Future Shorts im August im Glashaus


Filmszene: "Daughters"

Brutal und verträumt, kontrovers und amüsant, verspielt und provozierend – das Kurzfilmfestival Future Shorts bewegt sich im August auf einem schmalen Grat. Der Krieg auf dem Balkan in den Neunziger Jahren, brutale Strafverfolgungen in den USA, Sklaverei im Sudan, aber auch die Träume von Kindern und die Sehnsucht nach Liebe sind Themen des diesjährigen Sommer-Programms.

Im Kurzfilm „Daughters“ von Regisseurin Chloé Zhao schlägt ein 14jähriges, chinesisches Mädchen einen gefährlichen Weg ein, um sich aus einer Zwangsehe zu befreien.

In „Father Christmas doesn´t come here“ von Bheki Sibiya träumt ein Mädchen davon, so schön wie ihre Mutter zu sein. Ein zynischer Mann allerdings zerstört ihre Träume mit einer gehörigen Portion Realität, was sie dazu treibt, zu drastischeren Mitteln zu greifen. Gezeigt wird auch das aktuelle Video des Film- und Musikproduzenten OizoWhere´s The Money George?„. Im Video des Franzosen trifft der Musiker Pharrell Williams als Gefängniswärter auf Flat Eric. Manch einer erinnert sich noch an Oizos Video zum Hit „Flat Beat„, in dem die gelbe bärenartige Puppe Flat Eric ihren wohl populärsten Auftritt hatte.

Das Sommer-Open-Air findet diesmal am 14. August in der Sommerlocation der Arena gegenüber vom Club der Visionäre im atmosphärischen Garten der Entschleunigung statt. Wie gewöhnlich zeigt das Future-Shorts-Team ein Programm aus Kurzfilmen und Live-Musik. Nach dem großen Erfolg im März wird die Sängerin Lili Sommerfeld zum zweiten Mal neben den Filmen zu hören sein.

Future Shorts, Im Glashaus (Eichenstr. 4, 12435 Berlin), 14. August, Einlass ab 20 Uhr, Beginn 22 Uhr, Eintritt 10/8 Euro, www.futureshorts.com

Hier einige Impressionen vom letzten Jahr…