5 Filme, die keiner im September verpassen sollte


Naomi Achternbusch (vorne) und Clara Schramm, die beiden Protagonistinnen von "Blind & hässlich". © FILMFEST MÜNCHEN 2017

Naomi Achternbusch (vorne) und Clara Schramm, die beiden Protagonistinnen von “Blind & hässlich”. © FILMFEST MÜNCHEN 2017

Blind und hässlich

Darum geht es:
Verwahrlost und verwirrt stolpert Ferdi durch eine Welt, dessen Anforderungen ihn überfordern. In die Gesellschaft, die ihn umgibt, passt er nicht, weshalb die beschließt, dass der junge Mann krank sein muss. Ferdi landet in einer WG mit anderen Verhaltensauffälligen, wo er durch Therapie und Betreuung wieder in die Spur gebracht werden soll.
Das gelingt aber Jona deutlich besser. Sie trifft Ferdi auf dem Geländer einer Eisenbahnbrücke, wo nur Momente später seine Geschichte hätte enden können. Doch Jonas entlaufener Blindenhund kommt dazwischen, Ferdi vertagt sein Vorhaben und hilft der Blinden mit dem renitenten Hund.

Was du zum Film wissen musst:
Wieder mal feiert ein Berliner Mumblecore-Beitrag beim Filmfest München seine Weltpremiere – wie Jahre zuvor, als “Love Steaks” von Jakob Lass mit Förderpreisen einer weisen Jury überhäuft wurde und so letztendlich Bewegung in den deutschen Film brachte, wo die Förderinstanzen nach und nach mehr zulassen. Nun also Tom Lass, der mit den typischen Mumblecore-Elementen, allen voran der Improvisation, eine leichtfüßige wie liebenswürdige Loser-Ode anstimmt. “Blind & hässlich” sicherte sich die FIPRESCI-Auszeichnung in München!

Weiterlesen: Denis Demmerles ausführliche Kritik “Verhaltensauffällige unter sich”

Start: 21. September

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5. September 2017 | In Sonstiges | Keine Kommentare »

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