Familie, Heimat, Entwurzelung: Filmempfehlungen für Lakino 2014


Vom 5. bis 12. Oktober 2014 stehen die Volksbühne und das Babylon Mitte ganz im Zeichen des lateinamerikanischen Films. Das Latin American Film Festival Lakino zeigt in seiner zweiten Ausgabe wieder cineastische Leckerbissen aus Argentinien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko und Co. und bietet eine Plattform zum Austausch zwischen Filmemachern, Künstlern und Publikum. Eröffnet wird das 2. lateinamerikanische Filmfestival mit dem peruanischen Film „El mudo“, dem zweiten Spielfilm der Brüder Daniel und Diego Vega, der bereits beim 66. Filmfestival von Locarno das Publikum begeisterte. Vier weitere Filmempfehlungen für Lakino 2014 stellen wir euch jetzt vor. Sie alle drehen sich in ihrer ganz eigenen Weise um die Themen Familie, Heimat und Entwurzelung.

Mokans Mutter ist eine Heilerin, die ihren Sohn auf seiner spirituellen Reise begleitet. © Lakino 2014

Mokans Mutter ist eine Heilerin, die ihren Sohn auf seiner spirituellen Reise begleitet. © Lakino 2014

Icaros“ (Peru/Argentinien) von Georgina Barreiro

Darum geht es:
Am Ufer des Ucayali-Fluss, einem Nebenfluss des peruanischen Amazonas, leben die Shipido. Auch Mokan Rono gehört zu diesem indigen Volk. Unter Anleitung eines Schamanen und seiner Mutter, einer alten Heilerin, nimmt er Ayahuasca zu sich. Das halluzinogen wirkende Pflanzengebräu ist bei den Amazonas-Völker für seine kathartische und lebensverändernde Wirkung bekannt.

Was du zum Film wissen musst:
Dieser Film lebt von den grandiosen Regenwaldaufnahmen, die eine einmalige Atmosphäre erzeugen und lange im Kopf bleiben. Die Erzählungen von Mokan, seiner Mutter und dem Schamanen vermischen sich mit den Bildern und Geräuschen des peruanischen Regenwaldes zu einem berauschenden Naturerlebnis.

Termine bei Lakino:
Dienstag 07. Oktober, 19:15h, Babylon 2
Samstag 11. Oktober, 16:30h, Babylon 1

Offizieller Wettbewerb Dokumentarfilm

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1. Oktober 2014 | In Lakino

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