Filmreihen
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Mal angenommen, man wacht eines Tages auf, zieht nichtsahnend seine Vorhänge beiseite und entblößt damit ein grauenvolles Bild von der Welt: Ein blutroter, von Asche durchzogener Himmel, verbrannte Erde, die jegliches Leben unmöglich macht und natürlich jede Menge Zombies, die gierig und ausgehungert ihre abgefaulten Nasen an der eigenen Fensterscheibe plattdrücken. Was ist das? Richtig, die Apokalypse!
Diesmal dreht sich in den Mai-Shorts alles um das Rad. Rein thematisch hat schon der erste Beitrag den Dreh raus und wenn man einen Drehwurm von „A short history of a wheel“ (1992) von Tony Hill aus England bekommt, ist das rein natürlich. Ein experimenteller Film aus der Perspektive des Rades. Wer da nicht durchdreht…
Der deutsche Film ist ein Sorgenkind. Nicht ein Sorgenkind im klassischen Sinne, dass sich gerne schmutzig macht und etwas gewalttätiger und rücksichtsloses mit seinen Mitmenschen umgeht, als vielleicht angebracht ist, sondern es ist auf so merkwürdige Weise Ich und bewusstlos. Es sammelt eine Verbundenheit, zu der man weder Vernunft noch Liebe und Begabung braucht…
Die Reihe “Neues griechisches Kino” im Kino Arsenal widmet sich dem innovativen jüngeren Filmschaffen des wirtschaftlich gebeutelten Mittelmeerlandes.
“My whole work in films would have been quite different if I hadn’t met Emeric when I did.”, sagte Michael Powell in einem BBC-Interview über seinen Weggefährten Emeric Pressburger. Der Londoner Produzent Alexander Korda brachte die beiden für die gemeinsame Arbeit zu “The Spy In Black” (1939) zusammen. Nachdem sie ihre Firma “The Archers” gründeten, produzierten sie für 17 Jahre gemeinsam Filme.
Nach Ende des zweiten Weltkriegs waren die Väter als solche gescheitert. Im Krieg ihrer Autorität enthoben und in der chaotischen Nachkriegsphase ihres Selbstbewusstseins beraubt, blieb Ihnen nicht viel mehr als Heinz Erhardts “Hüpfende Kommas”. Ihre Söhne (und Töchter) verfassten darauf hin am 28.2.1962 das “Oberhausener Manifest”.
Indianer? Doch, die kennt man als deutscher Fernseh- und Kinoschauer. Da gab es doch früher in der Kindheit diese Karl May-Verfilmungen mit diesem altruistischen und doch so heldenhaften Apachenhäuptling Winnetou. Karl Friedrich May, dieser Sonderfall der deutschen Literatur, wird am 30. März 100 Jahre tot sein.







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