Aktuelle Veranstaltungen

Unabhängiger Film findet in Berlin nicht nur im Rahmen von Film Festivals und Filmreihen statt.
Gerade Berlin hat daneben eine breite Palette an Film-Veranstaltungen zu bieten, egal ob in Seminaren, Vorführungen oder Kino-Events.
Daher wollen wir von nun an unseren Lesern diesen Kalender mit solchen Veranstaltungen zur Verfügung stellen.


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  • Montag, 23.10.2017: 19:00
    ZEBRA-Poesiefilmclub. Österreich

    Der ZEBRA-Poesiefilmclub im Oktober führt ins Nachbarland Österreich und zeigt Filme, die auf Gedichten von österreichischen Autorinnen und Autoren basieren. Zu Gast ist Filmemacher Andreas Rochholl. Charakteristische Ausdrucksweisen des Wienerischen, eine Meditation über den Mars und der musikalische Irrlauf einer verzweifelten Braut, die einen tauben Engel trifft, stehen auf dem Programm. Die Filmemacherinnen und Filmemacher führen das Sehen und das Hören aus den gewohnten Spuren. In ihren Werken hinterfragen sie das Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und stellen Schreibprozesse als filmisches Überschreiben, als vielschichtiges Palimpsest dar. Der Poesiefilmclub eröffnet eine poetische Landschaft, die vom Dadaismus über die zeitgenössische bis zur digitalen Poesie reicht.

    Die Gedichte der Poesiefilme sind von Brigitta Falkner, Raoul Hausmann, Christine Lavant, Max Ovarin, Jörg Piringer, Sophie Reyer, Gerhard Rühm und Karin Spielhofer.

    Das Haus für Poesie, vormals Literaturwerkstatt Berlin, hat 2002 das ZEBRA Poetry Film Festival in Berlin aus der Taufe gehoben. Es ist bis heute die größte internationale Plattform für Kurzfilme, die auf Gedichten basieren.

  • Montag, 23.10.2017: 19:00
    DokuMontag: Moest väljas / Out of Fashion

    Die estnische Modedesignerin Reet Aus will keine schnelle Mode machen, sie will sich nicht beteiligen an der ständigen Jagd nach den billigsten Materialien und Arbeitskräften. Seit fünfzehn Jahren entwirft sie ihre Modelle durch Upcycling, das heißt, sie nutzt Restmaterial aus der Textilindustrie, das sonst im Abfall enden würde.
    In Out of Fashion unternimmt Reed Aus in Begleitung der Filmemacher Jaak Kilmi und Lennart Laberenz eine Reise durch die Welt, um am Beispiel einer Jeanshose herauszufinden, wie, wo und unter welchen Bedingungen Kleidung entsteht. Reet Aus´ Reise beginnt in Tallinn, führt zu den Laufstegen Europas, Baumwollplantagen in Südamerika und in das Epizentrum der Masseproduktion in Bangladesh, sie reist in Laboratorien, zu Näh-Workshops und Forschern.
    Seine Premiere hatte der Film vor zwei Jahren bei der Estonian Design Night, seither war er bei zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen.
    Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Jaak Kilmi (angefagt).

    Eine EUNIC-Veranstaltung der Estnischen Botschaft und des Tschechischen Zentrums Berlin.

    Moest väljas / Out of Fashion
    EST 2015, 60 Min., OmeU, Regie: Jaak Kilmi, Lennart Laberenz

  • Dienstag, 31.10.2017: 20:00
    Visionär presents Land of the Little People

    Zum dritten Mal zeigt Visionär ein Spielfilmdebüt im IL KINO, Berlin. Im atmosphärischen Film "Land of the Little People" von Mirlan Abdykalykov trifft Tradition auf Moderne. Der Film spielt in einer abgelegenen Bergregion in Kirgistan, in der eine Familie von Pferdezüchtern in fast völliger Einsamkeit ihrer Berufung nachgeht, bis ein Fremder in die vordergründige Idylle eindringt.

  • Dienstag, 31.10.2017: 20:00
    Visionär presents Land of the Little People

    Am 31. Oktober um 20.00 Uhr präsentiert Visionär „Land of the Little People“ im IL KINO, Neukölln. Der Spielfilm von Yaniv Berman feiert seine Weltpremiere vergangenes Jahr auf dem Shanghai Asian New Talent Festival und wir sind stolz darauf den Film erstmals in Berlin vorzuführen! In einer umkämpften Stadt in Israel fechten vier Kinder ihren eigenen Kampf ohne moralische Regeln aus

  • Montag, 06.11.2017: 19:00
    DokuMontag: 5 October

    Dieser stille, in großartigen Bildern gedrehte Film erzählt von den vielleicht letzten Monaten im Leben des Protagonisten. Ján Kollar, älterer Bruder des Regisseurs, wartet auf eine unerlässliche und zugleich sehr schwierige Operation. Diese entscheidet darüber, ob er weiterleben oder sterben wird. Die Chancen stehen 50:50. Die Monate des Wartens auf den OP-Termin am 5. Oktober verbringt Ján mit einer langen Reise durch mehrere Länder der Welt.

    Die eindrucksvolle Kamera von Martin Kollar zeigt seinen reisenden Bruder als einen einsamen Menschen, der wie aus der Welt gefallen zu sein scheint. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass der Film weitestgehend auf Dialoge verzichtet. Ján erzählt seine Geschichte mit Notizen, Postkarten und Kalendereinträgen, die den unerbittlich weiterlaufenden Countdown einfangen.

    DokuMontag
    5. október / 5 October
    SK, CZ 2016, 52 Min., OmeU, Regie, Drehbuch, Kamera: Martin Kollar




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