shorts attack! im Babylon Mitte


shorts attack: Nix wie weg

shorts attack: Nix wie weg

Urlaubsstimmung

Die Berlinalekälte, die Berlin nun doch erst nach dem Festival ereilt, haben die interfilmer offensichtlich antizipiert. Um dem sonnigen Kühl entgegen zu wirken, schicken sie uns mit ihrem monatlichen Kurzfilmmagazin shorts attack auf Reisen. „Nix wie weg! – Reiseerlebnisse“ lautet das Motto der Februar-Kompilation, die am Mittwoch, den 23. Februar ab 20 Uhr, im Babylon:Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz und als Nachspiel bei shorts attack on Tour am Sonntag, den 27. Februar (20 Uhr), im Neuköllner Passage Kino (Karl-Marx-Str. 131) zu sehen ist.

Reisen und Touren wird die erfolgreiche Berliner Reihe, die in der Hauptstadt immerhin schon ihre 107. Ausgabe begeht, in Zukunft selbst. „Shorts Attack hat seit acht Jahren das Berliner Publikum unterhalten, angeregt und überrascht. Wir freuen uns auf spannende Perspektiven und neue Kurzfilmliebhaber.„, freut sich Organisatorin Ioana Moldovan. Ab März bereist das stets sorgfältig, wie liebevoll kuratierte Kurzfilmprogramm Städte in ganz Deutschland und gastiert etwa in Bremen, Dresden, Dortmund, Göttingen oder auch in Hamburg, München und Nürnberg. Hier die neue shorts attack-Homepage. Mehr dazu im nächsten Monat!

Filmszene: "Benidorm"

Filmszene: "Benidorm"

Zurück zu den aktuellen Reiseerlebnissen! In der Februar-Ausgabe versteckt sich wieder manche Perle. Allen voran sei der Dokumentarfilm „Benidorm“ (Deutschland 2006) von Carolin Schmitz genannt, die dem Rentnerdomizil an Spaniens Costa Brava ein Denkmal (oder gar Mahnmal?) setzt. Unkommentiert zeigt sie, wie sich an Spaniens Küste im Alter migrierte aus England, Frankreich oder den Niederlanden ein merkwürdiges Idyll geschaffen haben, wo um den Strand herum hässliche Bettenburgen bis weit in den azurblauen Himmel ragen. Das Städtchen Benidorm gilt zu Recht als ein Symbol für die Versündigung der Stadtplaner und der Toursimusbranche an einem Paradies. Doch seht selbst.

Ein ganz anderes Meisterwerk könnt ihr euch unten schon zur Einstimmung anschauen: Die Fotomontage „Notte Sento“ (2008) vom Italiener Daniele Napolitano. Mit über 4500 Fotos erzählt er die kurze Liebesgeschichte eines wunderschönen Mädchens, das in Rom ihren Zug nach Mailand verpasst und die Nacht mit einem Unbekannten verbringt. Sieben Minuten, die alles andere als ein typischer One-Night-Stand sind!

Auf Seite zwei eine Übersicht über alle Filme des Abends.

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