Filmreihen
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“Diese Indien-Schnulze ist ein Desaster. Sie hat überall viel Geld eingespielt. Aber ich für meinen Teil hasse sie. Ein buntes Abenteuermärchen mit wackeren Helden, hilflosen Frauen und dunklen Bösewichtern – einfach liebenswert, die Scheiße!”
In der allmonatlichen statt findenden Reihe der Short Attacks, initiiert von den Machern von Interfilm Berlin, suchen im Januar die Schweizer an zwei Abenden die Bundeshauptstadt heim. Heidi reloaded heißt es im Babylon und in den Passagen.
Ein kleiner Junge, der mit abenteuerlicher Überzeugung das Familienoberhaupt mimt. Ein Einzelgänger, der unbedingt sein Heimatland verlassen will, sich jedoch in eine Frau verliebt, die nichts mehr liebt, als eben jenes Land. Ein Ehepaar, das sich nach dem Auszug der erwachsengewordenen Kinder wieder mit sich selbst beschäftigen muss. Und eine Familie der aristokratischen Oberschicht, deren scheinbar heile Welt bröckelt.
Geschenke haben Potenzial – das einer Beleidigung und die einer Schmeichelei. Zur Geltung kommt nicht ausschließlich die Differenz von Schenkendem und Beschenktem, sondern auch Rang, Status, so wie Liquidität.
Das Kollektiv ist ein durch seine Geschichte gründlich desavouierter Begriff. In neueren Sozialtheorien spielt er eventuell noch die Rolle eines Schreckgespenstes. Es steht für Anti-Individualismus und nicht selten auch für eine pauschale Abwendung von der Aufklärung und den Prinzipien der Französischen Revolution.
“Green Screen” waren die drei unter dem Festivalschwerpunkt “Fokus Umwelt” kuratierten Programme überschrieben und haben so gar nichts mit dem so gefürchteten “Blue Screen” gemein, der mit dem temporären PC-Totalschaden einhergeht – sollte zu vermuten sein.
Sukzessiv gefolterte Charaktere, erhaben in ihrem banalen Verhalten – man weiß bei Chabrol nie so genau, ob man sich gerade ein Scheißhaus oder ein Pantheon anschaut. Romantik ist aber auch ein merkwürdiges Wort: Vielfach besetzt und schwer greifbar. Dazu wird sie noch allzu gerne mit Kitsch verwechselt







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