Diffraktion im Stattbad Wedding

Ausstellung trifft auf analogen Film


"At the end of the night", Foto Michel Balague

"At the end of the night", Foto Michel Balague

Diffraktion bezeichnet die Ablenkung von Lichtstrahlen und die Veränderung der Wellenform des Lichts an einem Hindernis. Die technisch-ästhetische Klammer der gezeigten Arbeiten des gleichnamigen und medienübergreifenden Festivals, das vom 16. bis 18. Februar im Stattbad Wedding residiert, bilden die Verwendung und Bearbeitung von analogem Filmmaterial. Oder anders: Drei Tage feiert Diffraktion den analogen, handentwickelten Film mit einer Ausstellung, Filmvorführungen und Film-Performances.

Gezeigt werden Arbeiten der LaborBerlin-Mitglieder und befreundeten Künstlern. LaborBerlin ist ein Zusammenschluss von internationalen Künstlern, Filmemachern, Schmalfilm-Enthusiasten und Hobby-Filmern, die sich im nichtkommerziellen Kontext rund um die Arbeit mit Film austauschen. Eröffnet wird das Festival am 16. Februar mit einer Ausstellung und Installationen von u.a. Andreas Kebschull, Andreas Zech und Juan David Gonzales Monroy. Am Samstag, den 18. Februar, folgt das Filmprogramm mit Liveacts und abschließender Party in der großen Schwimmhalle des Stattbads. Als speziellen Gast hat LaborBerlin diesmal die Atelier MTK-Künstlerin Etienne Claire aus Grenoble eingeladen. Sie wird gemeinsam mit Xavier Quérel die Performance „Chéri-Chéri – 11mm projector, 33cl rock´n´n roll“ präsentieren.

MD

Diffraktion, 16. bis 18. Februar, Stattbad Wedding, www.laborberlin.wordpress.com