„Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ von Manuel Inacker


"Pallasseum – Unsichtbare Stadt" von Manuel Inacker feierte seine Premiere in der Perspektive Deutsches Kino. © Falco Seliger/Filmuniversität Babelsber

„Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ von Manuel Inacker feierte seine Premiere in der Perspektive Deutsches Kino. © Falco Seliger/Filmuniversität Babelsber

Die Stadt in der Stadt

In der Sektion Perspektive Deutsches Kino zeigt die Berlinale in diesem Jahr den Kurzfilm des jungen Filmstudenten Manuel Inacker. Er befindet sich im ersten Ausbildungsjahr an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, was seine Teilnahme am Festival eher außergewöhnlich macht, da ansonsten vielmehr Filme von Absolventen ausgewählt werden.

Seine Dokumentation „Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ über eines der markantesten, umstrittensten und verhassesten Gebäude des Bezirks Berlin-Schöneberg verkörpert ein beachtliches Filmdebüt.

Das Pallasseum wurde 1977 nach Plänen des Architekten Jürgen Sawade erbaut und folgt dem Vorbild der Wohnmaschinen-Architektur von Le Corbusier. Abschätzend haben die Einheimischen dem besagten Gebäude den Titel ‚Sozialpalast‘ gegeben. Er gilt als sozialer Brennpunkt, in dem nur Ausländer wohnen.

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