Frz. Filmwoche: Pflichttermin für das frankophile Kinopublikum




Elle

Darum geht es:
Michèle entwickelt mit einer Freundin zusammen seit Jahren erfolgreich brutale Videospiele. Sie lebt in einem großen Haus in Paris alleine mit einem Kater. An einem Nachmittag wird sie von einem maskierten Mann überwältigt und vergewaltigt. Michèle will sich auf keinen Fall in eine Opferrolle zwängen lassen, weswegen sie mit ihrem üblichen Zynismus ihrem Alltag wie gewohnt nachgeht. Doch für den Angreifer ist die Sache noch nicht erledigt und so wird Michèle immer wieder mit dem Ereignis konfrontiert. Gleichzeitig holt sie ihre Vergangenheit wieder ein, in der ihr Vater nach einem Amoklauf, dem über zwanzig Personen zum Opfer fielen, die Hauptrolle spielt.

Was du zum Film wissen musst:
Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven, der seit den 1990er Jahren in Hollywood einen fantastisch-skurrillen Film nach dem anderen („Robocop„, 1987, „Basic Instinct„, 1992, „Hollow Man„, 2000) mehr oder weniger erfolgreich, inszeniert, schafft mit „Elle“ erneut einen Psychothriller, der den Zuschauer zwischen Faszination und Abscheu schwanken lässt. „Elle“ ist sein erster französischsprachiger Film. Er basiert auf dem Roman „Oh…“ des Franzosen Philippe Dijans. Die Hauptrolle übernimmt meisterhaft Isabelle Huppert.

Weiterlesen: Teresa Venas Kritik „Faszination der Gewalt“…

Termine bei der Französischen Filmwoche 2016:
Freitag, den 2. Dezember 2016 um 20.30 Uhr im Rollberg
Samstag, den 3. Dezember 2016 um 20.30 Uhr im Filmtheater Friedrichshain
Sonntag, den 4. Dezember 2016 um 20.30 Uhr im Cinema Paris

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24. November 2016 | In Französische Filmwoche

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