Aktuelle Veranstaltungen

Unabhängiger Film findet in Berlin nicht nur im Rahmen von Film Festivals und Filmreihen statt.
Gerade Berlin hat daneben eine breite Palette an Film-Veranstaltungen zu bieten, egal ob in Seminaren, Vorführungen oder Kino-Events.
Daher wollen wir von nun an unseren Lesern diesen Kalender mit solchen Veranstaltungen zur Verfügung stellen.


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  • Montag, 04.03.2019: 19:00
    DokuMontag: Švéd v žigulíku / The Russian Job

    Die russischen Autos der Marke Lada waren im ehemaligen Ostblock einst allen ein Begriff. Sie wurden in der Autofabrik AvtoVAZ produziert, einem Vorzeigebetrieb der Sowjetunion. Inzwischen steckt die Fabrik jedoch in finanziellen Nöten. So wird ein schwedischer Manager mit jahrzehntelangen Erfahrungen angeworben, der sie wieder flottmachen soll.

    Bo Inge Andersson, ein ehemaliger Soldat, der schon einmal einem russischen Autohersteller auf die Beine geholfen hat, kommt mit einem kleinen Team, in dem auch Tschechen tätig sind, nach Togliatti. Er soll den Traditionsbetrieb wieder wettbewerbsfähig machen und hat seine eigenen Vorstellungen, wie er das anpacken wird. Und niemand wagt es, ihn davon abzuhalten. Vorerst zumindest.

    Die Menschen von Togliatti kümmern sich wenig um die großen Pläne der Eliten, sie konzentrieren sich auf das tägliche Überleben in einer Umgebung, in der vom großen sowjetischen Traum einer glücklichen Zukunft nur leere Ferienheime und provinzielle Militärparaden übrig geblieben sind. Und sie sind wenig begeistert, dass ihre Welt auf den Kopf gestellt werden soll.

    Eintritt frei

  • Montag, 18.03.2019: 19:00
    EUNIC-DokuMontag: Der Prinz und der Dybbuk

    Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren wurde und als Prinz Michał Waszyński 1965 in Italien starb? War er ein Wunderkind des Kinos, ein raffinierter Betrüger oder ein Mann, der filmische Illusion und Realität nicht auseinanderhalten konnte?

    Als Regisseur und Produzent von Hollywood-Filmen in Italien und Spanien schuf Waszyński über 40 Filme. Er arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles. Seine eigentliche Obsession aber galt dem Film Der Dybbuk, bei dem er 1937 Regie führte. Der Film beruht auf einer alten jüdischen Legende, in der eine junge Frau von dem Geist (auf Jiddisch: Dybbuk) ihrer ersten Liebe heimgesucht wird. Der Dybbuk gilt nicht nur als einer der geheimnisvollsten jiddischen Filme der Filmgeschichte, er spiegelt auch Waszyńskis ruheloses Leben mit vielen ungelüfteten Geheimnissen wider. Im Laufe der Jahre nehmen die Idee der unerwiderten Liebe und die seelische Besessenheit auch im Leben des Filmemachers eine immer größere Rolle ein.

    Eintritt frei




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