7 Kinofilme im Juli, die keiner verpassen sollte


In "Millionen" zeigt Regisseur Fabian Möhrke die Risiken und Nebenwirkungen eines Lotto-Gewinns. Foto: Dropout Cinema

In „Millionen“ zeigt Regisseur Fabian Möhrke die Risiken und Nebenwirkungen eines Lotto-Gewinns. Foto: Dropout Cinema

Millionen

Darum geht es:
Torsten knack den Lotto-Jackpot und gewinnt 22 Millionen Euro. Es könnte ein Leben in Saus und Braus folgen, doch für Torsten und seine Familie erweist sich der Gewinn als Fluch. Das viele Geld löst die Probleme nicht im Handumdrehen und addiert stattdessen ganz neue dazu.
Was du zum Film wissen musst:
Regisseur Fabian Möhrke gewann mit klugen Gesellschaftszerrbild den new berlin film award bei achtung berlin.
Video-Interview schauen: Mit Regisseur Möhrke und seinem Hauptdarsteller Andreas Döhler.
Start: 3. Juli

Weiterlesen: Die ausführliche Kritik „Glückskinder von Cindy Böhme.

Plötzlich ist die einsame Claudia Teil einer bunten Familie. Foto: Arsenal Filmverleih

Plötzlich ist die einsame Claudia Teil einer bunten Familie. Foto: Arsenal Filmverleih

Der wundersame Katzenfisch

Darum geht es:
Nach einer Blinddarm-Attacke lernt die Einzelgängerin Claudia im Krankenhaus die an AIDS erkrankte Martha und deren muntere Familie kennen, die sie geradezu aufsaugt. Die junge Supermarkt-Verkäuferin findet in Martha & Co eine Liebe, die ihr fremd war und fügt sich selbst wie ein fehlendes Puzzle-Teil in die Gemeinschaft.
Was du zum Film wissen musst:
Das Werk der Regisseurin Claudia Sainte-Luce gewann in Locarno den Junior Jury Award und in Toronto den Preis der Internationalen Kritik. Sainte-Luces tragikomisches Drama beruht auf eigenen Erfahrungen und begeistert sein Publikum nicht zuletzt durch die Lebensfreude, die das Werk versprüht.
Start: 10. Juli
Weiterlesen: Verena Manharts ausfürhliche Filmkritik „Wenn der Kokon aufbricht zu „Der wundersame Katzenfisch“.
Hier einige Eindrücke vom Film…

Jeunets "Die Karte meiner Träume" eröffnete das 32. Filmfest München. Den zehnjährigen T.S. Spivet (Kyle Catlett) und seine Mutter (Helena Bonham Carter) verbindet die Liebe zu Wissenschaft. Foto: Filmfest München

Jeunets „Die Karte meiner Träume“ eröffnete das 32. Filmfest München. Den zehnjährigen T.S. Spivet (Kyle Catlett) und seine Mutter (Helena Bonham Carter) verbindet die Liebe zu Wissenschaft. Foto: Filmfest München

Die Karte meiner Träume

Darum geht es:
Der zehnjährige T.S. Spivet unterscheidet sich von seinen Altersgenossen und eigentlich von allen Menschen um ihn herum. Der Junge ist hochbegabt und liebt es, sich mit wissenschaftlichen Problemen auseinander zu setzen. Als eines seiner Forschungsprojekte die Fachwelt in Verzückung setzt, soll ihm ein Preis verliehen werden – allerdings nicht im heimischen Montana, sonder im fernen Washington. Er macht sich allein auf die Reise und das Abenteuer seines Lebens beginnt.
Was du zum Film wissen musst:
Der große französische Kino-Visionär Jean-Pierre Jeunet („Fabelhaften Welt der Amélie„) nimmt Reif Larsens Romanvorlage vor und zaubert die Geschichte des kleinen Alleswissers in eine Jeunet-Welt, wo manch skurrille Figur dem Jungen auf seinem Weg begegnet. Ein wundervolles Märchen in 3D, das kürzlich das Filmfest München (hier unser Tagebuch) eröffnete und mit Stars wie Helena Bonham Carter und Judy Davis glänzt.
Start: 10. Juli
Weiterlesen: Die ausführliche Kritik „Entdecker und Fantasten von Cindy Böhme.

Indisches Kino abseits von Bollywood: Tisca Chopra in "QISSA – Der Geit ist ein einsamer Wanderer". © Camino Filmverleih

Indisches Kino abseits von Bollywood: Tisca Chopra in „QISSA – Der Geit ist ein einsamer Wanderer“. © Camino Filmverleih

Qissa

Darum geht es:
Ende der 1940er Jahre wird Kanwar als viertes Kind in eine Sikh-Familie geboren, die nach der Teilung Indiens aus Pakistan vertrieben wurde. Ihr Vater Umber, ein autoritärer Patriarch, der das Fortbestehen der Familie sichern möchte, wünscht sich nach drei Töchtern in Folge sehnlichst einen Sohn. So sehr, dass er das biologische Geschlecht des Neugeborenen ignoriert. Das vierte Mädchen der Familie Singh wird als Junge aufgezogen…
Was du zum Film wissen musst:
Anup Singh erzählt in „Qissa“ abseits gängiger Bollywood-Märchen eine moderne Geschichte über ein veraltetes Traditions-Korsett, dessen rückständiger Geschlechterdualismus sich ausschließlich über entweder-oder definiert. Sein Hauptdarsteller Irrfan Khan ist einer der Superstars des indischen Kinos.
Start: 10. Juli
Weiterlesen: Alina Impes ausführliche Review „Ein Körper, zwei Identitäten zu „Qissa„.
Hier einige Fotos vom Film…

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8. Juli 2014 | In Allgemein

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