Die Kandidaten für den Deutschen Filmpreis


Nominiert als bester abendfüllender Spielfilm könnte "Hannah Arendt" zum Abräumer des Deutschen Filmpreises 2013 werden. Da u.a. Margarethe von Trotta für die Beste Regie und Barbara Sukowa in der weiblichen Hauptrolle nominiert sind.

Nominiert als bester abendfüllender Spielfilm könnte "Hannah Arendt" zum Abräumer des Deutschen Filmpreises 2013 werden. Da u.a. Margarethe von Trotta für die Beste Regie und Barbara Sukowa (im Bild) in der weiblichen Hauptrolle nominiert sind. Foto: Heimatfilm.

In fünf Wochen verleiht die Deutsche Filmakademie im Friedrichstadt-Palast den Deutschen Filmpreis in 16 Kategorien. Der Filmpreis ist mit einer Gesamthöhe von knapp 3 Millionne Euro die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Seit heute stehen die in 16 Kategorien Nominierten fest. Staatsminister Bernd Neumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Filmakademie-Präsidentin Iris Berben und Vorstandsmitglied Christiane Paul verkündeten diese auf einer Pressekonferenz in der Astor Film Lounge.

In der Königsdisziplin „Programmfüllende Spielfilme“ konkurrieren die millionenschwere Superproduktion der Filmstudios Babelsberg „Cloud Atlas“ mit dem gefeierten „Hannah Arendt„, dem grandiosen Debüt- und Berlin-Film „Oh Boy„, Oskar Roehlers westdeutscher Familiensaga „Quellen des Lebens“ (hier unser Interview mit Hauptdarstellerin Lavinia Wilson zum Film), der Literatur-Verfilmung „Die Wand“ und dem aufwühlenden Kriegsdrama „Lore“ von Cate Shortland (hier unser Interview mit ihr). Auf den Seiten der Deutschen Filmakademie findet sich eine Übersicht der Nominierten in den einzelnen Kategorien.

Die große Gala des deutschen Films findet am 26. April statt. Die von Mirjam Weichselbraun moderierte Show wird am selben Abend um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Die Künstlerische Leitung des Abends liegt in den Händen von Fred Kogel. Der erste Gewinner steht bereits fest: Regisseur, Produzent, Schauspieler und Autor Werner Herzog erhät den Ehrenpreis für seine hervorragenden Verdienste um den deutschen Film.

DD

Der Deutscher Filmpreis – LOLA wird am 26. April 2013 im Friedrichstadt-Palast vergeben.

Zwei Wochen vor der Preisverleihung, von 11. bis 14. April 2013, präsentiert das LOLA Festival alle nominierten Werke in der Astor Film Lounge.


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