-2014) und die Produzenten Ryan Murphy („American Horror Story„, 2011-2015) und Jason Blum („The Purge„, 2013 und 2014) an die Blütezeit der Schlächter-Filme (englisch „Slasher“) der 1970er Jahre an, indem sie den Kultfilm von Charles B. Pierce von 1976 direkt […]

„Revivre“ („Hwajang“) von Kwon-taek Im

Abschied nehmen In „Revivre“ (koreanischer Titel „Hwajang„) des koreanischen Regisseurs Kwon-taek Im, seinem 102. Spielfilm, stehen ein gut situiertes älteres Ehepaar und die Lebens- und Arbeitswelt Seouls im Vordergrund. Auf trockene und distanzierte Art greift Im die Themen Aufopferung, Abschied, Lust und Verzicht auf. Herr Oh (Sung-ki Ahn) ist Marketingleiter bei einem expandierenden Pharmaunternehmen. Er […]

„Der letzte Sommer der Reichen“ von Peter Kern

Sex, Drogen und Geld An der Berlinale wurde der österreichische Film „Der letzte Sommer der Reichen“ von Peter Kern uraufgeführt. Kern, geboren 1949 in Wien, ist dem Publikum bekannt als Darsteller aus Filmen von Syberberg, Fassbinder und Schlingensief, tritt aber auch regelmäßig als eigenwilliger Filmautor hervor. Wie der Titel bereits nahelegt, spielt die Handlung in […]

„Angelica“ von Mitchell Lichtenstein

Triebhafter Geist Mit „Angelica“ ist dem US-amerikanischen Regisseur Mitchell Lichtenstein, Sohn des berühmten Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein, ein sonderbares Werk gelungen, das sich dem Thema der weiblichen Sexualität annimmt. Durch das Transponieren des Stoffes ins englische 19. Jahrhundert gewinnt der Film an Originalität. Als Angelica am Krankenbett ihrer Mutter Constanze ankommt, scheint diese von einem schlechten […]

„Radio Silence“ von Marco Riedl und Carsten Vauth – Genrenale 3

"Radio Silence" von Marco Riedl und Carsten Vauth ist ein deutscher Horror-Thriller mit starker Anlehnung an US-amerikanische Vorbilder. Er schwankt zwischen einer mit Schockeffekten angereicherten Handlung und unfreiwilliger Komik.

Udo Kier ist der Preisträger des Special Teddy Award 2015

Während der Preisverleihung des 29. Teddy Awards bekommt der Schauspieler Udo Kier den Special Teddy Award 2015 für seine schauspielerische Leistungen überreicht. Alle Awards und Begründungen sowie eine ausführliche Huldigung für Kiers Schaffen hier...

„Dorsvloer vol confetti“ („Konfetti-Ernte“) von Tallulah Hazekamp Schwab

Mit “Dorsvloer vol confetti” verfilmt die niederländische Regisseurin Tallulah Hazekamp Schwab den gleichnamigen Roman von Franca Treur, der in einem fanatisch-protestantischen Gebiet der Niederlanden spielt.

„Cheol won gi haeng“ („End of Winter“) von Dae-hwan Kim

In “Cheol won gi haeng” zeichnet der junge koreanische Regisseur Dae-hwan Kim ein sozialkritisches Porträt einer mittelständigen Familie, deren Mitglieder sich seit Langem entfremdet haben.

Debatte über Genre-Film „On the Job“ bei der ersten „Woche der Kritik“

Die "Woche der Kritik" lädt das Berliner Publikum nicht nur zu einem vielseitigen Filmprogramm ein. Im Anschluss an die Vorführungen finden moderierte Debatten zwischen dem Publikum und den internationalen Gästen statt - auch die sollten kritisch betrachtet werden dürfen...

Dennis Vetter, Vorstand im Verband der Filmkritik, im Interview zur 1. Woche der Kritik

Berliner Filmfestivals Autorin Teresa Vena hat Fragen an Dennis Vetter, Vorstand im Verband der Filmkritik einige Fragen zur ersten Woche der Kritik gestellt. Vetter ist unzufrieden mit dem Status Quo – und das lässt er in seinen teils kurzatmigen Antworten durchklingen.

1. Woche der Kritik in Berlin

Nach der "semaine de la critique" von Cannes und der "settimana della critica" (Venedig & Locarno) hat Berlin nun endlich seine Woche der Kritik. Hintergründe und Programm hier...

„Schändung – Die Fasanentöter“ von Mikkel Nørgaard

Gewaltkult elitärer Zöglinge Nach „Erbarmen“ verfilmt Mikkel Nørgaard mit „Schändung“ den zweiten Roman des dänischen Schriftstellers Jussi Adler-Olsen, zwei weitere Verfilmungen mit den gleichen Beteiligten sind vorgesehen. Als Hauptdarsteller treten wiederum Nikolai Lie Kaas in der Rolle des grimmigen und einzelgängerischen Kriminalinspektors Carl Mørck und Fares Fares als sein ausgeglichener, charmanter Assistent Assad auf. Wie […]